Kn-Forum: Offener Lesebrief
Dienstag, 02. Juni 2009, 07:04 Uhr
Hatte gestern eine Bürgerinitiative "Initiative für einen Schulneubau - Grund- und Regelschule Lernen unter einem Dach" in kn bereits Fragen an Politker gestellt, so legt man heute in einem offenen Brief an alle Bürger (speziell den Landrat) nochmals nach...
Resignation - Nein danke!
Wir setzen uns weiterhin für einen Schulneubau ein. Das letzte Wort sprechen die Bürger.
Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren,
aus dem gestrigen Pressebericht konnten sie entnehmen, welche Kreisausschussmitglieder sich für die Sanierung und Erweiterung der Regelschule Oldisleben entschieden. Wer dagegen stimmte und wer sich enthielt.
Wir können uns noch klar erinnern, wie Herr Hengstermann am 08.04.2009 sich zum Kreistag äußerte, ist der Kreisausschuss sich untereinander nicht einig, so wird ein Sonderkreistag einberufen. Einig waren Sie sich nicht!
Das Kreistagsabgeordnete Ihr Meinung schnell ändern, hat man an folgender Äußerung feststellen können - 13 Mill. oder 7,6 Mill. Euro für einen Neubau haben wir nicht, da nehmen wir die 4, 7 Mill. Euro, bevor wir in ein paar Jahren gar nichts mehr bekommen - . Ganz schön mutig, so kurz vor den Wahlen. Aber die Entscheidung sollte ja unbedingt noch vor der neuen Wahlperiode fallen.
Wir haben nie vom Kreis verlangt, dass er einen gesamten Neubau finanzieren soll. Diesbezüglich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung. Auch in Thüringen wurden Schulen neu gebaut, z. B. in Steinbach-Hallenberg eine Regelschule für 8,35 Mill. Euro. Hier setzte sich die Finanzierung aus dem Bundesinvestitionsprogramm " Zukunft Bildung und Betreuung" mit 4,5 Mill. Euro und dem Landkreis mit 3,8 Mill. Euro zusammen.
Es gibt noch mehrere Beispiele, aber das würde den Rahmen sprengen.
Dies beweist, dass in der Kreisverwaltung ungenügend gearbeitet wurde und ein Neubau von Anfang an nicht gewollt war. Andere Landkreise sehen hier Prioritäten und investieren in die Zukunft.
Was die Präsentation der Entwürfe für die Sanierung und Erweiterung der Regelschule Oldisleben vor dem Kreisausschuss betrifft. Ein schlechter Vergleich mit der Östertal Schule. Zur Information, die Östertal Schule ist ein Plattenbau, mit Oldisleben nicht zu vergleichen. Die Investitionen lagen viel höher und hierfür hat man auch ein Programm der Bundesregierung genutzt. Es gibt auch heute noch Programme für Schulneubauten. Hier muss die Kreisverwaltung ordentlich Hausaufgaben nachholen.
Zudem ist es fraglich, wie der Kreisausschuss eine Abstimmung über und mit unvollständigen Planungsunterlagen treffen kann. Die vorgelegte Zeichnung enthält keinerlei Maßangaben -man müsste ja eventuell die Schulbauempfehlung beachten-, das Brandschutzgutachten wird nachgereicht und im Variantenvergleich der drei Beschulungsmöglichkeiten unserer Kinder hatte sowohl Oldisleben wie auch Heldrungen negative Kriterien aufzuweisen, ein Neubau dagegen keine.
Aufgeführte Schülerzahlen entsprechen nicht der Realität, 30 Grundschüler zu unterschlagen heißt einen Klassenraum weniger und die Schüler in die vorhandenen Räume drücken.
Man hörte bei der Präsentation im Kreisausschuss zukünftige Schülerzahlen die eventuell in 16 Jahren die Schule besuchen werden. Warum denkt man hierbei nicht an die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, die auch mit einer Veränderung der Kindheit einhergehen und demzufolge mit einer Pädagogik, die sich auch verändern muss. Fehlt hier die fachliche Weitsicht ?
Sehr geehrter Herr Landrat Hengstermann , mit welchem Recht sprechen Sie im Namen der Eltern, dass diese sich über eine Schulsanierung von Oldisleben freuen würden. Da müssen wir Sie enttäuschen !
Schließlich haben sich mehr als 2.000 Bürger und noch dazu über die Hälfte der Gemeinderäte der VG " An der Schmücke" für einen Schulneubau - Grund- und Regelschule ausgesprochen.
Wie bürgernah sind Sie Herr Hengstermann?
Unser Veränderungsprozess ist nie vollständig abgeschlossen. Das macht uns keine Angst, denn wir haben gelernt, in kleinen Schritten vorwärts zu gehen und nicht gleich zu resignieren, wenn der gewünschte Idealzustand nicht gleich erreicht wird.
