Großer Beethoven-Zyklus mit Peter Rösel
Dienstag, 21. Juli 2009, 16:03 Uhr
Sämtliche 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, eine der größten Herausforderungen für Pianisten, innerhalb von vier Jahren in Konzerten zu Gehör zu bringen: Das hat sich der renommierte Pianist Peter Rösel vorgenommen. Der gebürtige Dresdner, der in Sondershausen und Nordhausen kein Unbekannter mehr ist, folgte damit einer Einladung der japanischen Kioi-Foundation in Tokoi. Die Sonaten, gespielt an insgesamt 8 Abenden, werden jedoch nicht nur in Tokio zu hören sein. Der Zyklus von 32 Klaviersonaten ist auch in Lausanne und in Schlössern der Dresdner Region – und nicht zuletzt in Sondershausen und Nordhausen zu erleben.
Das umfangreiche Projekt startete Peter Rösel im vergangenen Jahr, das Sondershäuser und Nordhäuser Publikum kam bereits im September 2008 in den Genuss von Rösels brillantem Vortrag von sieben Sonaten, bevor er eine Woche später zu den Konzerten nach Japan reiste. Auch in diesem Jahr kommt Peter Rösel nach Nordthüringen, um anschließend das Programm in Japan zu spielen.
Teil zwei des großen Beethoven-Zyklus ist nicht minder imposant als der erste. Acht Sonaten aus unterschiedlichen Schaffensphasen vereinen die beiden Konzerte am 12. September im Haus der Kunst Sondershausen und am 13. September im Theater Nordhausen.
Anders als beispielsweise bei den Sinfoniekonzerten des Loh-Orchesters spielt Peter Rösel in Sondershausen und in Nordhausen nicht dasselbe Programm. In Sondershausen erwartet die Zuhörer neben op. 31,1, einem Werk mit deutlich humorigen Zügen, zwei Sonaten aus der so genannten ersten Periode: die leidenschaftliche Sonate op. 10,1 c-Moll sowie die unbeschwertere Sonate op. 14,2 G-Dur. Am Ende dieses Abends erklingt die glanzvolle Waldstein-Sonate op. 53, die Beethoven einst seinem Förderer Graf Ferdinand Ernst von Waldstein widmete.
Genau zwischen op. 31 und op. 53 stehen die beiden Sonaten aus op. 49. Mit der ersten in g-Moll eröffnet Peter Rösel das Konzert in Nordhausen. Neben op. 7 – von Beethoven aufgrund ihrer ungewöhnlichen Dimensionen auch Grande Sonate genannt – und op. 26 mit dem in Beethovens Klavierschaffen einzigartigen Trauermarsch an dritter Stelle steht als krönender Abschluss die Legenden umwobene Mondscheinsonate.
Die Konzerte am 12. September im Haus der Kunst Sondershausen und am 13. September im Theater Nordhausen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzDas umfangreiche Projekt startete Peter Rösel im vergangenen Jahr, das Sondershäuser und Nordhäuser Publikum kam bereits im September 2008 in den Genuss von Rösels brillantem Vortrag von sieben Sonaten, bevor er eine Woche später zu den Konzerten nach Japan reiste. Auch in diesem Jahr kommt Peter Rösel nach Nordthüringen, um anschließend das Programm in Japan zu spielen.
Teil zwei des großen Beethoven-Zyklus ist nicht minder imposant als der erste. Acht Sonaten aus unterschiedlichen Schaffensphasen vereinen die beiden Konzerte am 12. September im Haus der Kunst Sondershausen und am 13. September im Theater Nordhausen.
Anders als beispielsweise bei den Sinfoniekonzerten des Loh-Orchesters spielt Peter Rösel in Sondershausen und in Nordhausen nicht dasselbe Programm. In Sondershausen erwartet die Zuhörer neben op. 31,1, einem Werk mit deutlich humorigen Zügen, zwei Sonaten aus der so genannten ersten Periode: die leidenschaftliche Sonate op. 10,1 c-Moll sowie die unbeschwertere Sonate op. 14,2 G-Dur. Am Ende dieses Abends erklingt die glanzvolle Waldstein-Sonate op. 53, die Beethoven einst seinem Förderer Graf Ferdinand Ernst von Waldstein widmete.
Genau zwischen op. 31 und op. 53 stehen die beiden Sonaten aus op. 49. Mit der ersten in g-Moll eröffnet Peter Rösel das Konzert in Nordhausen. Neben op. 7 – von Beethoven aufgrund ihrer ungewöhnlichen Dimensionen auch Grande Sonate genannt – und op. 26 mit dem in Beethovens Klavierschaffen einzigartigen Trauermarsch an dritter Stelle steht als krönender Abschluss die Legenden umwobene Mondscheinsonate.
Die Konzerte am 12. September im Haus der Kunst Sondershausen und am 13. September im Theater Nordhausen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
