"Glanz und Elend der Schwarzburg"
Samstag, 06. Juni 2009, 07:03 Uhr
Nächsten Mittwoch findet im Rosa Salon von Schlass Sondershausen wieder ein interessanter Fachvortrag zum Thema "Glanz und Elend der Schwarzburg" statt...
Als Stammschloss eines Adelsgeschlechtes, das über viele Jahrhunderte hinweg die Geschichte unserer Region prägte, erlebte die Schwarzburg Zeiten der Blüte und Zeiten des Verfalls. Erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt, wurde die am Nordrand des Thüringer Schiefergebirges gelegene Anlage nach verheerenden Bränden im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert als Barockschloss wieder aufgebaut und als Jagd- und Sommerresidenz bis in das 20. Jahrhundert hinein genutzt.
Die zwangsweise Räumung des Schlosses und der unvollendete Umbau zum "Reichsgästehaus" führten ab 1940 zum Verfall. Als Forschungsgegenstand für Historiker, Archivare, Kunstwissenschaftler und Architekten blieb das Schloss bis heute interessant. Wie jedoch erschließt man die Geschichte, Gestalt und Ausstattung einer Anlage, die seit Jahrzehnten nur als Ruine erlebbar ist? Jens Henkel, Kustos am Thüringer Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt und Initiator des 2009 erschienenen und nun bereits vergriffenen Sammelbandes "Die Schwarzburg", berichtet in seinem Vortrag "Glanz und Elend der Schwarzburg" über neu erschlossene Quellen, aktuelle Forschungsansätze und die Tiefen und Höhen wissenschaftlicher Spurensuche (Schlossmuseum Sondershausen, 10.06.2009, 18.00 Uhr, im Rosa Salon).
Autor: khhAls Stammschloss eines Adelsgeschlechtes, das über viele Jahrhunderte hinweg die Geschichte unserer Region prägte, erlebte die Schwarzburg Zeiten der Blüte und Zeiten des Verfalls. Erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt, wurde die am Nordrand des Thüringer Schiefergebirges gelegene Anlage nach verheerenden Bränden im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert als Barockschloss wieder aufgebaut und als Jagd- und Sommerresidenz bis in das 20. Jahrhundert hinein genutzt.
Die zwangsweise Räumung des Schlosses und der unvollendete Umbau zum "Reichsgästehaus" führten ab 1940 zum Verfall. Als Forschungsgegenstand für Historiker, Archivare, Kunstwissenschaftler und Architekten blieb das Schloss bis heute interessant. Wie jedoch erschließt man die Geschichte, Gestalt und Ausstattung einer Anlage, die seit Jahrzehnten nur als Ruine erlebbar ist? Jens Henkel, Kustos am Thüringer Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt und Initiator des 2009 erschienenen und nun bereits vergriffenen Sammelbandes "Die Schwarzburg", berichtet in seinem Vortrag "Glanz und Elend der Schwarzburg" über neu erschlossene Quellen, aktuelle Forschungsansätze und die Tiefen und Höhen wissenschaftlicher Spurensuche (Schlossmuseum Sondershausen, 10.06.2009, 18.00 Uhr, im Rosa Salon).
