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Zuschlag für Modellprogramm

Dienstag, 02. Juni 2009, 19:29 Uhr
Die Kurstadt erhält den Zuschlag für für das Modellprogramm "Alter schafft Neues - Aktiv im Alter". Insgesamt 150 Städte Deutschlandweit nehmen an Projekt teil. Worum es ging, erfahren Sie hier...

Bereits im letzten Jahr hatte sich die Stadt Bad Frankenhausen für die Teilnahme am Modellprogramm "Alter schafft Neues - Aktiv im Alter" seitens des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben. In der ersten Staffel erhielten 50 Städte den Zuschlag für die Teilnahme an diesem Projekt. Bad Frankehausen zählte im letzten Jahr leider nicht zu den ausgewählten Kommunen. Doch im zweiten Anlauf wurde die Bewerbung der Stadt berücksichtigt. Insgesamt erhielten in der zweiten Staffel weitere 100 Städte bundesweit die Bewilligung.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Stadt im zweiten Anlauf den Zuschlag bekommen hat. Mit der Bewilligung sind Fördermittel in Höhe von 10.000,- € verbunden. Eine prima Sache", so der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD).

Hintergrund des Modellprogramms ist der demografische Wandel. Die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren nachhaltig verändern: Die Menschen werden weniger, bunter und vor allem älter. Daher spielt das Erfahrungswissen und die Einsatzbereitschaft der älteren Generationen eine wertvolle Rolle. In diesem Zusammenhang stehen die Kommunen vor neuen Herausforderungen, denn gerade hier werden die Folgen der Alterung der Gesellschaft greifbar und spürbar.

Modellprogramm - Aufführung (Foto: Stadt Bad Frankenhausen) Modellprogramm - Aufführung (Foto: Stadt Bad Frankenhausen)

Bundesweiter Aktionstag der Familienbündnisse: Kinder führten Programm für Senioren auf dem Schloßplatz auf

Im Rahmen des Projektes "Alter schafft Neues - Aktiv im Alter" sollen Kommunen darin unterstützt werden, Strukturen auf- oder auszubauen, die eine stärkere Partizipation älterer Menschen ermöglichen. Das Projekt soll helfen, Diskussionsprozesse anzuregen, Ideen zu entwickeln für mehr Teilhabe im Alter in der Kommune. Beispiele hierfür könnten sein: Leselernhelfer in Grundschulen, Berufspatenschaften, familienunterstützende Angebote wie z.B. Leigroßeltern oder Unterstützung in Museen und Bibliotheken, Entwicklung neuer Wohnformen im Alter oder Singletreffs.

" Die inhaltlichen Ziele des Modellprogramms passen bestens zu unserer Heimatstadt. Denn ein großes Anliegen der Stadt und des gegründeten Familienbündnisses FFB ist es, generationsübergreifend besser zusammen zu arbeiten und jung und alt näher zu bringen. Bei der Umsetzung unserer Ziele hilft die finanzielle Förderung enorm, sodass die Lebens- und Rahmenbedingungen gerade für älter Mitmenschen in unserer Stadt verbessert werden", so Matthias Strejc. Mit der Förderung kann zunächst eine Bedarfsermittlung erfolgen, können Bürgerforen durchgeführt werden und Öffentlichkeitsarbeit und Werbung betrieben werden.
Bereits am 08. Juni 2009 findet in Leipzig die Auftaktveranstaltung für die teilnehmenden Kommunen statt.

Weitere Informationen zum Modellprojekt erhält man unter: www.alter-schafft-neues.de

Autor: khh

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