Verbraucherpreise klettern wieder
Mittwoch, 01. Juli 2009, 13:17 Uhr
Einen leichten Anstieg der Verbraucherpreise im Juni 2009 konstatiert das Thüringer Landesamt für Statistik in seinen Untersuchungen. Die genauen Zahlen erfahren Sie mit einem Klick.
Im Juni 2009 stieg der Verbraucherpreisindex für Thüringen im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,3 Prozent an und erreichte einen Indexstand von 106,5 Prozent (Basis 2005 = 100).
Die Jahresteuerungsrate betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik - 0,3 Prozent (Mai 2009 - 0,2 Prozent).
Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2009 gegenüber Juni 2008 voraussichtlich um 0,1 Prozent erhöhen (Mai 2009. 0,0 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich ein Anstieg um 0,4 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat wurden in Thüringen nennenswerte Preissteigerungen für Tabakwaren (4,5 Prozent), im Bereich Verkehr (1,6 Prozent), insbesondere durch die sich wieder erhöhenden Kraftstoffpreise (6,5 Prozent), und den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (0,8 Prozent) festgestellt.
So wie die Kraftstoffpreise zogen auch die Preise für Heizöl im Monatsvergleich mit 7,5 Prozent kräftig an.
Betrachtet man die Entwicklung im Jahresvergleich so liegen die Preise für Heizöl (- 40,1 Prozent) und die Kraftstoffpreise (- 14,9 Prozent) trotz steigender Tendenz noch deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Preis erhöhend bei den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen wirkte sich die beginnende Sommersaison aus. So stiegen z. B. die Preise für Ferien auf dem Lande und die Miete für Ferienwohnungen sowohl im Vergleich zum Vormonat (7,2 bzw. 7,1 Prozent) als auch im Vergleich zum Juni 2008 um 7,2 bzw. 2,7 Prozent.
Die Preisentwicklung für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke fiel im Vergleich zum Vormonat mit 0,1 Prozent gemäßigt aus. Doch das trifft nicht für alle Produkte zu. So musste der Verbraucher für Obst (3,5 Prozent), für Kaffee, Tee, Kakao (3,6 Prozent) und für Mineralwasser, Säfte, Limonaden (3,0 Prozent) wesentlich mehr bezahlen als noch im Monat Mai. Lediglich Gemüse war besonders günstig (- 4,9 Prozent) zu bekommen. Im Abwärtstrend befinden sich immer noch die Preise für Molkereiprodukte und Eier (- 0,6 Prozent) und Speisefette und Öle (- 0,4 Prozent).
Autor: nnzIm Juni 2009 stieg der Verbraucherpreisindex für Thüringen im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,3 Prozent an und erreichte einen Indexstand von 106,5 Prozent (Basis 2005 = 100).
Die Jahresteuerungsrate betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik - 0,3 Prozent (Mai 2009 - 0,2 Prozent).
Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2009 gegenüber Juni 2008 voraussichtlich um 0,1 Prozent erhöhen (Mai 2009. 0,0 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich ein Anstieg um 0,4 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat wurden in Thüringen nennenswerte Preissteigerungen für Tabakwaren (4,5 Prozent), im Bereich Verkehr (1,6 Prozent), insbesondere durch die sich wieder erhöhenden Kraftstoffpreise (6,5 Prozent), und den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (0,8 Prozent) festgestellt.
So wie die Kraftstoffpreise zogen auch die Preise für Heizöl im Monatsvergleich mit 7,5 Prozent kräftig an.
Betrachtet man die Entwicklung im Jahresvergleich so liegen die Preise für Heizöl (- 40,1 Prozent) und die Kraftstoffpreise (- 14,9 Prozent) trotz steigender Tendenz noch deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Preis erhöhend bei den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen wirkte sich die beginnende Sommersaison aus. So stiegen z. B. die Preise für Ferien auf dem Lande und die Miete für Ferienwohnungen sowohl im Vergleich zum Vormonat (7,2 bzw. 7,1 Prozent) als auch im Vergleich zum Juni 2008 um 7,2 bzw. 2,7 Prozent.
Die Preisentwicklung für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke fiel im Vergleich zum Vormonat mit 0,1 Prozent gemäßigt aus. Doch das trifft nicht für alle Produkte zu. So musste der Verbraucher für Obst (3,5 Prozent), für Kaffee, Tee, Kakao (3,6 Prozent) und für Mineralwasser, Säfte, Limonaden (3,0 Prozent) wesentlich mehr bezahlen als noch im Monat Mai. Lediglich Gemüse war besonders günstig (- 4,9 Prozent) zu bekommen. Im Abwärtstrend befinden sich immer noch die Preise für Molkereiprodukte und Eier (- 0,6 Prozent) und Speisefette und Öle (- 0,4 Prozent).
