Tag der Heimatgeschichte
Sonntag, 26. April 2009, 00:00 Uhr
Am Samstag fand bereits der 5. Tag der Heimatgeschichte im Kyffhäuserkreis statt. Schwerpunkt dabei das Thema Mühlen..
Der Tag begann schon früh ab 9.00 Uhr im Saal der Gemeindegaststätte Zur Schänke in Rockstedt. Ab 9.30eröffnete Kreisheimatpfleger Gottfried Braasch die Veranstaltung. Dabei bezeichnete er die Nutzung von Wasser- und Windmühlen als eine der wichtigsten Entwicklungen. Er erinnerte daran, dass Mühlenbesitz ein wichtiges früheres Machtinstrument war. Interessant auch zu hören, dass Müller erst Mitte des 17. Jahrhunderts ehrlich gesprochen wurden. Früher galten Müller als unehrlich und waren belastet wie die Scharfrichter.
In Vertretung des Landrates (er schwang zur gleichen Zeit in Bad Frankenhausen den Spaten beim Tag des Baumes) begüßte Vizelandrat Georg Schäfer (SPD) die zahlreichen Gäste und Vertreter verschiedener Heimatvereine. Er würdigte die Tage der Heimatgeschichte, weil hier nicht nur ehrenamtliche Vereinsarbeit nach außen getragen wird, sondern oft auch unentdeckte Heimat- und Handwerksgeschichte hervorgerufen wird.
Kreisheimatpfleger Gottfried Braasch (re) begrüßt Georg Schäfer vor der schmucken Gemeindeschänke.
Schäfer bedankte sich jetzt schon bei den vielen Helfern, nicht nur in Rockstedt, sondern auch in den anderen Orten. Ortbürgermeister Christian Witzenhausen freute sich, dass die Entscheidung für diesen tag auf Rockstedt gefallen war. Er kündigte an, dass man im örtlichen Backhaus (darüber wird kn extra berichten) ca. 80 Sauerteigbrote vorbereitet habe.
Ortsbürgermeister Christian Witzenhausen begrüßt die zahlreichen Gäste.
Nach dem Einführungsvortrag von Alfred Kirsten, der einen Überblick über die Mühlenlandschaft im Kyffhäuserkreis gab, stellten Frau Schneider und Herr Rotzoll die Sanierung der Bockwindmühle Langenroda und die Vorstellung des Mühlenmodells vor. In drei weiteren Vorträgen wurden die Kupferhütte Bottendorf, die Klostermühle Mönchpfiffel die Windkraftanlage Immenrode vorgestellt.
Am Nachmittag mussten sich die Teilnehmer individuell entscheiden, ob man die Besichtigung der 150jährigen Turmwindmühle und die Besichtigung eines modernen Windrades in Immenrode mitmachte, oder ob man lieber die Wassermühle Rockstedt besichtigte, oder lieber eine Fahrt nach Bellstedt und Großenehrich machte, um dort eine Wassermühle und ein Wasserrad zu besichtigen.
Autor: khhDer Tag begann schon früh ab 9.00 Uhr im Saal der Gemeindegaststätte Zur Schänke in Rockstedt. Ab 9.30eröffnete Kreisheimatpfleger Gottfried Braasch die Veranstaltung. Dabei bezeichnete er die Nutzung von Wasser- und Windmühlen als eine der wichtigsten Entwicklungen. Er erinnerte daran, dass Mühlenbesitz ein wichtiges früheres Machtinstrument war. Interessant auch zu hören, dass Müller erst Mitte des 17. Jahrhunderts ehrlich gesprochen wurden. Früher galten Müller als unehrlich und waren belastet wie die Scharfrichter.
In Vertretung des Landrates (er schwang zur gleichen Zeit in Bad Frankenhausen den Spaten beim Tag des Baumes) begüßte Vizelandrat Georg Schäfer (SPD) die zahlreichen Gäste und Vertreter verschiedener Heimatvereine. Er würdigte die Tage der Heimatgeschichte, weil hier nicht nur ehrenamtliche Vereinsarbeit nach außen getragen wird, sondern oft auch unentdeckte Heimat- und Handwerksgeschichte hervorgerufen wird.
Kreisheimatpfleger Gottfried Braasch (re) begrüßt Georg Schäfer vor der schmucken Gemeindeschänke.
Schäfer bedankte sich jetzt schon bei den vielen Helfern, nicht nur in Rockstedt, sondern auch in den anderen Orten. Ortbürgermeister Christian Witzenhausen freute sich, dass die Entscheidung für diesen tag auf Rockstedt gefallen war. Er kündigte an, dass man im örtlichen Backhaus (darüber wird kn extra berichten) ca. 80 Sauerteigbrote vorbereitet habe.
Ortsbürgermeister Christian Witzenhausen begrüßt die zahlreichen Gäste.
Nach dem Einführungsvortrag von Alfred Kirsten, der einen Überblick über die Mühlenlandschaft im Kyffhäuserkreis gab, stellten Frau Schneider und Herr Rotzoll die Sanierung der Bockwindmühle Langenroda und die Vorstellung des Mühlenmodells vor. In drei weiteren Vorträgen wurden die Kupferhütte Bottendorf, die Klostermühle Mönchpfiffel die Windkraftanlage Immenrode vorgestellt.
Am Nachmittag mussten sich die Teilnehmer individuell entscheiden, ob man die Besichtigung der 150jährigen Turmwindmühle und die Besichtigung eines modernen Windrades in Immenrode mitmachte, oder ob man lieber die Wassermühle Rockstedt besichtigte, oder lieber eine Fahrt nach Bellstedt und Großenehrich machte, um dort eine Wassermühle und ein Wasserrad zu besichtigen.









