Artern verändert sich
Dienstag, 18. August 2009, 07:01 Uhr
Diese Feststellung merken die Betroffenen oft zuletzt. Deshalb ist es schön, wenn der Arterner Klaus Henze mal Neues aufgespürt und mit der Kamera festgehalten hat. Hier sein Bericht...
Wird Artern in der Presse erwähnt, so bezieht sich das in der Regel auf seine anhaltende Spitzenposition bei der der Arbeitslosigkeit oder auf seine hohe Verschuldung, welche aus den ersten Jahren nach der Wende stammt und heutigen Stadtrat sowie Stadtverwaltung in seinem Handlungsspielraum arg einengt. Daran konnte auch die Soap "Stadt der Träume" nichts ändern, die der Unstrutstadt längst den Titel "Stadt der Alpträume" eingebracht hat. Doch die Mehrzahl der Arterner lässt sich wohl nicht unterkriegen, schließlich war die Stadt ja auch zu DDR-Zeiten nicht gerade mit Investitionen verwöhnt worden. Dem hinterher zu trauern, was man verloren hat - oftmals gegen die Versprechungen der Politiker, insbesondere des Landes, lohnt sich nicht. So geht es eben in kleinen Schritten voran.
Als der Kommunale Versorgungsverband Thüringens in das ehemalige Gesundheitsamt in der Lindenstraße einzog, nahmen es viele Arterner vor allem dadurch zur Kenntnis, dass das Gebäude auch äußerlich recht aufwändig saniert wurde. So richtig zur Kenntnis genommen haben ihn die Arterner wohl erst 2007 als die Verwaltung aus den Nähten platzte und mit Erweiterungsplänen an die Öffentlichkeit trat. Sicherlich löste es viele Diskussionen pro und kontra aus, dass die Verwaltung das Schülerfreizeitzentrum übernehmen und in dessen Garten ein großes Verwaltungsgebäude errichten wollte. Positiver Nebeneffekt, dass das Freizeitzentrum aus der unwirtschaftlichen Villa ausziehen und ein neues Gebäude erhalten sollte.
Inzwischen sind die Kinder und Jugendlichen im neuen Freizeitzentrum längst heimisch geworden und fühlen sich hier wohl. Um das neue Verwaltungsgebäude hinter der einstigen "Weißen Villa am Berge" entfachte noch einmal eine heftige Diskussion. Abgesehen davon, dass zu diesem Zeitpunkt sowieso nichts mehr zu ändern war, hatte sich inzwischen die Mehrheit der Arterner wohl auch mit der Lösung, die das Stadtsäckel kaum belastete, aber viele Vorteile für die Stadt bringt, angefreundet. Das Verwaltungsgebäude steht, ist weithin, so weit es die erhaltenen (!) großen Bäume davor zu lassen, sichtbar und die persönliche Meinung des Autors ist, dass es sich ganz gut ins Stadtbild einfügt. Am Ausbau der einstigen "Villa am Berge" läuft noch und wird von den Arternern naturgemäß kritisch beobachtet. Ich sehe das als einen Ausdruck dafür, dass sie ihre Stadt lieben und an ihr hängen - trotz mancher boshafter Bemerkung, die es sicherlich hin und wieder gibt.
Inzwischen ist auch die Steile Hohle, ein einstiger Hohlweg, der seit der Errichtung der neuen Wasserbehälter auf dem Weinberg im Vorfeld des Wohnungsbaus auf dem Königstuhl mit Bauplatten befestigt war, zu einer Straße geworden. Das Stadtbild hat sich in diesem Bereich verändert. Ich meine zu seinem Positiven!
Ein paar Fotos in der Galerie sollen das belegen.
Text und Fotos: Klaus Henze
Fotos:
Autor: khhWird Artern in der Presse erwähnt, so bezieht sich das in der Regel auf seine anhaltende Spitzenposition bei der der Arbeitslosigkeit oder auf seine hohe Verschuldung, welche aus den ersten Jahren nach der Wende stammt und heutigen Stadtrat sowie Stadtverwaltung in seinem Handlungsspielraum arg einengt. Daran konnte auch die Soap "Stadt der Träume" nichts ändern, die der Unstrutstadt längst den Titel "Stadt der Alpträume" eingebracht hat. Doch die Mehrzahl der Arterner lässt sich wohl nicht unterkriegen, schließlich war die Stadt ja auch zu DDR-Zeiten nicht gerade mit Investitionen verwöhnt worden. Dem hinterher zu trauern, was man verloren hat - oftmals gegen die Versprechungen der Politiker, insbesondere des Landes, lohnt sich nicht. So geht es eben in kleinen Schritten voran.
Als der Kommunale Versorgungsverband Thüringens in das ehemalige Gesundheitsamt in der Lindenstraße einzog, nahmen es viele Arterner vor allem dadurch zur Kenntnis, dass das Gebäude auch äußerlich recht aufwändig saniert wurde. So richtig zur Kenntnis genommen haben ihn die Arterner wohl erst 2007 als die Verwaltung aus den Nähten platzte und mit Erweiterungsplänen an die Öffentlichkeit trat. Sicherlich löste es viele Diskussionen pro und kontra aus, dass die Verwaltung das Schülerfreizeitzentrum übernehmen und in dessen Garten ein großes Verwaltungsgebäude errichten wollte. Positiver Nebeneffekt, dass das Freizeitzentrum aus der unwirtschaftlichen Villa ausziehen und ein neues Gebäude erhalten sollte.
Inzwischen sind die Kinder und Jugendlichen im neuen Freizeitzentrum längst heimisch geworden und fühlen sich hier wohl. Um das neue Verwaltungsgebäude hinter der einstigen "Weißen Villa am Berge" entfachte noch einmal eine heftige Diskussion. Abgesehen davon, dass zu diesem Zeitpunkt sowieso nichts mehr zu ändern war, hatte sich inzwischen die Mehrheit der Arterner wohl auch mit der Lösung, die das Stadtsäckel kaum belastete, aber viele Vorteile für die Stadt bringt, angefreundet. Das Verwaltungsgebäude steht, ist weithin, so weit es die erhaltenen (!) großen Bäume davor zu lassen, sichtbar und die persönliche Meinung des Autors ist, dass es sich ganz gut ins Stadtbild einfügt. Am Ausbau der einstigen "Villa am Berge" läuft noch und wird von den Arternern naturgemäß kritisch beobachtet. Ich sehe das als einen Ausdruck dafür, dass sie ihre Stadt lieben und an ihr hängen - trotz mancher boshafter Bemerkung, die es sicherlich hin und wieder gibt.
Inzwischen ist auch die Steile Hohle, ein einstiger Hohlweg, der seit der Errichtung der neuen Wasserbehälter auf dem Weinberg im Vorfeld des Wohnungsbaus auf dem Königstuhl mit Bauplatten befestigt war, zu einer Straße geworden. Das Stadtbild hat sich in diesem Bereich verändert. Ich meine zu seinem Positiven!
Ein paar Fotos in der Galerie sollen das belegen.
Text und Fotos: Klaus Henze
Fotos:
- 01 Die Weiße Villa am Berge wurde 1946 durch den sowjetischen Stadtkommandanten der Jugend übergeben und war bis zur Übernahme durch den Kommunalen Versorungsverband Jugendeinrichtung.
- 02 Das neue Freizeitzentrum für die Kinder und Jugendlichen der Stadt.
- 03 Blick auf das neue Verwaltungsgebäude in der Steilen Hohle.
- 04 Die Steile Hohle vor dem Ausbau im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen.
- 05 So nebenbei kam die Stadt Artern in der Steilen Hohle zu einer neuen Straße.





