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Kein Müll verbrannt

Freitag, 08. Mai 2009, 14:42 Uhr
In einem Leserbrief des Fußballvereins Rot-Weiß Gorsleben war gemutmasst worden, dass beim Maifeuer in Gorsleben auch Müll mit verbrannt werden sollte. Dass das nicht der Fall, dafür sorgte der Bürgermeister von Gorsleben, Dietmar Strickrodt. Hier seine Stellungnahme zur Problematik, die kn zuging...

Als Bürgermeister von Gorsleben möchte ich Stellung beziehen zur Durchführung Maifeuer 2009:
Das Maifeuer mit Fackelumzug und Kultureller Umrahmung wird in Gorsleben bereits seit 1970 durchgeführt. Auch in diesem Jahr wurde es von sehr vielen Bürgerinnen und Bürger in allen Altersklassen wahr genommen. Für das Feuer, wird der Baum und Strauchschnitt aller Bürger unserer Gemeinde gesammelt, in der AGRAR GmbH in Gorsleben gelagert und dann zur Feuerstelle gebracht.

Natürlich gibt es wie in jeder anderen Gemeinde im Frühjahr und im Herbst die Möglichkeit das jeder Bürger sein Baum und Strauchschnitt selbst verbrennen kann. Die mehrheit der Bürger können die Anforderung an die Verbrennung nicht erfüllen.
Die folgende Mindestabstände müssen eingehalten werden: Z.B. 50 Meter zu öffentlichen Straßen, 100 Meter zu Lagern mit Brennenden Flüssigkeiten oder Druckgasen (Ölheizung, Gasheizung), 20 Meter zu landwirtschaftlichen Flächen, 15 Meter zu Öffnungen in Gebäudewänden, 5 Meter zur Grundstücksgrenze.

Deshalb ist es für mich als Bürgermeister und Ortsbrandmeister wichtig, das der gesammelte Baum und Strauchschnitt kontrolliert und unter Aufsicht der Feuerwehr abgebrannt wird.

Leider gibt es auch in unserer Gemeinde Bürger die denken bei dieser Möglichkeit ihren Müll zu entsorgen. Da wir immer am Tag des Feuers ab 13 Uhr das Brennmaterial um und hoch setzen, wird gleichzeitig alles das was nicht zu Baum und Strauchschnitt gehört von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr raus gelesen. Bei dieser Arbeit war in diesem Jahr der Leiter des Ordnungsamtes der VG an der Schmücke Herr Fickardt anwesend. Der ausgelesene Sperrmüll wurde von mir persönlich am gleichen Tag nach Edersleben gebracht. Siehe Belege im Anhang. Ich werde in einer der nächsten Gemeinderatsitzung das Problem der Umweltverschmutzung ansprechen und entsprechende Maßnamen einleiten das dies nicht noch einmal vorkommt.

Dietmar Strickrodt
Bürgermeister von Gorsleben

Fotos:
Um einem Missbrauch vorzubeugen, wurde einige Textpassagen von der Redaktion unkenntlich gemacht.

Der Leserbrief kann hier nochmals nachgelesen werden: Zum Leserbrief
Autor: khh

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