Das Panorama feierte das 20.
Sonntag, 13. September 2009, 14:46 Uhr
Das Panoramamuseum mit dem größten Gemälde feierte am Samstag seinen 20. Geburtstag etwas vorzeitig, denn am 14. September 1989 wurde das monumentale Projekt der Öffentlichkeit übergeben. Aber wer feiert schon gern am Montag...
Der Maler Werner Tübke und sein Team brauchte elf Jahre von der Skizze zur Vollendung. Im Jahre 1976 begann er mit Studien und ersten Skizzen und 1979 bis 1981 malte er eine Vorfassung des Bildes im Maßstab 1:10. Die eigentliche Realisierung des Gemäldes in Bad Frankenhausen auf dem Schlachtberg begann im Jahr 1983 und dauerte bis zum Herbst 1987. Im August jenes Jahres setzte Tübke seinen letzten Pinselstrich an dem Gemälde, im September waren dann letzte Arbeiten vollendet.
Bis das Panoramamuseum eröffnet und den Besuchern Tübkes Gemälde präsentiert werden konnte, vergingen allerdings noch weitere zwei Jahre, bis es am 14. September 1989 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Seither haben ca. zwei Millionen Menschen das Museum besucht, das sich seit Anfang 2008 in Trägerschaft des Vereins Panorama Museum e.V. befindet. Kürzlich erst, kn berichtete ausführlich.
Programm, Motto und Termin der diesjährigen Museumsnacht standen ganz im Zeichen des diesjährigen Jubiläums. So lief der einstündige Dokumentarfilm "Tübkes theatrum mundi", der den langen und komplizierten Entstehungsprozess dieser Malerei veranschaulicht und eine kunstwissenschaftliche Einführung in das Gemälde bietet, wird gleich zweimal zu erleben sein und Karin Naumann widmet sich in ihrer Führung der Prominenz im Rundbild, der illustren Schar bedeutender Persönlichkeiten am Paradiesbrunnen.
Ansonsten gibt es viel Musik: Auf dem neu gestalteten Vorplatz des Panorama Museums trommelten AMLIMA mit afrikanischen Rhythmen und Nordhäuser Temperament den Beginn des Abends ein. Fabian Polchow - ein Nachwuchstalent im Liederschreiben und -singen aus Bad Frankenhausen - stellte aktuelle Stücke aus seinem Repertoire vor.
Mit BLACK RUST (Foto) gastierte eine junge Band aus Dortmund und bewies, dass auch in deutschen Landen überzeugende Musik an der Schnittstelle zwischen Indie-Pop, amerikanischem Folk und Country-Rock entstehen kann. Eine kleine Präsentation von Bildern Franz Stepputtis im Durchgang zur Museumspädagogik macht gespannt auf eine am selben Tag im Rathaus eröffnete Schau. Mit dabei auch wieder einige Händler mit ihren Ständen wie die Buchbinderei Germer aus Sondershausen, der Eine-Welt-Laden der Diakonie Sondershausen und die Stolze-Buchhandlung. Gastronomisch wurde der Abend in bewährter Weise durch das Café P. betreut.
Autor: khhDer Maler Werner Tübke und sein Team brauchte elf Jahre von der Skizze zur Vollendung. Im Jahre 1976 begann er mit Studien und ersten Skizzen und 1979 bis 1981 malte er eine Vorfassung des Bildes im Maßstab 1:10. Die eigentliche Realisierung des Gemäldes in Bad Frankenhausen auf dem Schlachtberg begann im Jahr 1983 und dauerte bis zum Herbst 1987. Im August jenes Jahres setzte Tübke seinen letzten Pinselstrich an dem Gemälde, im September waren dann letzte Arbeiten vollendet.
Bis das Panoramamuseum eröffnet und den Besuchern Tübkes Gemälde präsentiert werden konnte, vergingen allerdings noch weitere zwei Jahre, bis es am 14. September 1989 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Seither haben ca. zwei Millionen Menschen das Museum besucht, das sich seit Anfang 2008 in Trägerschaft des Vereins Panorama Museum e.V. befindet. Kürzlich erst, kn berichtete ausführlich.
Programm, Motto und Termin der diesjährigen Museumsnacht standen ganz im Zeichen des diesjährigen Jubiläums. So lief der einstündige Dokumentarfilm "Tübkes theatrum mundi", der den langen und komplizierten Entstehungsprozess dieser Malerei veranschaulicht und eine kunstwissenschaftliche Einführung in das Gemälde bietet, wird gleich zweimal zu erleben sein und Karin Naumann widmet sich in ihrer Führung der Prominenz im Rundbild, der illustren Schar bedeutender Persönlichkeiten am Paradiesbrunnen.
Ansonsten gibt es viel Musik: Auf dem neu gestalteten Vorplatz des Panorama Museums trommelten AMLIMA mit afrikanischen Rhythmen und Nordhäuser Temperament den Beginn des Abends ein. Fabian Polchow - ein Nachwuchstalent im Liederschreiben und -singen aus Bad Frankenhausen - stellte aktuelle Stücke aus seinem Repertoire vor.
Mit BLACK RUST (Foto) gastierte eine junge Band aus Dortmund und bewies, dass auch in deutschen Landen überzeugende Musik an der Schnittstelle zwischen Indie-Pop, amerikanischem Folk und Country-Rock entstehen kann. Eine kleine Präsentation von Bildern Franz Stepputtis im Durchgang zur Museumspädagogik macht gespannt auf eine am selben Tag im Rathaus eröffnete Schau. Mit dabei auch wieder einige Händler mit ihren Ständen wie die Buchbinderei Germer aus Sondershausen, der Eine-Welt-Laden der Diakonie Sondershausen und die Stolze-Buchhandlung. Gastronomisch wurde der Abend in bewährter Weise durch das Café P. betreut.





