Mysteriöses Schicksal eines Aktivisten
Dienstag, 12. Mai 2009, 12:56 Uhr
Welche Wagnisse geht man ein, um seine Überzeugungen zu leben? Der Dokfilm Bruno Manser – Kampf um den Regenwald (Schweiz 2007), den das StuKi 76 im Panorama Museum am 15. Mai, 20:00 Uhr zeigt, erzählt von dem ungewöhnlichen Leben des Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser.
David und Goliath standen Pate für die Geschichte vom Kampf der letzten einheimischen Waldnomaden gegen die Habgier und Zerstörungswut der Industrieländer im Regenwald auf der Insel Borneo, miterlebt von Bruno Manser. Der Basler Bruno Manser lebte von 1984 bis 1990 mit dem Urvolk der Penan im Dschungel von Borneo und eignete sich ihre Sprache und Kultur an. Die Penan akzeptierten Manser als einen der ihren und nannten ihn Laki Penan: den Penan-Mann.
Als die ersten Bulldozer auftauchten, um den Regenwald abzuholzen, machte Manser durch spektakuläre Aktionen auf das ökologische und menschliche Desaster aufmerksam und schuf sich dadurch mächtige Feinde. Im Frühjahr 2000, auf einer geheimen Reise zu den Penan, verschwand er spurlos.
Der Dokumentarfilm verdichtet sich zum Bild eines Menschen, der sich seinem Lebenstraum verpflichtet fühlt, und fesselt mit atemberaubenden Bildern. Zugleich überzeugt er als verhaltenes, aber eindringliches Plädoyer für Gerechtigkeit und Umweltschutz. FSK: o.A.-sehenswert ab 16, L. 94 min. Weitere Infos zu Bruno Manser unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Manser
Autor: knDavid und Goliath standen Pate für die Geschichte vom Kampf der letzten einheimischen Waldnomaden gegen die Habgier und Zerstörungswut der Industrieländer im Regenwald auf der Insel Borneo, miterlebt von Bruno Manser. Der Basler Bruno Manser lebte von 1984 bis 1990 mit dem Urvolk der Penan im Dschungel von Borneo und eignete sich ihre Sprache und Kultur an. Die Penan akzeptierten Manser als einen der ihren und nannten ihn Laki Penan: den Penan-Mann.
Als die ersten Bulldozer auftauchten, um den Regenwald abzuholzen, machte Manser durch spektakuläre Aktionen auf das ökologische und menschliche Desaster aufmerksam und schuf sich dadurch mächtige Feinde. Im Frühjahr 2000, auf einer geheimen Reise zu den Penan, verschwand er spurlos.
Der Dokumentarfilm verdichtet sich zum Bild eines Menschen, der sich seinem Lebenstraum verpflichtet fühlt, und fesselt mit atemberaubenden Bildern. Zugleich überzeugt er als verhaltenes, aber eindringliches Plädoyer für Gerechtigkeit und Umweltschutz. FSK: o.A.-sehenswert ab 16, L. 94 min. Weitere Infos zu Bruno Manser unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Manser
