Urabstimmung läuft
Montag, 02. November 2009, 16:13 Uhr
Votum der Gebäudereiniger in Nordthüringen gefragt: In dieser Woche läuft in der Region die Urabstimmung über den neuen Tarifvertrag für die 1.960 Gebäudereiniger. Er war nach einem zehntägigen Streik der IG BAU ausgehandelt worden. Daran hatten sich auch zahlreiche Reinigungskräfte in Nordthüringen beteiligt...
Die Resonanz unter den heimischen Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer auf den Streik und die Bereitschaft, beim Arbeitskampf mitzumachen, war ungeheuer groß. Für fast alle war es das erste Mal. Ihr Mut war unglaublich groß, sagte Wilfried Grams, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Nordthüringen. Damit hätten die nordthüringer Reinigungskräfte wesentlichen Anteil daran gehabt, dass die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch zurückgekehrt seien und es zu einer Tarifeinigung gekommen wäre. Die Kolleginnen haben viel gewagt und viel gewonnen. Das ist für sie ein großer Erfolg, so Grams.
Die Reinigungskräfte sollen ab dem 1. Januar 2010 mehr Geld bekommen. Die IG BAU und der Bundesinnungsverband einigten sich auf Tariferhöhungen zwischen 4,9 Prozent im Westen und 6,3 Prozent im Osten bei einer Laufzeit von 24 2010 und 2011. Mit dem neuen Tarifabschluss erhöht sich auch der Mindestlohn – von 8,15 auf 8,55 Euro im Westen (7 Euro im Osten statt bisher 6,58 Euro). Allein für eine heimische Vollzeitkraft, die lediglich zum Mindestlohn beschäftigt ist, bedeutet der Tarifabschluss ein Plus von 64 Euro brutto pro Monat.
Für die Monate Oktober (rückwirkend) bis Dezember dieses Jahres werden die alten Tarifverträge für IG BAU-Mitglieder – auch Neueingestellte – wieder in Kraft gesetzt. Das ist nur gerecht, denn schließlich waren es die IG BAU-Mitglieder, die teilweise sogar ihren Job riskiert haben, um mehr Geld für alle ihre Kolleginnen und Kollegen zu erkämpfen, sagt Wilfried Grams. Rund 860.000 Frauen und Männer arbeiten in Deutschland in der Gebäudereinigung, in Nordthüringen sind es rund 1.960.
Autor: nnz/knDie Resonanz unter den heimischen Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer auf den Streik und die Bereitschaft, beim Arbeitskampf mitzumachen, war ungeheuer groß. Für fast alle war es das erste Mal. Ihr Mut war unglaublich groß, sagte Wilfried Grams, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Nordthüringen. Damit hätten die nordthüringer Reinigungskräfte wesentlichen Anteil daran gehabt, dass die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch zurückgekehrt seien und es zu einer Tarifeinigung gekommen wäre. Die Kolleginnen haben viel gewagt und viel gewonnen. Das ist für sie ein großer Erfolg, so Grams.
Die Reinigungskräfte sollen ab dem 1. Januar 2010 mehr Geld bekommen. Die IG BAU und der Bundesinnungsverband einigten sich auf Tariferhöhungen zwischen 4,9 Prozent im Westen und 6,3 Prozent im Osten bei einer Laufzeit von 24 2010 und 2011. Mit dem neuen Tarifabschluss erhöht sich auch der Mindestlohn – von 8,15 auf 8,55 Euro im Westen (7 Euro im Osten statt bisher 6,58 Euro). Allein für eine heimische Vollzeitkraft, die lediglich zum Mindestlohn beschäftigt ist, bedeutet der Tarifabschluss ein Plus von 64 Euro brutto pro Monat.
Für die Monate Oktober (rückwirkend) bis Dezember dieses Jahres werden die alten Tarifverträge für IG BAU-Mitglieder – auch Neueingestellte – wieder in Kraft gesetzt. Das ist nur gerecht, denn schließlich waren es die IG BAU-Mitglieder, die teilweise sogar ihren Job riskiert haben, um mehr Geld für alle ihre Kolleginnen und Kollegen zu erkämpfen, sagt Wilfried Grams. Rund 860.000 Frauen und Männer arbeiten in Deutschland in der Gebäudereinigung, in Nordthüringen sind es rund 1.960.
