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Zahlen zum neuen Kreistag

Samstag, 11. Juli 2009, 07:02 Uhr
Am Mittwoch tagte zum ersten Mal der neue Kreistag des Kyffhäuserkreises. Hier einige Zahlen zum neuen Kreistag. Und auch eine Eilentscheidung ist schon zu vermelden...

Im neuen Kreistag sitzen 20 Mitglieder, die das erste Mal gewählt wurden. Das sind immerhin 43,5 Prozent. Zwei Mitglieder sind allerdings auch schon seit 1990 Mitglied des Kreistages.

Mit 12 Frauen hat der Kreistag nur einen Frauenanteil von 26,1 Prozent. Daran müssen wir arbeiten, so Landrat Peter Hengstermann (CDU) was zur allgemeinen Erheiterung führte, da mancher Anwesende gleich wieder Hintergedanken hatte. Wenigstens verlieren unsere Kommunalpolitiker in der Krise nicht den Humor.

Das Durchschnittsalter der Kreistagsmitglieder beträgt 51,1 Jahre, und ist damit im Durchschnitt ein Jahr jünger, als beim entsprechenden Start der vorherigen Legislaturperiode. Das jüngste Kreistagsmitglied ist 25 Jahre alt und heißt Jörg Blobel (Grüne). Das älteste Kreistagsmitglied ist 70 Jahre alt und heißt Adalbert Engel (Die Linke).

Aufpassen muss man jetzt bei der Namensnennung. Gleich drei Mal gibt es einen Familiennamen doppelt. Wenigsten gehören alle Namenspaare immer unterschiedlichen Parteien an.
Jörg Steinmetz (CDU) und Joachim Steinmetz (SPD)
Rolf-Dieter Reiber (Die Linke) und Bernd Reiber (SPD)
Jochen Sauerbier (FDP) und Steffen Sauerbier (SPD)
Und selbst bei J. Steinmetz ist ohne Nennung des Parteiennamens keine Unterscheidung mehr möglich. Das war nicht sehr medienfreundlich, was die Wähler hier entschieden haben. Aber wie sagt man so schön, da muss man durch.

Ein sehr starke Lobby im Kreistag haben jetzt die Kommunen im Kreistag, stellte Hengstermann fest. Immerhin 14 der 46 Kreistagsmitglieder sind gleichzeitig auch Ortsteilbürgermeister, Ortsbürgermeister oder ehrenamtlicher oder hauptamtlicher Bürgermeister.

Wie erwartet hatten Landrat Peter Hengstermann und Dr. Andreas Räuber ihr Mandat nicht wahrgenommen. Ihre hauptamtliche Tätigkeit wollten Sie nun doch nicht aufgeben. Keine Begründung wurde bisher für das Ausschlagen von Erik May (VIBT) bekannt.

Und auch die erste Eilentscheidung des Landrates ist zu vermelden. Zur Restauration eines Hammerflügels des Konservatoriums mussten 3.425 Euro zur Verfügung gestellt werden, um an Mittel des Landes heranzukommen. Für diese Mittel liegt eine Kostenübernahme durch die Stadt Sondershausen vor, so Landrat Hengstermann in der Begründung.
Autor: khh

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