Weiterer Abriss in SDH
Mittwoch, 29. April 2009, 11:09 Uhr
Bei der Einwohnerversammlung für die Stadtteile Hasenholz / Östertal / Mitte von Sondershausen war auch die Geschäftsführer der drei Wohnungsgesellschaften dabei und gaben einen Ausblick...
Laut Eckhard Wehmeier von der Wippertal sieht zurzeit keinen Grund für Abrisse. Man habe 410 Wohnungen rückgebaut und der Leerstand beträgt ca. 10 Prozent, keine schlechter Wert; so Wehmeier, aber unter 5% wäre besser. Wo sich die Wippertal einbringen möchte ist die Baulücke in der Nikolaus-von-Halem-Straße. Zwar wird über das Immobilienbüro Schade ein Investor für ein Eigenheim gesucht, sollte das aber nicht klappen so könnte die Wippertal die Lücke zu bauen.
Hinsichtlich des Innenhofes Stiftstraße – Wezelstraße will man eventuell einen kleinen Spielplatz mit Sitzecken einrichten. Aber hier forderte Wehmeier die Anlieger auf, sich selbst mit Ideen einzubringen. Was aber offensichtlich schon feststeht ist, die Sanierung der Stiftstraße 3 bis 4 (Sparkassenfiliale). Die dortigen 20 Wohnungen sollen energetisch auf Vordermann gebracht werden, wie fenster- und Dachisolierung und auch bei den Bädern ist einiges zu machen. Immerhin lässt sich die Wippertal das ganze 450 T-Euro kosten.
Wolfgang Menzel von der Glückauf informierte, dass im Östertal 2 Häuser mit 80 Wohnungen vom Markt gehen werden und als grüne Wiese zurückbleiben. Hinsichtlich Wippertor sei man mit dem Stadtentwicklungskonzept noch nicht im reinen. So stehen die Häuser Planplatz 10 und 15 hinsichtlich Abriss zur Diskussion, da sie auch schon fast leergezogen wurden. Auch die Weizenstraße 17 und 23 sind fast entvölkert. Allerdings sähe die Stadt einen Abriss sehr ungern, weil die Häuser eine Art Raumkante darstellen und man sonst vom Markt fast bis zur Wipper blicken kann.
Zwar habe man mit der Bebrastraße (ehemalige Fleischerei / Parkplatz) einen interessanten Neubau (mit Baugenehmigung) im Schreibtisch, es mangelt aber an finanziellen Mitteln. Von einem Banker erhielt Menzel zu einem möglichen Kredit gesagt: Ihr Projekt hat zwei Makel. Es liegt in der ehemaligen DDR und dann auch noch im Kyffhäuserkreis. Kommentar erübrigt sich wohl.
Von der Fortschritt berichtete Horst Mähler, dass man mit den 1.038 Wohnungen gut aufgestellt sei. Nur ein Block mit 40 Wohnungen in der Weizenstraße steht so gut wie leer. Der Leerstand bei der Fortschritt liegt bei 9%, bei sanierten Wohnungen gar nur bei 3%. Wir werden, so Mähler, in unseren Wohnungsbestand investieren. So will man in Greußen in der Hardenbergstraße einen Wohnblock im Energieverbrauch auf Neubauniveau bringen.
Ein interessantes Projekt kündigte Mähler aber für Sondershausen an. Dort soll ein Wohnblock saniert und altersgerecht umgebaut werden (u.a. mit Zentralfahrstuhl) und es soll mit einem Laubengang gearbeitet werden. Dabei versprach er, dass man dort nicht wie bei anderen Laubengängen gleich direkt ins Fenster schauen kann. Man darf gespannt sein.
Kritik kam in der Diskussion von Einwohnern aus dem Wippertor. Im Jahre 2004 sei ein Wohnungskonzept fürs Wippertor prämiert worden und keiner baut danach. Einige Bewohner fühlten sich nach eigener Aussage verschaukelt, weil man angenommen hätte, es würde nach diesem Konzept verfahren. Man hätte sich darauf verlassen, hier im Wippertor bleiben zu können. Jetzt sitze man in Wohnblöcken die vom Abriss bedroht sind und die angebotenen Ausweichwohnungen würden unter der Gürtellinie liegen. Was soll ich, so eine Bürgerin zu zweit mit einer 105 qm Wohnung anfangen, die ist doch viel zu groß und bei vielen angebotenen Wohnungen können man kaum die Möbel mitnehmen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bot Unterstützung an.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch sagte, wir investieren seit 12 Jahren nur noch in die Altstadt. Das Wettbewerbskonzept wäre einfach nicht zu finanzieren gewesen. Es wäre nur ein Block pro Jahr möglich gewesen. Hinsicht der demografischen Entwicklung sagte, Wolfgang Menzel, hätte er diese Entwicklung vorher geahnt, wäre nicht ein Wohnblock im Hasenholz / Östertal saniert worden.