(Worte einer Grundschullehrerin)
Die Initiatve für einen Schulneubau - Grund-und Regelschule Lernen unter einem Dach
Resignation - Nein danke!
Wir setzen uns weiterhin für einen Schulneubau ein. Das letzte Wort sprechen die Bürger.
Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren,
aus dem gestrigen Pressebericht konnten sie entnehmen, welche Kreisausschussmitglieder sich für die Sanierung und Erweiterung der Regelschule Oldisleben entschieden. Wer dagegen stimmte und wer sich enthielt.
Wir können uns noch klar erinnern, wie Herr Hengstermann am 08.04.2009 sich zum Kreistag äußerte, ist der Kreisausschuss sich untereinander nicht einig, so wird ein Sonderkreistag einberufen. Einig waren Sie sich nicht!
Das Kreistagsabgeordnete Ihr Meinung schnell ändern, hat man an folgender Äußerung feststellen können - 13 Mill. oder 7,6 Mill. Euro für einen Neubau haben wir nicht, da nehmen wir die 4, 7 Mill. Euro, bevor wir in ein paar Jahren gar nichts mehr bekommen - . Ganz schön mutig, so kurz vor den Wahlen. Aber die Entscheidung sollte ja unbedingt noch vor der neuen Wahlperiode fallen.
Wir haben nie vom Kreis verlangt, dass er einen gesamten Neubau finanzieren soll. Diesbezüglich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung. Auch in Thüringen wurden Schulen neu gebaut, z. B. in Steinbach-Hallenberg eine Regelschule für 8,35 Mill. Euro. Hier setzte sich die Finanzierung aus dem Bundesinvestitionsprogramm " Zukunft Bildung und Betreuung" mit 4,5 Mill. Euro und dem Landkreis mit 3,8 Mill. Euro zusammen.
Es gibt noch mehrere Beispiele, aber das würde den Rahmen sprengen.
Dies beweist, dass in der Kreisverwaltung ungenügend gearbeitet wurde und ein Neubau von Anfang an nicht gewollt war. Andere Landkreise sehen hier Prioritäten und investieren in die Zukunft.
Was die Präsentation der Entwürfe für die Sanierung und Erweiterung der Regelschule Oldisleben vor dem Kreisausschuss betrifft. Ein schlechter Vergleich mit der Östertal Schule. Zur Information, die Östertal Schule ist ein Plattenbau, mit Oldisleben nicht zu vergleichen. Die Investitionen lagen viel höher und hierfür hat man auch ein Programm der Bundesregierung genutzt. Es gibt auch heute noch Programme für Schulneubauten. Hier muss die Kreisverwaltung ordentlich Hausaufgaben nachholen.
Zudem ist es fraglich, wie der Kreisausschuss eine Abstimmung über und mit unvollständigen Planungsunterlagen treffen kann. Die vorgelegte Zeichnung enthält keinerlei Maßangaben -man müsste ja eventuell die Schulbauempfehlung beachten-, das Brandschutzgutachten wird nachgereicht und im Variantenvergleich der drei Beschulungsmöglichkeiten unserer Kinder hatte sowohl Oldisleben wie auch Heldrungen negative Kriterien aufzuweisen, ein Neubau dagegen keine.
Aufgeführte Schülerzahlen entsprechen nicht der Realität, 30 Grundschüler zu unterschlagen heißt einen Klassenraum weniger und die Schüler in die vorhandenen Räume drücken.
Man hörte bei der Präsentation im Kreisausschuss zukünftige Schülerzahlen die eventuell in 16 Jahren die Schule besuchen werden. Warum denkt man hierbei nicht an die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen, die auch mit einer Veränderung der Kindheit einhergehen und demzufolge mit einer Pädagogik, die sich auch verändern muss. Fehlt hier die fachliche Weitsicht ?
Sehr geehrter Herr Landrat Hengstermann , mit welchem Recht sprechen Sie im Namen der Eltern, dass diese sich über eine Schulsanierung von Oldisleben freuen würden. Da müssen wir Sie enttäuschen !
Schließlich haben sich mehr als 2.000 Bürger und noch dazu über die Hälfte der Gemeinderäte der VG " An der Schmücke" für einen Schulneubau - Grund- und Regelschule ausgesprochen.
Wie bürgernah sind Sie Herr Hengstermann?
Unser Veränderungsprozess ist nie vollständig abgeschlossen. Das macht uns keine Angst, denn wir haben gelernt, in kleinen Schritten vorwärts zu gehen und nicht gleich zu resignieren, wenn der gewünschte Idealzustand nicht gleich erreicht wird.
(Worte einer Grundschullehrerin)
Die Initiatve für einen Schulneubau - Grund-und Regelschule Lernen unter einem Dach
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
