Es brodelt in Großfurra (2)
Donnerstag, 10. September 2009, 07:02 Uhr
Am Dienstag kam man sich bei einer Aussprache zum Thema Geh- und Radweg Großfurra-Neuheide schon recht nahe, so dass Bauamtsleiter Manfred Kucksch am Schluss sagte, dass hätte man auch vorher klären können...
Am späten Dienstagnachmittag trafen sich die Eigentümer des Gebietes, über das der Verbindungsweg Großfurra- Neuheide und Siedlung Neuheide führt mit dem Vertreter der Stadt Sondershausen, Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Zu Beginn entschuldigte sich Bauamtsleiter Manfred Kucksch nochmals dafür, dass es hier einen Baustart gab, ohne dass die Eigentümer ausreichend informiert und entsprechende Verträge unterzeichnet worden waren.
In der anschließenden Diskussion gab es auch Vorwürfe gegen den Bearbeiter aus dem Bauamt der Stadt Sondershausen, aber Kucksch verwahrte sich allerdings, dass der Bearbeiter vorsätzlich diese Fehler gemacht hätte. Aber schnell ging es zu konstruktiven Festlegungen über. Diskutiert wurde auch über die von einigen Eigentümern nicht sinnvoll erscheinende Bau von Laternen am Weg. Hier sagte Kucksch sehr deutlich, wenn der Weg gebaut wird, dann gibt es gesetzlich Forderungen, die eingehalten werden müssen. Dazu zähle auch die Beleuchtung.
Als gemeinsame Basis einigte man sich auf folgende Punkte:
Allerdings ist dieser festgelegte gemeinsame Nenner noch nicht rechtsverbindlich, da die Eigentümer selbstverständlich noch die Möglichkeit haben, sich das Ganze in aller Ruhe zu überlegen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Weg in dem Zustand bleibt wie er ist, wenn es die Eigentümer so wünschen, hatte Manfred Kucksch in der Diskussion zuvor eingeräumt.
Das ein befestigter Weg doch recht sinnvoll sein kann, zeigt sich aus folgender Beobachtung. Denn nach Erledigung des Termins fuhr der Schreiber dieser Zeilen just über diesen Weg (anschließend über Passberggraben) zurück nach Sondershausen, und traf auf eben diskutierten Weg zwei ältere Damen. Eine der Damen hatte ihre liebe Mühe den Rolli über den holprigen Gras-Schotterweg zu schieben! Zufall hin oder her, soll hier nicht erörtert werden, genannt werden musste es aber.
Autor: khhAm späten Dienstagnachmittag trafen sich die Eigentümer des Gebietes, über das der Verbindungsweg Großfurra- Neuheide und Siedlung Neuheide führt mit dem Vertreter der Stadt Sondershausen, Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Zu Beginn entschuldigte sich Bauamtsleiter Manfred Kucksch nochmals dafür, dass es hier einen Baustart gab, ohne dass die Eigentümer ausreichend informiert und entsprechende Verträge unterzeichnet worden waren.
In der anschließenden Diskussion gab es auch Vorwürfe gegen den Bearbeiter aus dem Bauamt der Stadt Sondershausen, aber Kucksch verwahrte sich allerdings, dass der Bearbeiter vorsätzlich diese Fehler gemacht hätte. Aber schnell ging es zu konstruktiven Festlegungen über. Diskutiert wurde auch über die von einigen Eigentümern nicht sinnvoll erscheinende Bau von Laternen am Weg. Hier sagte Kucksch sehr deutlich, wenn der Weg gebaut wird, dann gibt es gesetzlich Forderungen, die eingehalten werden müssen. Dazu zähle auch die Beleuchtung.
Als gemeinsame Basis einigte man sich auf folgende Punkte:
- Am Donnerstag gibt es einen Termin, bei der die Strecke abgesteckt wird, auf welcher der Gehweg errichtet werden soll. Anwesend werden die Eigentümer, Baufirma, ein Vertreter des Vermessungsbüros und Bauamtsleiter Manfred Kuchsch sein. Hinsichtlich der Breite des Weges einigte man sich auf maximal 3 m (2 m Weg und je 50 cm Bankette).
- Die Straßenbeleuchtung wird zwischen Weg und B 4 liegen, damit nicht weiter Land der Eigentümer genutzt werden muss.
- Die genutzte Fläche wird von der Stadt erworben und gemäß Bodenrichtwert abgegolten.
- Nach dem Erwerb müssen die Eigentümer keinen Winterdienst auf dem Weg ausüben und auch die Straßenversicherungspflicht wird bei der Stadt liegen. Laut Kucksch wird das übliche Schild eingeschränkter Winterdienst aufgestellt werden.
- Der von der unteren Naturschutzbehörde geforderte Grünausgleich wird an anderer Stelle durchgeführt. Die Stadt nimmt die entsprechenden Abstimmungen vor.
- Hinsichtlich der schon gefällte ca. 35 Bäume bot Kucksch an, entsprechende Menge Holz aus dem stadteigenen Wald zu liefern.
- Der Geh- Radweg darf auch von Pferden genutzt werden, weil er die einzige Verbindungsmöglichkeit Richtung Siedlung Neuheide ist.
- Da Kucksch auf Grund der schon gelaufenen Ausschreibung der Baufirma nicht mehr vorschreiben kann, welche Bedingungen beim Bau eingehalten werden müssen, sicherte er zu, dass eventuelle Schäden auf den betroffenen Stellen ausgeglichen werden. Das angrenzende Feld ist bis an den Weg heran bereits bestellt worden.
Allerdings ist dieser festgelegte gemeinsame Nenner noch nicht rechtsverbindlich, da die Eigentümer selbstverständlich noch die Möglichkeit haben, sich das Ganze in aller Ruhe zu überlegen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Weg in dem Zustand bleibt wie er ist, wenn es die Eigentümer so wünschen, hatte Manfred Kucksch in der Diskussion zuvor eingeräumt.
Das ein befestigter Weg doch recht sinnvoll sein kann, zeigt sich aus folgender Beobachtung. Denn nach Erledigung des Termins fuhr der Schreiber dieser Zeilen just über diesen Weg (anschließend über Passberggraben) zurück nach Sondershausen, und traf auf eben diskutierten Weg zwei ältere Damen. Eine der Damen hatte ihre liebe Mühe den Rolli über den holprigen Gras-Schotterweg zu schieben! Zufall hin oder her, soll hier nicht erörtert werden, genannt werden musste es aber.
