Lieder aus der Heimat (1)
Freitag, 02. Oktober 2009, 17:25 Uhr
Unter diesem Thema sangen heute acht Chöre aus Sondershausen im Rahmen der Interkulturellen Woche im Bürgerzentrum Cruciskirche in Sondershausen...
Zu Beginn der Veranstaltung wies Thomas Weinrich (Kreisdiakoniestelle) nochmals auf die Probleme von Einwanderern hin, die im Kyffhäuserkreis mit dem System der Gutscheinvergabe regelrecht entmündigt werden. Er forderte auf, sich in entsprechenden Unterschriftslisten (lagen auch in der Cruciskirche aus). Prominentester Einschreiber war bereits vorigen Montag Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bei der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche.
Ab 14:00 Uhr begann das Chorfestival der Volksmusik. Den Auftakt machet der Chor der Aussiedlerinitiative KONTAKT, Deutschen, die früher in Russland, Kasachstan oder Armenien gelebt hatten. Danach traten noch sieben weitere Chöre (Albert-Fischer-Chor; Bebraer Singvögel, , Frauenchor Berka, Ökumenischer Chor Sondershausen, Rjabinuschka aus Mühlhausen, Sondershäuser Madrigalisten, Stimme der Heimat-Chor des Bundes der Vertriebenen) auf. Moderiert und unterhaltsam ergänzt wurde die Vorstellung von Jakob Fischer aus Stuttgart.
Im hinteren Teil der Cruciskirche hatten verschiedene Vereine und Verbände ihre Stände aufgebaut. Es gab Spiele für die Kinder und Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen. Alles war perfekt organisiert. Und trotzdem hatte die ganze Sache einen Haken.
Lag es an der frühen Zeit an einem Freitag oder war es ein gewisses Desinteresse der Bevölkerung an diesem Tag der Begegnungen im Rahmen der Interkulturellen Woche? Auf den Bildern sieht man zwar sehr viel Publikum, aber man muss die Sache doch etwas kritischer sehen. Viele die da im Publikum saßen waren Angehörige anderer Chöre und horchten sich an, was denn die Mitstreiter so boten. Hier haben sich viele Sondershäuser eine Chance vertan, gute Chormusik geboten zu bekommen und dass auch noch zum Nulltarif, denn der Eintritt war frei. Vielleicht füllte es sich später noch, wenn die Sondershäuser mit dem Einkaufen fertig waren.
Im zweiten Teil unseres Berichtes bringen wir zwei Chöre als Kostprobe in einem Video. Allerdings dauert die Bearbeitung noch etwas.
Autor: khhZu Beginn der Veranstaltung wies Thomas Weinrich (Kreisdiakoniestelle) nochmals auf die Probleme von Einwanderern hin, die im Kyffhäuserkreis mit dem System der Gutscheinvergabe regelrecht entmündigt werden. Er forderte auf, sich in entsprechenden Unterschriftslisten (lagen auch in der Cruciskirche aus). Prominentester Einschreiber war bereits vorigen Montag Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bei der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche.
Ab 14:00 Uhr begann das Chorfestival der Volksmusik. Den Auftakt machet der Chor der Aussiedlerinitiative KONTAKT, Deutschen, die früher in Russland, Kasachstan oder Armenien gelebt hatten. Danach traten noch sieben weitere Chöre (Albert-Fischer-Chor; Bebraer Singvögel, , Frauenchor Berka, Ökumenischer Chor Sondershausen, Rjabinuschka aus Mühlhausen, Sondershäuser Madrigalisten, Stimme der Heimat-Chor des Bundes der Vertriebenen) auf. Moderiert und unterhaltsam ergänzt wurde die Vorstellung von Jakob Fischer aus Stuttgart.
Im hinteren Teil der Cruciskirche hatten verschiedene Vereine und Verbände ihre Stände aufgebaut. Es gab Spiele für die Kinder und Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen. Alles war perfekt organisiert. Und trotzdem hatte die ganze Sache einen Haken.
Lag es an der frühen Zeit an einem Freitag oder war es ein gewisses Desinteresse der Bevölkerung an diesem Tag der Begegnungen im Rahmen der Interkulturellen Woche? Auf den Bildern sieht man zwar sehr viel Publikum, aber man muss die Sache doch etwas kritischer sehen. Viele die da im Publikum saßen waren Angehörige anderer Chöre und horchten sich an, was denn die Mitstreiter so boten. Hier haben sich viele Sondershäuser eine Chance vertan, gute Chormusik geboten zu bekommen und dass auch noch zum Nulltarif, denn der Eintritt war frei. Vielleicht füllte es sich später noch, wenn die Sondershäuser mit dem Einkaufen fertig waren.
Im zweiten Teil unseres Berichtes bringen wir zwei Chöre als Kostprobe in einem Video. Allerdings dauert die Bearbeitung noch etwas.



















