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Kaum Veränderungen

Mittwoch, 03. Juni 2009, 10:55 Uhr
Eine Recherche des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Thüringen zu den Realsteuerhebesätzen in 38 Städten des Freistaates zeigt kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Wir haben für Sie die Einzelheiten...


Zwar fehlt für Meiningen, Sondershausen und Suhl noch die Bestätigung des Haushalts durch die jeweilige Kommunalaufsicht, gleichwohl werden bezüglich der Hebesätze keine Änderungen erwartet. Für die Hausbesitzer der befragten Städte gibt es keine Änderungen. Die Hebesätze der Grundsteuer B werden auch in diesem Jahr nicht erhöht.

Davon profitieren auch die Mieter der genannten Städte, da sie über die Betriebskostenabrechnung an der Steuer beteiligt sind. Wenn die Strom- und Gaspreise steigen, ist dies zumindest ein kleiner Trost für die Geldbörse.

Teure Pflaster gemäß der Umfrage sind Artern und Gotha mit 400 Prozent, Apolda mit 395 Prozent und Weimar mit 390 Prozent. Danach folgen Jena und Suhl mit 380 Prozent.

Auch die Hebesätze für die Grundsteuer A, die für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke erhoben wird, bleiben konstant. Den höchsten Wert unter den verglichenen Städten hat hier Nordhausen mit 330 Prozent.

Den höchsten Gewerbesteuerhebesatz der untersuchten Städte hat nunmehr wieder Erfurt mit 400 Prozent. Die Jenaer Gewerbesteuerzahler dürfen sich in diesem Jahr freuen. Die Stadt des Lichts hat den Hebesatz von 415 auf 395 Prozent und damit um 20 Punkte gesenkt. Nordhausen und Sondershausen rangieren mit den 360 bzw. 330 Prozent im Mittelfeld. Einzig Eisenberg sendet negative Signale an die Steuerzahler aus und erhöht um 40 Prozentpunkte auf 370 Prozent.

Der Bund der Steuerzahler Thüringen kritisiert die vorgenommene Hebesatzsteigerung, weil damit den Entlastungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 entgegengewirkt wird.
Autor: nnz/kn

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