Kn Wahlkampfecke: Gysi schlägt Althaus
Freitag, 21. August 2009, 13:54 Uhr
Knapp 400 Zuschauer kamen am gestrigen Donnerstag auf den Arterner Markt zur Wahlkampfveranstaltung des Direktkandidaten der LINKEN Torsten Blümel, der sich Gäste eingeladen hatte. Damit war diese bedeutend besser besucht, als die von Althaus eine Woche zuvor in Sondershausen, so der Landtagskandidat Torsten Blümel in seiner Presseinformation...
Unbestreitbar kamen die Leute natürlich vor allem wegen Gregor Gysi, der somit Althaus in der Popularität um Längen schlägt. Bevor Gysi jedoch die Bühne betrat, gab es auf dieser einen Polittalk mit Torsten Blümel, Bürgermeister Wolfgang Koenen, dem Landesvorsitzenden der Linken Knut Korschewsky und dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Dieter Hausold.
Die Grundaussagen dieser Runde: Althaus hat abgewirtschaftet, die derzeitigen Wahlumfragen reichen für Rot-Rot-Grün, Wahlziel der LINKEN bleiben die anvisierten 30% und die LINKE wird als stärkste Fraktion in dieser möglichen Koalition Ramelow als Ministerpräsidenten vorschlagen. SPD und Grüne werden am Wahlabend zeigen müssen, ob sie ihr Versprechen einhalten, an der Abwahl der CDU mitzuarbeiten oder ob Matschie sich am Ende als Vize unter Althaus andienen wird.
Dann kam er unter riesigem Applaus auf die Bühne und wurde dort von Torsten Blümel begrüßt: Gregor Gysi übernahm die Redehoheit auf der Bühne und enttäuschte die vielen Zuschauer nicht. Über Rentenpolitik kam er zur Landtagswahl in Thüringen und letztendlich auch zur Bundestagswahl im September.
Er bemängelte die unzureichende Beachtung der Ostrentner und deren Benachteiligung und erläuterte, wie die Linke vor wenigen Monaten 17 Anträge zur Änderung der Rentenpolitik in den Bundestag zur namentlichen Abstimmung brachte.
Ebenso kam er auf das Thema SPD und kritisierte das Verhalten Matschies, der mit seiner Androhung, den Wechsel in Thüringen scheitern zu lassen sollte die LINKE Ramelow als Ministerpräsidenten aufstellen wollen, in Richtung Große Koalition schielt.
Fazit des Abends: Wer den Wechsel in Thüringen will, muss am 30. August die LINKE wählen. Althaus hat sich in den letzten Wochen selber ins Abseits gestellt und mit seinem Weiter so, wie in den letzten Jahren. gezeigt, dass es nicht so weiter gehen darf. Nun sind die Wähler gefragt und müssen sich entscheiden.
Torsten Blümel
Fotos: Die Linke
Autor: khhUnbestreitbar kamen die Leute natürlich vor allem wegen Gregor Gysi, der somit Althaus in der Popularität um Längen schlägt. Bevor Gysi jedoch die Bühne betrat, gab es auf dieser einen Polittalk mit Torsten Blümel, Bürgermeister Wolfgang Koenen, dem Landesvorsitzenden der Linken Knut Korschewsky und dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Dieter Hausold.
Die Grundaussagen dieser Runde: Althaus hat abgewirtschaftet, die derzeitigen Wahlumfragen reichen für Rot-Rot-Grün, Wahlziel der LINKEN bleiben die anvisierten 30% und die LINKE wird als stärkste Fraktion in dieser möglichen Koalition Ramelow als Ministerpräsidenten vorschlagen. SPD und Grüne werden am Wahlabend zeigen müssen, ob sie ihr Versprechen einhalten, an der Abwahl der CDU mitzuarbeiten oder ob Matschie sich am Ende als Vize unter Althaus andienen wird.
Dann kam er unter riesigem Applaus auf die Bühne und wurde dort von Torsten Blümel begrüßt: Gregor Gysi übernahm die Redehoheit auf der Bühne und enttäuschte die vielen Zuschauer nicht. Über Rentenpolitik kam er zur Landtagswahl in Thüringen und letztendlich auch zur Bundestagswahl im September.
Er bemängelte die unzureichende Beachtung der Ostrentner und deren Benachteiligung und erläuterte, wie die Linke vor wenigen Monaten 17 Anträge zur Änderung der Rentenpolitik in den Bundestag zur namentlichen Abstimmung brachte.
Ebenso kam er auf das Thema SPD und kritisierte das Verhalten Matschies, der mit seiner Androhung, den Wechsel in Thüringen scheitern zu lassen sollte die LINKE Ramelow als Ministerpräsidenten aufstellen wollen, in Richtung Große Koalition schielt.
Fazit des Abends: Wer den Wechsel in Thüringen will, muss am 30. August die LINKE wählen. Althaus hat sich in den letzten Wochen selber ins Abseits gestellt und mit seinem Weiter so, wie in den letzten Jahren. gezeigt, dass es nicht so weiter gehen darf. Nun sind die Wähler gefragt und müssen sich entscheiden.
Torsten Blümel
Fotos: Die Linke










