Sanierung Stiftstraße SDH
Dienstag, 11. August 2009, 07:02 Uhr
Wer aufmerksam durch das Wippertor von Sondershausen wird bemerkt haben, dass dort in der Stiftstraße ein Wohnblock aus DDR-Zeiten saniert wird. Nichts besonders werden Sie sagen. Bei diesem Wohnblock ja! Warum erfahren Sie hier...
Was wird wohl das besondere bei der Sanierung der Stiftsstraße 3 – 4 sein? Kn sprach deshalb mit dem Geschäftsführer der "Wippertal” Wohnungsbau - und Grundtücksgesellschaft mbH , Eckhard Wehmeier. Neben der Tatsache, dass Hauptmieter, wie die Filiale der Kyffhäusersparkasse oder das Nagelstudio Koch, bei vollem Betrieb weiter arbeiten können, überrascht die Tatsache, dass bei der Sanierung dieses Wohnblocks keine zusätzliche Isolierung der Außen-Platten notwendig wird. Platte war auch zu DDR-Zeiten nicht gleich Platte, weiß Eckhard Wehmeier zu berichten. Die, leider nicht überall eingesetzte, Dreischichtplatte ist besser als ihr Ruf. Ob man wirklich eine zusätzlich Isolierung braucht, muss immer am konkreten Objekt geprüft werden, so Wehmeier im Gespräch mit kn.
Auch wenn keine Plattenisolierung durchgeführt werden muss, liegt der Schwerpunkt der Sanierung im energetischen Bereich.
Mit diesen energetischen Verbesserungen werden die von der Energieeinsparverordnung 2007 geforderten Werte des Neubauniveaus erreicht werden! Dieser Wohnblock soll jedoch nicht der letzte sein. Weitere Wohnblöcke im Innenstadtbereich sollen folgen. Energetische Verbesserungen sind wichtig. Deshalb existierte auch ein Bundeswettbewerb zur energetischen Sanierung von Großwohnsiedlungen. Der Wettbewerb regte an, die energetische Sanierung auch in einem größeren gebiet zu untersuchen und zu planen.
Aus den Fakten heraus hatten sich die städtische Wohnungsgesellschaft Wippertal und die beiden Wohnungsgenossenschaften zusammengetan, um unter Koordinierung der Stadt und unter Beteiligung vom Planungsbüro Projektstadt in Weimar eine Planungsleistung zu erbringen und bei dem Wettbewerb damit anzutreten. Und man war erfolgreich in diesem Wettbewerb. Am 15. Juli 2009 war es soweit. Man erhielt einen der zweiten Plätze, was immerhin ein Preisgeld von 75.000 Euro einbrachte. Das Geld muss zweckgebunden im Bereich der Stadt ausgeben werden.
Aber es gibt noch einiges weitere Neues aus der Wippertal. Lesen sie demnächst, was do so alles angedacht ist.
(Fortsetzung folgt)
Autor: khhWas wird wohl das besondere bei der Sanierung der Stiftsstraße 3 – 4 sein? Kn sprach deshalb mit dem Geschäftsführer der "Wippertal” Wohnungsbau - und Grundtücksgesellschaft mbH , Eckhard Wehmeier. Neben der Tatsache, dass Hauptmieter, wie die Filiale der Kyffhäusersparkasse oder das Nagelstudio Koch, bei vollem Betrieb weiter arbeiten können, überrascht die Tatsache, dass bei der Sanierung dieses Wohnblocks keine zusätzliche Isolierung der Außen-Platten notwendig wird. Platte war auch zu DDR-Zeiten nicht gleich Platte, weiß Eckhard Wehmeier zu berichten. Die, leider nicht überall eingesetzte, Dreischichtplatte ist besser als ihr Ruf. Ob man wirklich eine zusätzlich Isolierung braucht, muss immer am konkreten Objekt geprüft werden, so Wehmeier im Gespräch mit kn.
Auch wenn keine Plattenisolierung durchgeführt werden muss, liegt der Schwerpunkt der Sanierung im energetischen Bereich.
- An erster Stelle stehen die Sanierungen im Bereich des Dach-Drempels. Das ist jener Halbboden, der zwischen Dach und oberstem Geschoss liegt. Das dort oft noch liegende Isoliermaterial hat of seine isolierende Wirkung verloren. Hier werden jetzt modernste Isoliermaterialien eingebracht und damit eine dergroßen Verlustquellen an Wärme gestoppt.
- Genau so wichtig ist das Stopfen einer weiteren Verlustquelle an Wärme, die Gebäudefugen. Auch hier werden jetzt modernste Materialien eingesetzt.
- Selbstverständlich werden auch die Fenster komplett erneuert, dann auch hier geht sehr viel Wärme verloren.
- Besonders stolz ist Wehmeier, das in den Wohnungen eine intelligente Lüftung eingesetzt wird. Es gibt nicht mehr den Typ der Zwangslüftung, wie man es aus DDR-Zeit kennt, bei der die Wärme regelrecht aus der Wohnung gesagt wurde. Neu bei diesem System wird sein, dass die Lüfter mit verschiedenen Sensoren ausgestattet werden, die unter anderem erkennen, ob die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, und dann mit der Lüftung einsetzen. Feuchte Wohnungen oder gar Schimmelbefall sind dann passé.
Mit diesen energetischen Verbesserungen werden die von der Energieeinsparverordnung 2007 geforderten Werte des Neubauniveaus erreicht werden! Dieser Wohnblock soll jedoch nicht der letzte sein. Weitere Wohnblöcke im Innenstadtbereich sollen folgen. Energetische Verbesserungen sind wichtig. Deshalb existierte auch ein Bundeswettbewerb zur energetischen Sanierung von Großwohnsiedlungen. Der Wettbewerb regte an, die energetische Sanierung auch in einem größeren gebiet zu untersuchen und zu planen.
Aus den Fakten heraus hatten sich die städtische Wohnungsgesellschaft Wippertal und die beiden Wohnungsgenossenschaften zusammengetan, um unter Koordinierung der Stadt und unter Beteiligung vom Planungsbüro Projektstadt in Weimar eine Planungsleistung zu erbringen und bei dem Wettbewerb damit anzutreten. Und man war erfolgreich in diesem Wettbewerb. Am 15. Juli 2009 war es soweit. Man erhielt einen der zweiten Plätze, was immerhin ein Preisgeld von 75.000 Euro einbrachte. Das Geld muss zweckgebunden im Bereich der Stadt ausgeben werden.
Aber es gibt noch einiges weitere Neues aus der Wippertal. Lesen sie demnächst, was do so alles angedacht ist.
(Fortsetzung folgt)

