Aus der Arbeit der Immissionsschutzbehörde
Dienstag, 15. September 2009, 07:02 Uhr
Eine gute Tradition ist, dass Landrat Peter Hengstermann (CDU) vor dem Kreistag regelmäßig über die Arbeit seiner Ämter berichtet, Dieses Mal gab es Informationen aus der untere Immissionsschutzbehörde...
Unsere Untere Immissionsschutzbehörde im Amt für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft bearbeitet aktuell folgende Schwerpunkte, so der Landrat vor den Kreistagsmitgliedern:
Autor: khhUnsere Untere Immissionsschutzbehörde im Amt für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft bearbeitet aktuell folgende Schwerpunkte, so der Landrat vor den Kreistagsmitgliedern:
- Ein landwirtschaftliches Unternehmen im Raum Holzengel hat im Rahmen eines Antrages zur wesentlichen Änderung beantragt, die Errichtung von 10 Anlagen zur Flüssiggaslagerung von je 2,9 t die Trocknung landwirtschaftlicher Produkte schadstoffarm zu realisieren.
- Vorbereitet wird derzeitig die Ersatzvornahme zur großflächigen Beräumung einer Lagerfläche eines ehemaligen Unternehmens im Bereich Mühlbach in Hachelbich.
- Nachdem sich im Verlauf des Frühjahres mehrere Ölhavarien ereignet hatten, wurde das gesamte Industriegebiet Rockensußra einer wasserwirtschaftlichen Tiefenprüfung unterzogen. Hierbei wurden bauliche, betriebliche und organisatorische Mängel in den Abwasseranlagen aller drei derzeit produzierenden Betriebe sowie auch rechtliche Defizite festgestellt. An der schrittweisen Beseitigung dieser Mängel wird seitdem kontinuierlich gearbeitet. Derzeitiger Schwerpunkt ist die Sanierung des Gewässers.
- Die Förderrichtlinie für Kleinkläranlagen wurde am 24.08.2009 im Staatsanzeiger veröffentlicht und tritt am 01.10.2009 in Kraft. Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf im Förderverfahren ist jedoch die Überarbeitung und Bekanntmachung der Abwasserbeseitigungskonzepte durch die Abwasserzweckverbände bzw. Einzelentsorger bis spätestens 01.04.2010. Hier ist festzulegen, welche Gebiete nicht innerhalb der nächsten 15 Jahre an eine zentrale Kläranlage angeschlossen werden sollen, da nur in diesen Gebieten eine Fördermöglichkeit besteht. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Abwasserentsorgern und der unteren Wasserbehörde wird angestrebt, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen..