Autor: khhLaut Eckhard Wehmeier von der Wippertal sieht zurzeit keinen Grund für Abrisse. Man habe 410 Wohnungen rückgebaut und der Leerstand beträgt ca. 10 Prozent, keine schlechter Wert; so Wehmeier, aber unter 5% wäre besser. Wo sich die Wippertal einbringen möchte ist die Baulücke in der Nikolaus-von-Halem-Straße. Zwar wird über das Immobilienbüro Schade ein Investor für ein Eigenheim gesucht, sollte das aber nicht klappen so könnte die Wippertal die Lücke zu bauen.
Hinsichtlich des Innenhofes Stiftstraße – Wezelstraße will man eventuell einen kleinen Spielplatz mit Sitzecken einrichten. Aber hier forderte Wehmeier die Anlieger auf, sich selbst mit Ideen einzubringen. Was aber offensichtlich schon feststeht ist, die Sanierung der Stiftstraße 3 bis 4 (Sparkassenfiliale). Die dortigen 20 Wohnungen sollen energetisch auf Vordermann gebracht werden, wie fenster- und Dachisolierung und auch bei den Bädern ist einiges zu machen. Immerhin lässt sich die Wippertal das ganze 450 T-Euro kosten.
Wolfgang Menzel von der Glückauf informierte, dass im Östertal 2 Häuser mit 80 Wohnungen vom Markt gehen werden und als grüne Wiese zurückbleiben. Hinsichtlich Wippertor sei man mit dem Stadtentwicklungskonzept noch nicht im reinen. So stehen die Häuser Planplatz 10 und 15 hinsichtlich Abriss zur Diskussion, da sie auch schon fast leergezogen wurden. Auch die Weizenstraße 17 und 23 sind fast entvölkert. Allerdings sähe die Stadt einen Abriss sehr ungern, weil die Häuser eine Art Raumkante darstellen und man sonst vom Markt fast bis zur Wipper blicken kann.
Zwar habe man mit der Bebrastraße (ehemalige Fleischerei / Parkplatz) einen interessanten Neubau (mit Baugenehmigung) im Schreibtisch, es mangelt aber an finanziellen Mitteln. Von einem Banker erhielt Menzel zu einem möglichen Kredit gesagt: Ihr Projekt hat zwei Makel. Es liegt in der ehemaligen DDR und dann auch noch im Kyffhäuserkreis. Kommentar erübrigt sich wohl.
Von der Fortschritt berichtete Horst Mähler, dass man mit den 1.038 Wohnungen gut aufgestellt sei. Nur ein Block mit 40 Wohnungen in der Weizenstraße steht so gut wie leer. Der Leerstand bei der Fortschritt liegt bei 9%, bei sanierten Wohnungen gar nur bei 3%. Wir werden, so Mähler, in unseren Wohnungsbestand investieren. So will man in Greußen in der Hardenbergstraße einen Wohnblock im Energieverbrauch auf Neubauniveau bringen.
Ein interessantes Projekt kündigte Mähler aber für Sondershausen an. Dort soll ein Wohnblock saniert und altersgerecht umgebaut werden (u.a. mit Zentralfahrstuhl) und es soll mit einem Laubengang gearbeitet werden. Dabei versprach er, dass man dort nicht wie bei anderen Laubengängen gleich direkt ins Fenster schauen kann. Man darf gespannt sein.
Kritik kam in der Diskussion von Einwohnern aus dem Wippertor. Im Jahre 2004 sei ein Wohnungskonzept fürs Wippertor prämiert worden und keiner baut danach. Einige Bewohner fühlten sich nach eigener Aussage verschaukelt, weil man angenommen hätte, es würde nach diesem Konzept verfahren. Man hätte sich darauf verlassen, hier im Wippertor bleiben zu können. Jetzt sitze man in Wohnblöcken die vom Abriss bedroht sind und die angebotenen Ausweichwohnungen würden unter der Gürtellinie liegen. Was soll ich, so eine Bürgerin zu zweit mit einer 105 qm Wohnung anfangen, die ist doch viel zu groß und bei vielen angebotenen Wohnungen können man kaum die Möbel mitnehmen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bot Unterstützung an.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch sagte, wir investieren seit 12 Jahren nur noch in die Altstadt. Das Wettbewerbskonzept wäre einfach nicht zu finanzieren gewesen. Es wäre nur ein Block pro Jahr möglich gewesen. Hinsicht der demografischen Entwicklung sagte, Wolfgang Menzel, hätte er diese Entwicklung vorher geahnt, wäre nicht ein Wohnblock im Hasenholz / Östertal saniert worden.
