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Geschafft: GeoPark Kyffhäuser wird anerkannt

Dienstag, 12. Mai 2009, 12:11 Uhr
Die weite Reise nach Schleswig-Holstein hat sich für die Mitstreiter des Geo Park Kyffhäuser gelohnt und Grund zur Freude gegeben. Welchen Erfolg sie erzielen konnten, das lesen Sie in Ihrer kn.

Die Expertengruppe der GeoUnion Alfred-Wegener Stiftung hat anläßlich ihrer Sitzung am 07.Mai 2009 auf Schloss Gottorf in Schleswig den GeoPark Kyffhäuser als „Nationalen GeoPark“ zertifiziert. Er ist damit der 12. GeoPark in Deutschland, dem dieses Qualitäts-
Zeugnis zuerkannt wurde.

kyffhäuser (Foto: kyffhäuser) kyffhäuser (Foto: kyffhäuser)

Die Zertifizierungsrunde

In breiter Front, mit geballtem Fachverstand und gut vorbereitet hatten die Mitstreiter des GeoParks die Reise ins nördlichste Bundesland angetreten. Um dem Auftritt noch mehr Gewicht zu verleihen, waren auch zwei Vertreter der Thüringer Fachministerien
nach Schleswig gekommen – Frau Charis Leuschner vom Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt sowie Herr Dr. Burkhard Gallander vom Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien.

Fachliche Unterstützung erfolgte weiterhin durch den Mitarbeiter des Thüringer Geologischen Landesdienstes, Herrn Markus Meißner. In einer ca. 60 minütigen Präsentation, die unter Federführung der Fachbeiratsvorsitzenden Marion Kaps erarbeitet und von den verantwortlichen Beiratsmitgliedern in bester Teamarbeit vorgetragen wurde, erfolgte die Vorstellung des GeoPark Kyffhäuser in all seinen Facetten. Dabei kam es darauf an, neben den vielfältigen geologischen Besonderheiten von nationaler geo-wissenschaftlicher Bedeutung auch die archäologischen, ökologischen, historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie deren touristische Erschließung darzustellen.
Dies ist dem Team um Marion Kaps offensichtlich gelungen.

In der von der Vorsitzenden der Expertenkommission, Frau Dr. Ulrike Mattig, vorgetragenen Begründung für die Vergabe des Zertifikats wurde u.a. das große ehrenamtliche Engagement bei der Entwicklung der Projekte des GeoParks Kyffhäuser hervorgehoben. Auch die Vernetzung mit der Fachhochschule Nordhausen bei der Geotop-Kartierung sowie die Bemühungen bei der Schaffung eines GeoPark-Netzwerks in Thüringen wurden positiv bewertet.
Entscheidend war jedoch die Darstellung des Konzepts zur Entwicklung einer zentralen Informationsstelle für den GeoPark Kyffhäuser in der Barbarossahöhle. Dies war die wichtigste Forderung der Expertengruppe bei ihrer Bereisung im vergangenen Jahr. Noch in
diesem Jahr wird mit der Umsetzung der ideenreichen Machbarkeitsstudie begonnen.

Mit dem Prädikat „Nationaler GeoPark“ wird u. a. der Weg für die weitere Akquirierung von Fördermittel zum Ausbau des GeoParks Kyffhäuser geebnet.

Weitere Infos: www.geo-union.de
Autor: nnz

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