Weiterhin begehrt
Mittwoch, 17. Juni 2009, 10:35 Uhr
Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation und zurückhaltender Beschäftigungsplanungen ist das Thema Fachkräftesicherung für die Betriebe von nicht geringer Bedeutung. Mehr als jedes vierte Unternehmen im Bereich der IHK Erfurt hat Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden. Dies geht aus einer aktuellen Sonderumfrage der Kammer unter knapp 900 Betrieben in Nord- und Mittelthüringen hervor.
Die aktuelle Konjunkturkrise hinterlässt natürlich auch auf dem Arbeitsmarkt ihre Spuren. Ungeachtet dessen bleiben Fachkräfte rar. Immerhin finden 27 Prozent der Unternehmen keine geeigneten Bewerber, wertet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die Ergebnisse der Umfrage.
Vielfach würden die Firmenchefs das Fehlen von Personal in technischen Berufsgruppen beklagen. Mehr als die Hälfte des Defizits liege bei Ingenieuren, knapp jede fünfte offene Stelle befinde sich im Servicebereich und jede zehnte im kaufmännischen Sektor.
Auch in der momentan schwierigen Situation bleibt die Berufsausbildung der direkteste Weg zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit, so Grusser. Schließlich würden die qualifizierten Jugendlichen nach Beendigung der Wirtschaftsflaute wieder dringend benötigt.
Der demografische Wandel mit sinkenden Schülerzahlen und verringertem Erwerbstätigenpotential mache die Suche nach geeigneten Mitarbeitern dann zu einem Problem. Unternehmer, die in ihrer Personalplanung vorausschauend handeln, sind künftig gut gerüstet und haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil, merkt der IHK-Chef an.
Die Ausbildungsbereitschaft der Firmen sei auch vor diesem Hintergrund weiterhin hoch. So verzeichne die IHK-Lehrstellenbörse gegenwärtig noch über 1.000 offene betriebliche Plätze.
Autor: nnz/knDie aktuelle Konjunkturkrise hinterlässt natürlich auch auf dem Arbeitsmarkt ihre Spuren. Ungeachtet dessen bleiben Fachkräfte rar. Immerhin finden 27 Prozent der Unternehmen keine geeigneten Bewerber, wertet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die Ergebnisse der Umfrage.
Vielfach würden die Firmenchefs das Fehlen von Personal in technischen Berufsgruppen beklagen. Mehr als die Hälfte des Defizits liege bei Ingenieuren, knapp jede fünfte offene Stelle befinde sich im Servicebereich und jede zehnte im kaufmännischen Sektor.
Auch in der momentan schwierigen Situation bleibt die Berufsausbildung der direkteste Weg zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit, so Grusser. Schließlich würden die qualifizierten Jugendlichen nach Beendigung der Wirtschaftsflaute wieder dringend benötigt.
Der demografische Wandel mit sinkenden Schülerzahlen und verringertem Erwerbstätigenpotential mache die Suche nach geeigneten Mitarbeitern dann zu einem Problem. Unternehmer, die in ihrer Personalplanung vorausschauend handeln, sind künftig gut gerüstet und haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil, merkt der IHK-Chef an.
Die Ausbildungsbereitschaft der Firmen sei auch vor diesem Hintergrund weiterhin hoch. So verzeichne die IHK-Lehrstellenbörse gegenwärtig noch über 1.000 offene betriebliche Plätze.
