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Einheitlicher Rentenwert

Donnerstag, 02. Juli 2009, 13:45 Uhr
Aus der Arbeit des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages berichtet Kersten Naumann ( Die Linke). Ihre Forderung: Ein einheitlicher Rentenwert ist überfällig...

Ein Bürger aus Ostdeutschland hat sich beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages für einen einheitlichen Rentenwert in Deutschland ausgesprochen. 20 Jahre nach der deutsch-deutschen Einheit sei ein einheitlicher Rentenwert überfällig.

Kersten Naumann, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, kritisiert die Koppelung der Rentenentwicklung im Osten an der Einkommensentwicklung. „Es gibt auch westdeutsche Bundesländer mit niedrigeren Durchschnittslöhnen. Trotzdem existiert ein einheitlicher Rentenwert West. Die einseitige und pauschale Abwertung der ostdeutschen Renten diskriminiert eine ganze Bevölkerungsgruppe.“

Außerdem müssen alle Erwerbstätige gleichermaßen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Dazu gehören Beamte, Selbständige und auch Bundestagsabgeordnete. „Dann hört auch die unterschiedliche Behandlung von Rentnern und Pensionären auf“, so Naumann. In der Vergangenheit hatten die Rentner gegenüber den Pensionären bei der Entwicklung der Altersversorgung regelmäßig das Nachsehen, so Naumann zum Abschluss.
Autor: khh

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