Fernradweg geplant
Mittwoch, 09. September 2009, 07:03 Uhr
In einem Pressegespräch von Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), zusammen mit seine Fachbereichsleitern, wurde auch das Konzept für einen Fernradweg vorgestellt...
Die Rufe wurden erhört, wie Bürgermeister Joachim Kreyer so schön sagte. Die Medien und besonders kn hatten ja schon öfter kritisiert, dass es mit dem Radwegenetz im Westteil des Kyffhäuserkreises nicht gerade zum Besten steht, um nicht das Wort miserabel zu nennen, wenn es gar um die Verbindung zwischen den einzelnen Orten und Ortsteilen geht. Aufgezeigt wurden Möglichkeiten im Rahmen des Werra-Unstrut-Radweges.
Der Werra-Unstrut-Radweg existiert ja schon in Teilen, so ausgebaut zwischen Oldisleben und Bad Frankenhausen, Mühlhausen & über Oberdorla nach Heyerode und über Diedorf und Wendehausen nach Trefffurt. Zwischen Bad Frankenhausen und Bendeleben (über Barbarossahöhle) existiert zwar schon eine Trasse (ist ausgeschildert) aber der Wegezustand ist gelinde gesagt für einen Radweg noch etwas mäßig.
Nun liegt, von allen Kommunen unterschrieben, auch die Priorität zwischen Mühlhausen, Schlotheim, Ebeleben und Sondershausen vor. Es sollen kurze vernünftige Wege ohne schwere Steigungen sein, was in unserem bergigen Gebiet nicht einfach ist. Natürlich soll dabei der Naturschutz berücksichtigt werden. Dieser neue Weg soll in seiner Schwerpunktaufgabe zentrale Orte verbinden. Er ist nicht dazu gedacht zickzackmäßig einzelne touristische Sehenswürdigkeiten zu verbinden, wie es mal früher angedacht war. Das soll jetzt durch Stichwege erreicht werden.
Gestern wurde im groben die Strecke aufgezeigt, für welche die Stadt Sondershausen zuständig ist. Der voraussichtliche Trassenverlauf wurde dabei schon mal skizziert. Federführend für das Ganze ist aber das Landratsamt Kyffhäuserkreis. Zur Notwendigkeit der Aufgaben sagte Kreyer, wir wollen endlich ähnliche Verhältnisse im Radwegenetz, wie im Ostteil des Kyffhäuserkreises, und spielte dabei auf Unstrutradweg und Kyffhäuserradweg an.
Bis die Trasse aber fertig ist, wird wohl noch etliches Wasser die Wipper herunterfließen, denn einige Trassen müssen erst noch mit den verschiedenen Trägern geplant werden. Vor Mitte nächsten Jahres wird da wohl leider noch nicht mit den wirklichen Arbeiten begonnen. Eines scheint nach dem gestrigen Gespräch klar, es wird einen Radweg entlang der Wipper geben und die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten hat auch schon grünes Licht gegeben.
In Summe kann zwar noch kein Baubeginn vermeldet werden, aber es ist aber schon mal sehr positiv, dass langsam wenigstens die Bauplanung konkrete Formen annimmt. Wie heißt es so schön, wer den kleinen Finger reicht, der bekommt bald die ganze Hand ausgerissen. Deshalb mahnt kn gleich an dieser Stelle an, auch an einen wesentlich besser Nord-Süd-Verbindung zu denken, sprich Nordhausen – Sondershausen – Greußen – Straußfurt - Erfurt. Aber hier für existiert nicht mal ein Planungsname.
Autor: khhDie Rufe wurden erhört, wie Bürgermeister Joachim Kreyer so schön sagte. Die Medien und besonders kn hatten ja schon öfter kritisiert, dass es mit dem Radwegenetz im Westteil des Kyffhäuserkreises nicht gerade zum Besten steht, um nicht das Wort miserabel zu nennen, wenn es gar um die Verbindung zwischen den einzelnen Orten und Ortsteilen geht. Aufgezeigt wurden Möglichkeiten im Rahmen des Werra-Unstrut-Radweges.
Der Werra-Unstrut-Radweg existiert ja schon in Teilen, so ausgebaut zwischen Oldisleben und Bad Frankenhausen, Mühlhausen & über Oberdorla nach Heyerode und über Diedorf und Wendehausen nach Trefffurt. Zwischen Bad Frankenhausen und Bendeleben (über Barbarossahöhle) existiert zwar schon eine Trasse (ist ausgeschildert) aber der Wegezustand ist gelinde gesagt für einen Radweg noch etwas mäßig.
Nun liegt, von allen Kommunen unterschrieben, auch die Priorität zwischen Mühlhausen, Schlotheim, Ebeleben und Sondershausen vor. Es sollen kurze vernünftige Wege ohne schwere Steigungen sein, was in unserem bergigen Gebiet nicht einfach ist. Natürlich soll dabei der Naturschutz berücksichtigt werden. Dieser neue Weg soll in seiner Schwerpunktaufgabe zentrale Orte verbinden. Er ist nicht dazu gedacht zickzackmäßig einzelne touristische Sehenswürdigkeiten zu verbinden, wie es mal früher angedacht war. Das soll jetzt durch Stichwege erreicht werden.
Gestern wurde im groben die Strecke aufgezeigt, für welche die Stadt Sondershausen zuständig ist. Der voraussichtliche Trassenverlauf wurde dabei schon mal skizziert. Federführend für das Ganze ist aber das Landratsamt Kyffhäuserkreis. Zur Notwendigkeit der Aufgaben sagte Kreyer, wir wollen endlich ähnliche Verhältnisse im Radwegenetz, wie im Ostteil des Kyffhäuserkreises, und spielte dabei auf Unstrutradweg und Kyffhäuserradweg an.
Bis die Trasse aber fertig ist, wird wohl noch etliches Wasser die Wipper herunterfließen, denn einige Trassen müssen erst noch mit den verschiedenen Trägern geplant werden. Vor Mitte nächsten Jahres wird da wohl leider noch nicht mit den wirklichen Arbeiten begonnen. Eines scheint nach dem gestrigen Gespräch klar, es wird einen Radweg entlang der Wipper geben und die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten hat auch schon grünes Licht gegeben.
In Summe kann zwar noch kein Baubeginn vermeldet werden, aber es ist aber schon mal sehr positiv, dass langsam wenigstens die Bauplanung konkrete Formen annimmt. Wie heißt es so schön, wer den kleinen Finger reicht, der bekommt bald die ganze Hand ausgerissen. Deshalb mahnt kn gleich an dieser Stelle an, auch an einen wesentlich besser Nord-Süd-Verbindung zu denken, sprich Nordhausen – Sondershausen – Greußen – Straußfurt - Erfurt. Aber hier für existiert nicht mal ein Planungsname.
