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Dienstag, 26. Mai 2009, 10:41 Uhr
Es sieht nicht gut aus für das Thüringer Gastgewerbe. Vielleicht rettet die beginnende Biergartensaison ja noch die Wirte...
Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2009 real 4,3 Prozent weniger Umsatz als im 1. Quartal des Vorjahres. Nominal sanken die Umsätze im entsprechenden Zeitraum um 2,1 Prozent.
Im Quartalsdurchschnitt wurden im Thüringer Gastgewerbe 0,3 Prozent weniger Personen beschäftigt als im 1. Quartal 2008. Dabei ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass in diesem Jahr die Osterfeiertage in den April, im Vorjahr hingegen in den März fielen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war im Bundesdurchschnitt mit einer Umsatzentwicklung von real - 6,9 Prozent und nominal - 4,8 Prozent ein noch stärkerer Rückgang der Umsätze im Gastgewerbe zu verzeichnen.
Die Umsätze der Thüringer Beherbergungsbetriebe sanken im 1. Quartal 2009 real um 2,8 Prozent und nominal um 0,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging im Bereich der Beherbergung um 2,0 Prozent zurück. Weitaus stärker war jedoch im 1. Quartal 2009 die Thüringer Gastronomie, insbesondere Restaurants, Gaststätten usw. sowie der Ausschank von Getränken betroffen. So waren in der Gastronomie insgesamt Umsatzrückgänge von real 5,1 Prozent und nominal 2,9 Prozent zu verbuchen. In 'Restaurants, Gaststätten usw. beliefen sich die Umsatzrückgänge auf 7,2 Prozent (real) bzw. 5,1 Prozent (nominal), beim 'Ausschank von Getränken' sogar auf 10,0 Prozent (real) und 8,0 Prozent (nominal).
Hinsichtlich der Beschäftigtenzahlen hatte der Bereich der Gastronomie mit einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2008 nur relativ geringe Rückgänge. Jedoch war hier ein deutlicher Trend zu weniger Vollzeitbeschäftigten (- 5,1 Prozent) und mehr Teilzeitbeschäftigten (+ 5,2 Prozent) erkennbar.
Allein der Bereich der Caterer und Erbringung von Verpflegungsleistungen konnte im 1. Quartal 2009 eine positive Bilanz aufweisen. Hier stiegen sowohl die Umsätze (real um 4,2 Prozent und nominal um 6,9 Prozent) als auch die Beschäftigtenzahlen (13,4 Prozent) deutlich an.
Autor: nnz/knDie Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2009 real 4,3 Prozent weniger Umsatz als im 1. Quartal des Vorjahres. Nominal sanken die Umsätze im entsprechenden Zeitraum um 2,1 Prozent.
Im Quartalsdurchschnitt wurden im Thüringer Gastgewerbe 0,3 Prozent weniger Personen beschäftigt als im 1. Quartal 2008. Dabei ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass in diesem Jahr die Osterfeiertage in den April, im Vorjahr hingegen in den März fielen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war im Bundesdurchschnitt mit einer Umsatzentwicklung von real - 6,9 Prozent und nominal - 4,8 Prozent ein noch stärkerer Rückgang der Umsätze im Gastgewerbe zu verzeichnen.
Die Umsätze der Thüringer Beherbergungsbetriebe sanken im 1. Quartal 2009 real um 2,8 Prozent und nominal um 0,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging im Bereich der Beherbergung um 2,0 Prozent zurück. Weitaus stärker war jedoch im 1. Quartal 2009 die Thüringer Gastronomie, insbesondere Restaurants, Gaststätten usw. sowie der Ausschank von Getränken betroffen. So waren in der Gastronomie insgesamt Umsatzrückgänge von real 5,1 Prozent und nominal 2,9 Prozent zu verbuchen. In 'Restaurants, Gaststätten usw. beliefen sich die Umsatzrückgänge auf 7,2 Prozent (real) bzw. 5,1 Prozent (nominal), beim 'Ausschank von Getränken' sogar auf 10,0 Prozent (real) und 8,0 Prozent (nominal).
Hinsichtlich der Beschäftigtenzahlen hatte der Bereich der Gastronomie mit einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2008 nur relativ geringe Rückgänge. Jedoch war hier ein deutlicher Trend zu weniger Vollzeitbeschäftigten (- 5,1 Prozent) und mehr Teilzeitbeschäftigten (+ 5,2 Prozent) erkennbar.
Allein der Bereich der Caterer und Erbringung von Verpflegungsleistungen konnte im 1. Quartal 2009 eine positive Bilanz aufweisen. Hier stiegen sowohl die Umsätze (real um 4,2 Prozent und nominal um 6,9 Prozent) als auch die Beschäftigtenzahlen (13,4 Prozent) deutlich an.
