kyffhaeuser-nachrichten.de

Ehrengabe für Dr. Surup

Donnerstag, 08. Oktober 2009, 23:40 Uhr
Nach Prof. Dr. Göring im Frühjahr erhielt heute mit MR Dr. Peter Surup ein weiterer Mediziner die Ehrengabe der Stadt Sondershausen, bevor es in eine Mammutsitzung des Stadtrates ging, die mit einer Bürgerfragestunde begann...

Der bekannte Mediziner aus Sondershausen hatte am 27. September seinen 70. Geburtstag gefeiert. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion des Stadtrates war Dr. Surup für die Ehrengabe der Stadt Sondershausen vorgeschlagen und vom Stadtrat bestätigt worden.


Der Mann ist bescheiden geblieben, hatte nie einen großen Rummel um seine Person gemacht. Dr. Surup, Facharzt für Chirurgie, kam 1976 aus dem brandenburgischen Schwedt nach Sondershausen und wurde Nachfolger für den damaligen Direktor, Dr. Grauling und blieb es 25 Jahre lang. Ihm ist es zu verdanken, dass die Schilddrüsenchirurgie, später die minimalinvasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) im damaligen Kreiskrankenhaus Sondershausen eingeführt wurde.

Ehrengabe an Dr surup (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ehrengabe an Dr surup (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Übergabe der Ehrenurkunde wurde mit viel Beifall im Saal bedacht. Es gab eine längere Unterbrechung, damit jeder die Möglichkeit zur Gratulation hatte. In kurzen Dankesworten hatte Dr. Surup noch an einige Episoden erinnert, die in seiner langen Laufbahn hier in Sondershausen geschehen waren.

In der Bürgerfragestunde regt Herr Eberhardt vom Vdk an, dass mit der Bahn Ag gesprochen werden sollte, damit am Hauptbahnhof in Sondershausen die Züge bevorzugt auf Bahnsteig 1 ein und abfahren (wie früher die Züge nach Bad Frankenhausen). Das hätte den Vorteil, dass Personen mit Kinderwagen, Fahrräder oder Behinderte die schlecht zu Fuß sind, erst durch die Unterführung müssen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) hat das Thema aufgegriffen und will die Gespräche mit der Bahn führen.

Gleich zweimal forderte Wolfgang Dittrich die Stadträte auf, sich zu Problemen Gedanken zu machen, ohne gleich eine Antwort haben zu wollen. Im ersten Punkt verwies der auf die Probleme der organisierte Kleingärtner. Die einzelnen Sparten haben starken Mitgliederschwund und müssen Pacht in der gleichen Höhe auf immer weniger Mitglieder umlegen. Dazu kommen auch noch die Straßenreinigungsgebühren. Über dessen Erlass sollten die Stadträte mal nachdenken, obwohl Kreyer gleich einräumte, dass es kaum rechtliche Möglichkeiten gebe.
Dittrich forderte die Stadträte auf, nochmals über die Verwendung von Laubsäcken nach zu denken. Was bei der Wohnungsgesellschaft problemlos klappt, sollte doch wohl auch mit der Stadt klappen. Bisher war die Verwendung von Laubsäcken immer im Stadtrat gescheitert.

Interessant seine Frage war aber, wie sieht es eigentlich mit den Fördegeldern aus, welche die Stadt bzw. das Land in die Sanierung privater Gebäude steckt, wenn der Besitzer anschließend die Immobilie einfach verkauft? Eine nicht uninteressante Frage, denn die Fördergelder erhöhen so einen Wert der Immobilie oft erheblich. Bürgermeister Kreyer sagte eine Prüfung mit einer schriftlichen Information zu. Für eine schnelle Antwort, würde er nicht so stark in der juristischen Materie stecken, um so eine Antwort aus dem Stehgreif zu beantworten. Einen Durchschlag des Briefes an Wolfgang Dittrich sollte der Bürgermeister auch gleich der Presse geben, denn analoge Fragen sind auch bereits an kn herangetragen worden.
(wird fortgesetzt)
Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de