Gelöbnis auf dem Kyffhäuser
Montag, 17. August 2009, 17:05 Uhr
Für einen feierlichen Akt hat man bei der Bundeswehr einen ganz besonders geschichtsträchtigen Ort ausgesucht. Am Donnersteg werden Bundeswehrrekruten ihr Gelöbnis auf dem Kyffhäuser ablegen...
Am Donnerstag, den 20. August 2009, ab 19.00 Uhr werden 200 Rekruten, die zum 1. Juli 2009 ihren Grundwehrdienst angetreten ha-ben, vor dem Kyffhäuser-Denkmal in Bad Frankenhausen das Feierliche Gelöbnis ablegen. Die Soldaten gehören der 6. Batterie des Beobachtungspanzerartillerieba-taillons 131 bzw. der 6. Batterie des Raketenartilleriebataillons 132 an. Diese beiden Grundausbildungseinheiten sind in den im Kyffhäuserkreis gelegenen Garnisonsor-ten Bad Frankenhausen und Sondershausen stationiert.
Die Rekruten stammen aus 12 Bundesländern, davon 31 % aus Thüringen, 30 % aus Sachsen und 11 % aus Sachsen-Anhalt. Zu dem Gelöbnis werden ca. 1.000 Angehörige aus allen Teilen Deutschlands erwartet. Die antretenden Rekruten befinden sich seit dem 1. Juli 2009 in der Allgemeinen Grundausbildung. Diese dauert drei Monate an und vermittelt den jungen Soldaten grundlegende militärische Fertigkeiten, wie Waffen- und Schießausbildung, Sani-tätsausbildung, Leben im Felde sowie die rechtlichen Grundlagen der soldatischen Ordnung und Inneren Führung.
Das Kyffhäuserdenkmal als Symbol für die Überwindung der politischen Zersplitterung Deutschlands im späten 19. Jahrhundert errichtet, wurde ganz bewusst als Veranstaltungsort ausgewählt. 20 Jahre nach dem Mauerfall und 60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland soll daran erinnert werden, dass die Frage der deutschen Einheit durch die Wiedervereinigung auf friedlichem Wege ge-löst wurde. Die Bundeswehr war und ist dabei in vielen Bereichen Vorreiter und Motor für das Zusammenwachsen von Ost und West.
Die Gelöbnisreden werden von Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig (CDU) und Wolfgang Ruske, Vorsitzender des Arbeitskreises Grenzinformation e.V., Grenzmuseum "Schifflersgrund", gehalten.
Autor: khhAm Donnerstag, den 20. August 2009, ab 19.00 Uhr werden 200 Rekruten, die zum 1. Juli 2009 ihren Grundwehrdienst angetreten ha-ben, vor dem Kyffhäuser-Denkmal in Bad Frankenhausen das Feierliche Gelöbnis ablegen. Die Soldaten gehören der 6. Batterie des Beobachtungspanzerartillerieba-taillons 131 bzw. der 6. Batterie des Raketenartilleriebataillons 132 an. Diese beiden Grundausbildungseinheiten sind in den im Kyffhäuserkreis gelegenen Garnisonsor-ten Bad Frankenhausen und Sondershausen stationiert.
Die Rekruten stammen aus 12 Bundesländern, davon 31 % aus Thüringen, 30 % aus Sachsen und 11 % aus Sachsen-Anhalt. Zu dem Gelöbnis werden ca. 1.000 Angehörige aus allen Teilen Deutschlands erwartet. Die antretenden Rekruten befinden sich seit dem 1. Juli 2009 in der Allgemeinen Grundausbildung. Diese dauert drei Monate an und vermittelt den jungen Soldaten grundlegende militärische Fertigkeiten, wie Waffen- und Schießausbildung, Sani-tätsausbildung, Leben im Felde sowie die rechtlichen Grundlagen der soldatischen Ordnung und Inneren Führung.
Das Kyffhäuserdenkmal als Symbol für die Überwindung der politischen Zersplitterung Deutschlands im späten 19. Jahrhundert errichtet, wurde ganz bewusst als Veranstaltungsort ausgewählt. 20 Jahre nach dem Mauerfall und 60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland soll daran erinnert werden, dass die Frage der deutschen Einheit durch die Wiedervereinigung auf friedlichem Wege ge-löst wurde. Die Bundeswehr war und ist dabei in vielen Bereichen Vorreiter und Motor für das Zusammenwachsen von Ost und West.
Die Gelöbnisreden werden von Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig (CDU) und Wolfgang Ruske, Vorsitzender des Arbeitskreises Grenzinformation e.V., Grenzmuseum "Schifflersgrund", gehalten.
