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Zentraler Mühlentag eröffnet

Montag, 01. Juni 2009, 16:45 Uhr
Im Beisein von Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig (CDU) wurde heute vormittag in Immenrade der zentrale Mühlentag in Immenrode (Stadt Sondershausen) vom Landesvorsitzender des Thüringer Landesverein für Mühlenerhaltung und Mühlenkunde TVM e.V., Alfred Kirsten, eröffnet...

Zum Pfingstmontag hatten sich zahlreiche Gäste der an der 150 Jahre alten Mühle in Immenrode versammelt. Mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und vielen Stadträten aus Sondershausen hatte sich auch die Politprominenz recht zahlreich eingefunden. Auch zwei Bewerber um einen Sitz im Landtag hatten sich eingefunden, so Dorothea Marx (SPD) und Gerold Wucherpfennig, der ja gleich in Doppelfunktion vertreten war.

150 Jahre Windmühle Immenrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 150 Jahre Windmühle Immenrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Eröffnet wurde der Mühlentag aber mit der Andacht durch Pfarrer Gottfried Braasch und dem Kirchenvorstand. Er wies aber darauf hin, dass seinen Bibelwort kein Wahlaufruf seien auch wenn es bei der Andacht um die Verteilung an die Leute ging. Erwies aber auch auf des harte Los der früheren Müller hin, als er feststellte, der Wind macht was er will, genau wie der Geist.

150 Jahre Windmühle Immenrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 150 Jahre Windmühle Immenrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer, Minister Gerold Wucherpfennig, Pfarrer Gottfried Braasch und „Mühlenpapst Alfred Kirsten (von li. beginnend).


In seinen Worten brachte Wucherpfennig die Freude zum Ausdruck, dass seine Gelder aus der Städtebauförderung auch den ländlichen Regionen der Stadt Sondershausen zu Gute kommt, und so auch dessen Entwicklung gefördert wird. Dabei hatte Wucherpfennig literarisch begonnen mit der Feststellung, was wäre die Geschichte von Max und Moritz ohne Mühle und Müller.

150 Jahre Windmühle Immenrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 150 Jahre Windmühle Immenrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer und Wolfgang Rechenbach vom Mühlenverein bei Abdeckung der neuen Informationstafel, gesponsert u.a. von der Kyffhäusersparkasse.

Bürgermeister Joachim Kreyer würdigte ganz besonders die Arbeit des Mühlenvereins, der 1987 begonnen hatte, den „Haufen“ Steine vor dem Verfall zu schützen, und die nun schon 150 Jahre alte Mühle zu erhalten. Er sagte aber auch Unterstützung der Stadt zu, damit in zwei bis drei Jahren sich auch bald wieder Mühlenflügel drehen. Ein wichtiger Schritt wurde getan, als sich seit 1947 die Mühlenwelle wieder das erste Mal drehte und dabei eine Fahne entrollte. Dieses wichtige Ereignis wurde von Füsilieren mit mehreren Salutschüssen und dem Aufsteigen lassen von Tauben gefeiert. Selbst die Tauben wussten wohl wer heute im Mittelpunkt stand, denn nach dem Aufsteigen machten sie erst noch eine Runde um die alte Windmühle.

Nach den Eröffnungsreden nahm dann das eigentliche Mühlenfest seinen Anfang. Es begann mit dem Auftritt der „Mühlenstrolche“ von der Kita. Mit Kinderprogramm, Hüpfburg und vielen Spielen wurde besonders gut an die Kinder gedacht. Die Erwachsenen vergnügten sich in dessen bei Kaffee und Kuchen, oder zünftig bei Rostbratwurst und einem Bier (oder waren es nicht doch paar mehr). Den Höhepunkt bildete dann der Festumzug von 20 Wagen durch den Ort, über den kn zu einem späteren Zeitpunkt berichten wird.
Autor: khh

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