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Pilzberater gut besucht

Montag, 12. Oktober 2009, 14:00 Uhr
Am letzten Sonntag war erstmalig der Pilzberater in Sondershausen aktiv. Und er hatte auch schon richtig zu tun, wie er im Gespräch gegenüber kn verriet...

Seit letztem Sonntag steht den Sondershäuser Pilzsammelfreunden wieder eine fachkundige Beratung zur Verfügung. Bis einschließlich 15. November 2009 können sonnabends und sonntags jeweils in der Zeit von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie 18.00 bis 20.00 Uhr die selbstgesammelten Pilze zur Begutachtung in das Sondershäuser Sanierungsbüro in der Hauptstraße 7 gebracht werden.

Dort werden die Pilze während der Beratungszeiten von dem Biologen und Pilzsachverständigen Ronald Süß auf ihre Genießbarkeit untersucht. Zur sicheren Bestimmung sollten die Pilze möglichst im Ganzen (Hut, Stiel und Fleisch) vorgestellt werden, um eine Überprüfung aller Merkmale sowie eine eindeutige Zuordnung als Speisepilze zu gewährleisten.

Wie Ronald Süß gegenüber kn verriet, hatte er schon viele Pilze untersuchen können. Das Gros bildeten aber die Steinpilze. Aber auch Giftpilze landeten schon auf seinem Tisch, auch wenn sie nur mitgebracht worden waren, um zu wissen was das für Dinger sind. Dabei auch der dottergelbe Klumpfuß (Cortinarius vitellinus) und der Karbolegerling (Agaricus xanthoderma), auch Giftegerling oder Karbolchampignon genannt, der übrigens dem essbaren Champignon sehr ähnlich sieht. Er kommt zudem im selben Terrain vor wie der Wiesenchampignon vor.

Da der dottergelbe Klumpfuß sogar tödlich giftig ist, wohl ein wichtiger Hinweis für alle Sondershäuser, lieber mit ihren Funden den Umweg über den Pilzberater zu machen. Wir wollen ja, dass Sie uns als Leser erhalten werden. Hoffentlich wird es noch den kräftigen Regenfällen nochmals schön warm, denn dann könnten die Pilze noch weiter sprießen. Schon letztes Wochenende gab es schon einen deutlichen Ruck nach oben, bei der Zahl der Funde, wie kn von eingefleischten Pilzsammlern erfuhr.
Autor: khh

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