Fechtunterricht für nächste Oper
Montag, 20. April 2009, 14:12 Uhr
Zack, zack – Schritt und Schlag sind eins. Axel Hambach gibt Anweisungen beim Fechtunterricht. Die sie entgegennehmen, sind normalerweise nicht geübt im Umgang mit Waffen. Aber manchmal erfordert es der Beruf. Die beiden Herren, Gavin Taylor und André Eckart, kreuzen die Klinge in der nächsten Oper, die in Nordhausen Premiere haben wird: Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart. Gavin Taylor übernimmt die Partie des Don Giovanni, eines sehr leichtfertigen jungen Edelmanns, Andrè Eckart ist als Komtur zu sehen, der Vater von Donna Anna, die von Don Giovanni verführt wird. Der Komtur fordert den Edelmann zum Kampf. Er unterliegt ihm und stirbt…
Regisseurin Kerstin Weiß hat sich entschlossen, in ihrer Inszenierung den Kampf als Fechtszene zu zeigen. Es ist nicht immer üblich – die Kampfszene wird unterschiedlich interpretiert: manchmal als Schlägerei oder Unfall, manchmal kommt eine Pistole ins Spiel, erklärt Kerstin Weiß. Sie hat sich für das Fechten entschieden, da es eine elegante Art des Kampfes ist und nicht so brutal anzusehen wie andere Kämpfe.
Die Regisseurin trainiert selbst mit. Zum einen, um nicht aus der Übung zu kommen, zum anderen aber, um auch genau zu wissen, was auf der Bühne geschieht. Sie hatte selber während ihres Schauspielstudiums Fechtunterricht. Für das Training in Nordhausen holte sich Kerstin Weiß einen Experten: Axel Hambach aus Lüneburg. Er ist freischaffender Künstler und Choreograph für Bühnenkämpfe der unterschiedlichsten Art. In Nordhausen trainiert er Opernsänger im Fechten und ist nach den ersten Stunden schon begeistert. Gavin Taylor, André Eckart und Marcos Liesenberg verstehen es, mit dem Degen umzugehen. Für André Eckart ist es eine ganz neue Erfahrung. Seit mehr als 20 Jahren steht er bereits auf der Bühne, aber zum ersten Mal muss er in einer Rolle fechten und es macht ihm großen Spaß. Der Dritte in der Fechtrunde ist Tenor Marcos Liesenberg, der als Don Ottavio zu sehen sein wird.
Am 15. Mai 2009 ist Premiere von Mozarts Don Giovanni im Theater Nordhausen. Karten gibt es bereits im Vorverkauf an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzRegisseurin Kerstin Weiß hat sich entschlossen, in ihrer Inszenierung den Kampf als Fechtszene zu zeigen. Es ist nicht immer üblich – die Kampfszene wird unterschiedlich interpretiert: manchmal als Schlägerei oder Unfall, manchmal kommt eine Pistole ins Spiel, erklärt Kerstin Weiß. Sie hat sich für das Fechten entschieden, da es eine elegante Art des Kampfes ist und nicht so brutal anzusehen wie andere Kämpfe.
Die Regisseurin trainiert selbst mit. Zum einen, um nicht aus der Übung zu kommen, zum anderen aber, um auch genau zu wissen, was auf der Bühne geschieht. Sie hatte selber während ihres Schauspielstudiums Fechtunterricht. Für das Training in Nordhausen holte sich Kerstin Weiß einen Experten: Axel Hambach aus Lüneburg. Er ist freischaffender Künstler und Choreograph für Bühnenkämpfe der unterschiedlichsten Art. In Nordhausen trainiert er Opernsänger im Fechten und ist nach den ersten Stunden schon begeistert. Gavin Taylor, André Eckart und Marcos Liesenberg verstehen es, mit dem Degen umzugehen. Für André Eckart ist es eine ganz neue Erfahrung. Seit mehr als 20 Jahren steht er bereits auf der Bühne, aber zum ersten Mal muss er in einer Rolle fechten und es macht ihm großen Spaß. Der Dritte in der Fechtrunde ist Tenor Marcos Liesenberg, der als Don Ottavio zu sehen sein wird.
Am 15. Mai 2009 ist Premiere von Mozarts Don Giovanni im Theater Nordhausen. Karten gibt es bereits im Vorverkauf an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

