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Per Mail zum Ausbildungsplatz

Mittwoch, 03. Juni 2009, 09:18 Uhr
In Zeiten rückläufiger Schülerzahlen wird es für Unternehmen immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden. Online-Lehrstellenbörsen liegen dabei voll im Trend. Die Industrie- und Handelskammer Erfurt geht jetzt mit einem bundesweit einmaligen Angebot neue Wege und vermittelt den Thüringer Fachkräftenachwuchs elektronisch und zielgenau in die Regionen des Freistaats.


Die neue IHK-Lehrstellenbörse bietet den Schülern einen E-Mail-Informationsservice mit berufsgenauer regionaler Vermittlung von Ausbildungsplätzen. Die Onlinebörse vergleicht die Daten der Schüler mit den Angeboten der Unternehmen nach ausgewählten Merkmalen und informiert die Jugendlichen per E-Mail automatisch über passende Stellenprofile.

Mit diesem neuen Service können freie betriebliche Lehrstellen schneller und zielgerichteter als bisher vermittelt werden. Dies beugt sowohl Ausbildungsabbrüchen als auch ziellosen Bewerbungen vor. Neu ist auch, dass der seit einem Jahr verfügbare elektronische Ausbildungsstellenatlas für Mittel- und Nordthüringen direkt mit der Online-Lehrstellenbörse verbunden ist.

So können sich Bewerber schnell und einfach über das gesamte Lehrstellenangebot in einer speziellen Region informieren. Damit ist der Ausbildungsstellenatlas mit tagesaktuellen Informationen aus der Börse verknüpft und bietet fundiertes Wissen zu fast allen in Thüringen angebotenen traditionellen und modernen Ausbildungsberufen. Das reicht von den Erwartungen an die Schüler, über die Anforderungen während der täglichen Arbeit im Unternehmen bis hin zu ausgewählten Fragen aus betrieblichen Einstellungstests.

Die Lehrstellenangebote und -gesuche werden von Unternehmen bzw. Schülern über einen individuell einzurichtenden Zugang selbstständig eingestellt und gepflegt. Seit Jahresbeginn verzeichnete die Online-Börse der IHK Erfurt mehr als 16.000 Zugriffe. Aktuell sind über 1.500 freie Lehrstellen verfügbar. Der von den IHK-Spezialisten entwickelte Service steht den Jugendlichen und Betrieben natürlich kostenfrei zur Verfügung. Diese neue Lösung könnte auch beispielgebend für andere Kammern und vergleichbare Jobbörsen sein.
Autor: nnz/kn

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