Bonus mit System
Donnerstag, 23. April 2009, 08:29 Uhr
Trotz sinkender Schulabgängerzahlen und insgesamt besserer Chancen auf dem Ausbildungsmarkt finden noch immer viele junge Leute nicht in dem Jahr, in dem sie die Schule verlassen, eine Ausbildungsstelle. Für die gibt es jetzt einen Bonus...
Von links Stefanie Geier und Inhaberin Silvia Pohl
Um diesen jungen Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu bieten, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr den Ausbildungsbonus eingeführt - ein einmaliger pauschaler Zuschuss für Unternehmen, die zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche schaffen.
Seit 1. Juli 2008 gibt es den Ausbildungsbonus für Betriebe. Insgesamt 40 Jugendlichen, die den Übergang von der Schule in den Beruf nicht im selben Jahr geschafft haben, hat die Nordhäuser Arbeitsagentur bereits dadurch zu einer Lehrstelle verhelfen können.
Eine von ihnen ist Stefanie Geier. Seit Jahren schon hegt sie den großen Wunsch, einmal in einer Apotheke zu arbeiten. Ich habe mehrere Praktika in Apotheken absolviert, doch mein fehlender Realschulabschluss war für mich immer ein Handicap, erinnert sie sich. Zwischenzeitlich hat sie zielstrebig ihren Abschluss nachgeholt.
Seit August 2008 absolviert Stefanie Geier ihre dreijährige Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin in der Apotheke im Marktkauf Nordhausen. Inhaberin Silvia Pohl fügt hinzu: Man muss jungen motivierten Menschen unbedingt eine Chance geben, sich auf dem Arbeitsmarkt zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen.
Stefanie zeigt in ihrer täglichen Arbeit und in den Leistungen in der Berufsschule, dass meine Entscheidung richtig war. Dass die engagierte Apothekerin dafür einen zusätzlichen Ausbildungsplatz geschaffen hat, wurde auch von Kerstin Richter, Vermittlerin im Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur, begrüßt und mit dem Ausbildungsbonus honoriert. Ich freue mich über jede Firma, die gerade dann, wenn es um unsere Jugend geht, mit gutem Beispiel voran geht.
Gewährt wird der Bonus, wenn für Jugendliche ohne Schulabschluss, mit Sonderschulabschluss, Hauptschulabschluss oder sozial benachteiligte oder lernbeeinträchtige Bewerber zusätzliche Lehrstellen angeboten werden. Voraussetzung: Die jungen Menschen müssen im vergangenen Jahr oder früher die Schule beendet und sich erfolglos um eine Ausbildung bemüht haben.
Die Höhe der Förderung liegt zwischen 4.000 und 6.000 Euro, je nach Ausbildungsvergütung im 1. Lehrjahr. Zusätzlich zu den förderbedürftigen Jugendlichen kann auch für Jugendliche, deren ursprünglicher Ausbildungsbetrieb schließen muss, eine solche finanzielle Unterstützung angeboten werden.
Weitere Info’ s gibt es hier oder bei den Arbeitsvermittlern des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Nordhausen.
Autor: nnz/knVon links Stefanie Geier und Inhaberin Silvia Pohl
Um diesen jungen Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu bieten, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr den Ausbildungsbonus eingeführt - ein einmaliger pauschaler Zuschuss für Unternehmen, die zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche schaffen.
Seit 1. Juli 2008 gibt es den Ausbildungsbonus für Betriebe. Insgesamt 40 Jugendlichen, die den Übergang von der Schule in den Beruf nicht im selben Jahr geschafft haben, hat die Nordhäuser Arbeitsagentur bereits dadurch zu einer Lehrstelle verhelfen können.
Eine von ihnen ist Stefanie Geier. Seit Jahren schon hegt sie den großen Wunsch, einmal in einer Apotheke zu arbeiten. Ich habe mehrere Praktika in Apotheken absolviert, doch mein fehlender Realschulabschluss war für mich immer ein Handicap, erinnert sie sich. Zwischenzeitlich hat sie zielstrebig ihren Abschluss nachgeholt.
Seit August 2008 absolviert Stefanie Geier ihre dreijährige Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin in der Apotheke im Marktkauf Nordhausen. Inhaberin Silvia Pohl fügt hinzu: Man muss jungen motivierten Menschen unbedingt eine Chance geben, sich auf dem Arbeitsmarkt zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen.
Stefanie zeigt in ihrer täglichen Arbeit und in den Leistungen in der Berufsschule, dass meine Entscheidung richtig war. Dass die engagierte Apothekerin dafür einen zusätzlichen Ausbildungsplatz geschaffen hat, wurde auch von Kerstin Richter, Vermittlerin im Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur, begrüßt und mit dem Ausbildungsbonus honoriert. Ich freue mich über jede Firma, die gerade dann, wenn es um unsere Jugend geht, mit gutem Beispiel voran geht.
Gewährt wird der Bonus, wenn für Jugendliche ohne Schulabschluss, mit Sonderschulabschluss, Hauptschulabschluss oder sozial benachteiligte oder lernbeeinträchtige Bewerber zusätzliche Lehrstellen angeboten werden. Voraussetzung: Die jungen Menschen müssen im vergangenen Jahr oder früher die Schule beendet und sich erfolglos um eine Ausbildung bemüht haben.
Die Höhe der Förderung liegt zwischen 4.000 und 6.000 Euro, je nach Ausbildungsvergütung im 1. Lehrjahr. Zusätzlich zu den förderbedürftigen Jugendlichen kann auch für Jugendliche, deren ursprünglicher Ausbildungsbetrieb schließen muss, eine solche finanzielle Unterstützung angeboten werden.
Weitere Info’ s gibt es hier oder bei den Arbeitsvermittlern des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Nordhausen.

