Kn auf Reisen (1)
Dienstag, 28. Juli 2009, 09:49 Uhr
Wenn man auf Reisen geht, kann man manches erleben. Im ersten Teil geht es mal um das Verkehrswesen, genauer die Autobahnen...
Auf der einen Seite muss man bewundern, wie schnell man seit der durchgängigen Befahrbarkeit der Autobahn A 38 von Nordhausen und Sondershausen nach Halle, Leipzig oder zur A 9 Richtung Berlin kommt. Da kann man nicht meckern.
Fährt man allerdings nach Norden an die Küste (oder natürlich auch zurück) dann fühlt man sich gleich mehrfach in alte DDR-Zeiten zurück versetzt. Wer den westlichen Autobahnring (A 10) um Berlin nimmt, wird immer noch mit einer zweispurigen Autobahn konfrontiert, die keinerlei Standstreifen hat und damit immer noch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Dieses Nadelöhr muss aber von vielen Autofahrern benutzt werden, die Richtung Küste wollen, egal ob Richtung Hamburg oder Berlin. Stop-and-Go-Verkehr oder gar Staus ohne Ende.
Erst recht in alte DDR-Zeiten zurückversetzt fühlt man sich aber auf der Autobahn A 19 Rostock – Berlin. Da wird auf einer sonst intakten Autobahn die Geschwindigkeit auf 80 km / h per Schild heruntergedrückt, weil die Randstreifenbemalung nicht mehr gut sichtbar ist! In diesem Falle fehlte wohl sogar das Zwischenschild, dass den Verkehr mit der Angabe 100 km / h vorinformiert (nicht bemerkt). Prompt gab es durch die abrupte Geschwindigkeitsbegrenzung einen Stau mit Stop-and-Go-Verkehr, der sich erst nach mehreren Kilometern wieder auflöste.
Da kommt der Laie doch recht ins Stauen. Da werden Milliarden von Euro im Konjunkturpaket II ausgegeben, teilweise sogar schon für Maßnahmen, die an den Haaren herbeigezogen scheinen, und auf so einer starkbefahrenen Autobahn Richtung Küste reicht nicht mal das Geld für die Leit- und Sperrlinien? Liebe Bundespolitiker, ob gewählt oder erst Kandidat, lasst euch nicht nur durch die Landschaft kutschieren, sondern fahrt auch mal selbst, damit ihr besser solche Probleme bemerkt. Nun sage keiner, dass liegt ja nicht im Einfluss des Kyffhäuserkreises.
Richtig. Aber es gibt leider genügend Beispiele, wo es auch für den Freistaat Thüringen und den Kyffhäuserkreis analog zutrifft. Nur je näher das Problem vor Ort liegt, umso ruhiger werden die Stimmen. Anwohner bleiben meist lieber gleich stumm, denn Beschwerden kommen meist als schwerer Bummerung in Form von Straßenausbaubeiträgen zurück. Da schluckt man lieber die Kröte der schlechten Wegstrecke oder der Straße vor dem Haus. Was durch solche schlechte Wegstrecken oder immer wieder unnötiger Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge an Material und Kraftstoff vernichtet wird, ist enorm, von der zusätzlichen Umweltverschmutzung ganz zu reden. Da sind die Kosten, die Gesundheitsministerin Schmidt mit ihrer Dienstreise in Spanien erzeugt hat nur Peanuts, was ihr Verhalten nicht entschuldigen soll. Aber die Politiker werden mit vereinten Kräften das Ganze schon unter den Tisch kehren.
Aber es soll ja nicht nur gemeckert werden. Es gibt ja auch so viel schönes zu berichten. Mit den folgenden Bildern will kn mal Ihre Fernsucht wecken. Am Passagierkai von Warnemünde lag die AIDAluna, ein Schiff aus der Reihe der Traumschiffe, die erst im Frühjahr (04.04.2009) auf der deutschen liebsten Insel (Mallorca) getauft wurde und übrigens unter italienischer Flagge fährt. In 1.025 Kabinen können maximal 2.500 Passagiere auf 13 Passagierdecks 8oder schreibt man lieber 12 + 1) befördert werden. Der Koloss ist 252 m lang und 32,20 m breit. Auch wenn fast jeden Tag am Passagierkai von Warnemünde ein Kreuzfahrtschiff liegt, zog es doch dieses Mal besonders viele Zuschauer auf die Mole, als das Schiff zu einem neuen Törn ins Baltikum auslief.
