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Dank an alle Beteiligten

Donnerstag, 01. Oktober 2009, 16:09 Uhr
Das größte Schachspiel der Welt ist Geschichte! Und somit ist es an der Zeit für den Tourismusverband Kyffhäuser e.V., nochmals ein kurzes Fazit zu ziehen...

Vor ab sei gesagt: Bei diesem Spiel gab es keinen Verlierer! Zwar wurde die Internet-Spielgemeinschaft von der derzeit besten Schachspielerin Deutschlands besiegt, aber das war wohl auch nicht anders zu erwarten.

Dafür gab es jede Menge Gewinner: Zunächst die 24 ausgelosten Schachfreaks, die beim tollen Simultan- Event unter den Augen zweier Kaiser zum königlichen Spiel gegen Elisabeth Pähtz antreten durften. Jetzt am Ende wurden noch einmal 20 Gewinner ermittelt, die sich je zur Hälfte über eine Dauerkarte zum Kyffhäuser-Denkmal bzw. über eine Schachprogramm- CD freuen konnten.

Freude und Erleichterung auch beim Tourismusverband Kyffhäuser als Projekt-Initiator und Geldgeber. War es zunächst strittig, ob sich das Thema Schach überhaupt für ein solches Projekt eignet - Schach ist nun mal kein Volkssport wie Fußball - so hat letztlich die Resonanz in den Medien und der Besuch am Kyffhäuser-Denkmal gezeigt, dass es sich gelohnt hat, dieses Spielfeld zu betreten.

Und das lag in erster Linie an den beteiligten Partnern! Allen voran natürlich der "dienstälteste" Bodenbild-Mitstreiter Landwirt Jürgen Niederhäuser. Vom ersten Bodenbild ("Raub der Europa" im Jahre 2001) ansorgt er mit Traktor und Pflug oder Bodenfräse dafür, dass die Motive perfekt auf seinen Acker gezeichnet werden. Seit 2006 sind zwei weitere wichtige Partner mit im Boot: die Garten- und Landschaftsarchitekten der Firma FAGUS aus Markkleeberg, welche die jeweiligen Motive in digitale Messpunkte umwandeln. Für das Schachspiel haben sie auch die Figuren entworfen und die Materialien ausgewählt. Der VLK Vermessungs-Gesellschaft aus Sangerhausen kam die Aufgabe zu, die Messpunkte auf dem Feld abzustecken.

Ein sehr wichtiger Partner war in diesem Jahr die Markusgemeinschaft aus Hauteroda. Ohne die dortigen zahlreichen fleißigen Hände wäre das Projekt in echte Schwierigkeiten geraten. Aus riesigen roten und weißen Stoffbahnen mussten jeweils 16 Figuren
zugeschnitten werden - eine Mammutaufgabe! Auch das tägliche Rücken der Figuren leisteten die enthusiastischen Helfer aus den Behindertenwerkstätten.

Das Ganze in kürzester Zeit in der Schachsprache ins Internet zu stellen oblag Thomas Melde und seinen Mitstreitern von "turbovision" aus Naumburg. Nicht zu vergessen auch der Schachclub "Capablanca" aus Bad Frankenhausen, der uns schachfachlich
vor allem auch beim Simultanturnier unterstützt hat und natürlich Elisabeth Pähtz selber, die für diesen Spaß sofort und ohne Allüren zugesagt hatte. Dank auch an chessbase.de, die insgesamt 10 FRITZ- Schachprogramme als Preise für die Schlussverlosung zur Verfügung stellten.

Und was wäre das Ganze ohne dass man es in die Welt hinausträgt und auch für Nichtschachspieler spannend macht. Die Medienpartnerschaft mit einem Radiosender und einer Tagezeitung war ein Volltreffer. Es war sicher nicht einfach, täglich informativ und unterhaltsam über das Projekt zu berichten, aber es ist gelungen!
Allen Beteiligten unseren Dank!
Zirka 5000 beeindruckte zusätzliche Besucher vom 17. August bis Ende September am Kyffhäuser sind ein greifbares positives Ergebnis.
Herbert Knischka
Tourismusverband Kyffhäuser e.V.
Autor: khh

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