kn-Forum: Probleme mit der Bürgermeisterin
Mittwoch, 03. Juni 2009, 07:01 Uhr
Das geht ganz Thüringen an, denn mit Speck fängt man Mäuse, dass sagt zumindest unsere Leserin Doris Weber aus Oberheldrungen. Aber lesen Sie selbst...
Wie jeden 1. des Monats erhielten die Bürger von Oberheldrungen das Informationsblatt für den Monat Juni. Die Bürgermeisterin Frau Klimek CDU gab bekannt, dass der Katasterbereich Artern im Rahmen der Erstellung der Automatisierten Liegenschaftskarte in der Gemarkung Oberheldrungen eine Passpunktbestimmung durchführt, zu der die beauftragten Personen ermächtigt sind, Grundstücke zu betreten, bzw. zu befahren.
Auf Nachfrage und Unsicherheiten einiger Bürger, was das zu bedeuten hätte, erkundigte ich mich heute an verschieden Stellen. Zuerst versuchte ich telefonisch unsere Bürgermeisterin Karin Klimek CDU zu erreichen. Obwohl der Angestellte mir mitteilte, dass sie da sei, war sie auf einmal nicht mehr in ihrem Zimmer.
Danach rief ich in der VG "An der Schmücke" an. Frau Bergmann verwies mich zum Katasteramt Herrn Krapp. Während der Diskussion mit ihm kam dann zur Sprache, dass dem Grundstückseigentümer frei gestellt wird, über die Abmarkung seiner Grenzpunkte zu entscheiden, und nicht wie die Bürgermeisterin verlangt, "die Personen sind ermächtigt …" So fängt man Mäuse mit Speck. "Die Abmarkungspflicht ist nicht mehr zeitgemäß und somit entfällt der Abmarkungszwang.", so will es das Land Thüringen in seinem Gesetzentwurf.
Ich habe den Eindruck, dass die Bürger nur über den Nuckel gezogen werden sollen, denn zum einen kostet zwar die Vermessung nichts, aber zum anderen hat man dann alle Grundstücke vermessen und neue Straßenausbaubeitragsbescheide können nach der Wahl wieder frei verschickt werden. Wird das nicht der Hintergrund der jetzigen kostenlosen Vermessung sein?
Durch den Bürgermeister Herrn Strickrodt erfuhr ich, dass Anfang des Jahres alle Bürgermeister gemeinsam mit dem VG Vorsitzenden Herrn Häßler sich mit diesem Verfahren beschäftigt hatten und weil Gorsleben die meisten unvermessenen Hofräume wohl hatte, man auch dort beginnen wolle. Aber bis dato habe ich als Gemeinderätin nichts erfahren. In der Gemeinde Gorsleben wurden wenigstens Bürgerversammlungen zu diesem Thema einberufen. So sieht die Daseinsfürsorge der Bürgermeisterin Karin Klimek CDU für ihre Bürger aus.
Doris Weber
GR VIBT
Wie jeden 1. des Monats erhielten die Bürger von Oberheldrungen das Informationsblatt für den Monat Juni. Die Bürgermeisterin Frau Klimek CDU gab bekannt, dass der Katasterbereich Artern im Rahmen der Erstellung der Automatisierten Liegenschaftskarte in der Gemarkung Oberheldrungen eine Passpunktbestimmung durchführt, zu der die beauftragten Personen ermächtigt sind, Grundstücke zu betreten, bzw. zu befahren.
Auf Nachfrage und Unsicherheiten einiger Bürger, was das zu bedeuten hätte, erkundigte ich mich heute an verschieden Stellen. Zuerst versuchte ich telefonisch unsere Bürgermeisterin Karin Klimek CDU zu erreichen. Obwohl der Angestellte mir mitteilte, dass sie da sei, war sie auf einmal nicht mehr in ihrem Zimmer.
Danach rief ich in der VG "An der Schmücke" an. Frau Bergmann verwies mich zum Katasteramt Herrn Krapp. Während der Diskussion mit ihm kam dann zur Sprache, dass dem Grundstückseigentümer frei gestellt wird, über die Abmarkung seiner Grenzpunkte zu entscheiden, und nicht wie die Bürgermeisterin verlangt, "die Personen sind ermächtigt …" So fängt man Mäuse mit Speck. "Die Abmarkungspflicht ist nicht mehr zeitgemäß und somit entfällt der Abmarkungszwang.", so will es das Land Thüringen in seinem Gesetzentwurf.
Ich habe den Eindruck, dass die Bürger nur über den Nuckel gezogen werden sollen, denn zum einen kostet zwar die Vermessung nichts, aber zum anderen hat man dann alle Grundstücke vermessen und neue Straßenausbaubeitragsbescheide können nach der Wahl wieder frei verschickt werden. Wird das nicht der Hintergrund der jetzigen kostenlosen Vermessung sein?
Durch den Bürgermeister Herrn Strickrodt erfuhr ich, dass Anfang des Jahres alle Bürgermeister gemeinsam mit dem VG Vorsitzenden Herrn Häßler sich mit diesem Verfahren beschäftigt hatten und weil Gorsleben die meisten unvermessenen Hofräume wohl hatte, man auch dort beginnen wolle. Aber bis dato habe ich als Gemeinderätin nichts erfahren. In der Gemeinde Gorsleben wurden wenigstens Bürgerversammlungen zu diesem Thema einberufen. So sieht die Daseinsfürsorge der Bürgermeisterin Karin Klimek CDU für ihre Bürger aus.
Doris Weber
GR VIBT
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