Autor: khhAuf der einen Seite muss man bewundern, wie schnell man seit der durchgängigen Befahrbarkeit der Autobahn A 38 von Nordhausen und Sondershausen nach Halle, Leipzig oder zur A 9 Richtung Berlin kommt. Da kann man nicht meckern.
Fährt man allerdings nach Norden an die Küste (oder natürlich auch zurück) dann fühlt man sich gleich mehrfach in alte DDR-Zeiten zurück versetzt. Wer den westlichen Autobahnring (A 10) um Berlin nimmt, wird immer noch mit einer zweispurigen Autobahn konfrontiert, die keinerlei Standstreifen hat und damit immer noch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Dieses Nadelöhr muss aber von vielen Autofahrern benutzt werden, die Richtung Küste wollen, egal ob Richtung Hamburg oder Berlin. Stop-and-Go-Verkehr oder gar Staus ohne Ende.
Erst recht in alte DDR-Zeiten zurückversetzt fühlt man sich aber auf der Autobahn A 19 Rostock – Berlin. Da wird auf einer sonst intakten Autobahn die Geschwindigkeit auf 80 km / h per Schild heruntergedrückt, weil die Randstreifenbemalung nicht mehr gut sichtbar ist! In diesem Falle fehlte wohl sogar das Zwischenschild, dass den Verkehr mit der Angabe 100 km / h vorinformiert (nicht bemerkt). Prompt gab es durch die abrupte Geschwindigkeitsbegrenzung einen Stau mit Stop-and-Go-Verkehr, der sich erst nach mehreren Kilometern wieder auflöste.
Da kommt der Laie doch recht ins Stauen. Da werden Milliarden von Euro im Konjunkturpaket II ausgegeben, teilweise sogar schon für Maßnahmen, die an den Haaren herbeigezogen scheinen, und auf so einer starkbefahrenen Autobahn Richtung Küste reicht nicht mal das Geld für die Leit- und Sperrlinien? Liebe Bundespolitiker, ob gewählt oder erst Kandidat, lasst euch nicht nur durch die Landschaft kutschieren, sondern fahrt auch mal selbst, damit ihr besser solche Probleme bemerkt. Nun sage keiner, dass liegt ja nicht im Einfluss des Kyffhäuserkreises.
Richtig. Aber es gibt leider genügend Beispiele, wo es auch für den Freistaat Thüringen und den Kyffhäuserkreis analog zutrifft. Nur je näher das Problem vor Ort liegt, umso ruhiger werden die Stimmen. Anwohner bleiben meist lieber gleich stumm, denn Beschwerden kommen meist als schwerer Bummerung in Form von Straßenausbaubeiträgen zurück. Da schluckt man lieber die Kröte der schlechten Wegstrecke oder der Straße vor dem Haus. Was durch solche schlechte Wegstrecken oder immer wieder unnötiger Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge an Material und Kraftstoff vernichtet wird, ist enorm, von der zusätzlichen Umweltverschmutzung ganz zu reden. Da sind die Kosten, die Gesundheitsministerin Schmidt mit ihrer Dienstreise in Spanien erzeugt hat nur Peanuts, was ihr Verhalten nicht entschuldigen soll. Aber die Politiker werden mit vereinten Kräften das Ganze schon unter den Tisch kehren.
Aber es soll ja nicht nur gemeckert werden. Es gibt ja auch so viel schönes zu berichten. Mit den folgenden Bildern will kn mal Ihre Fernsucht wecken. Am Passagierkai von Warnemünde lag die AIDAluna, ein Schiff aus der Reihe der Traumschiffe, die erst im Frühjahr (04.04.2009) auf der deutschen liebsten Insel (Mallorca) getauft wurde und übrigens unter italienischer Flagge fährt. In 1.025 Kabinen können maximal 2.500 Passagiere auf 13 Passagierdecks 8oder schreibt man lieber 12 + 1) befördert werden. Der Koloss ist 252 m lang und 32,20 m breit. Auch wenn fast jeden Tag am Passagierkai von Warnemünde ein Kreuzfahrtschiff liegt, zog es doch dieses Mal besonders viele Zuschauer auf die Mole, als das Schiff zu einem neuen Törn ins Baltikum auslief.



