Weniger Erwerbstätige in Thüringen
Freitag, 23. Oktober 2009, 13:04 Uhr
Im 2. Vierteljahr 2009 hatten im Durchschnitt 1. 011 800 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 15 000 Personen bzw. 1,5 Prozent weniger als im 2. Vierteljahr 2008.
In Deutschland blieb die Zahl der Erwerbstätigen im gleichen Zeitraum nahezu unverändert (- 0,1 Prozent), ebenso im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) (0,0 Prozent). Im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 Prozent.
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises 'Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder' zeigen, verzeichneten im 2. Vierteljahr 2009 Hamburg (+ 1,4 Prozent) und Berlin (+ 1,3 Prozent) im Vergleich zum 2. Vierteljahr 2008 den größten Beschäftigungszuwachs unter den Bundesländern. Die stärksten Rückgänge verzeichneten das Saarland (- 0,9 Prozent), Sachsen (- 1,0 Prozent) und Thüringen (- 1,5 Prozent).
Die relativ breite Streuung der Erwerbstätigenentwicklung in den einzelnen Bundesländern im 2. Vierteljahr 2009 hängt wesentlich von der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur ab. So waren Bundesländer mit einem hohen Erwerbstätigenanteil im Dienstleistungssektor von den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise weniger stark betroffen. Weiterhin wurde in einer Reihe von Ländern, darunter Thüringen, die Zahl der Zeitarbeitnehmer in merklichem Umfang abgebaut. Ebenso wie die anderen neuen Bundesländern verzeichnete Thüringen im 2. Vierteljahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang der so genannten geringfügig Beschäftigten. Zu diesen zählen die geringfügig entlohnten Beschäftigten, die kurzfristig Beschäftigten und Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs).
Die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit hat sich generell positiv auf die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen ausgewirkt.
Autor: nnzIn Deutschland blieb die Zahl der Erwerbstätigen im gleichen Zeitraum nahezu unverändert (- 0,1 Prozent), ebenso im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) (0,0 Prozent). Im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 Prozent.
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises 'Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder' zeigen, verzeichneten im 2. Vierteljahr 2009 Hamburg (+ 1,4 Prozent) und Berlin (+ 1,3 Prozent) im Vergleich zum 2. Vierteljahr 2008 den größten Beschäftigungszuwachs unter den Bundesländern. Die stärksten Rückgänge verzeichneten das Saarland (- 0,9 Prozent), Sachsen (- 1,0 Prozent) und Thüringen (- 1,5 Prozent).
Die relativ breite Streuung der Erwerbstätigenentwicklung in den einzelnen Bundesländern im 2. Vierteljahr 2009 hängt wesentlich von der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur ab. So waren Bundesländer mit einem hohen Erwerbstätigenanteil im Dienstleistungssektor von den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise weniger stark betroffen. Weiterhin wurde in einer Reihe von Ländern, darunter Thüringen, die Zahl der Zeitarbeitnehmer in merklichem Umfang abgebaut. Ebenso wie die anderen neuen Bundesländern verzeichnete Thüringen im 2. Vierteljahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang der so genannten geringfügig Beschäftigten. Zu diesen zählen die geringfügig entlohnten Beschäftigten, die kurzfristig Beschäftigten und Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs).
Die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit hat sich generell positiv auf die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen ausgewirkt.
