Interessantes Projekt, aber...
Mittwoch, 04. November 2009, 19:18 Uhr
Es geht immer noch um die Zukunft des Cafe Pille in Sondershausen. Heute stellte sich das SENIOR PROJEKT SCHULZENHOF im Sondershäuser Rathaus vor...
Vorgestellt wurde das Projekt von Herbert Knopf und Pia Wehner aus Norwestuckermark. Das Projekt beinhaltet die Etablierung von gemeinnützigen Genossenschaften zur Bewältigung der sozial-ökonomischen Folgen von Hochaltrigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit und den Veränderungen in der Generationsstruktur. Konkret heißt das, in Zusammenarbeit mit einer sozialen träger soll sich eine Genossenschaft von älteren Menschen finden, die ein gemeinsames Wohnobjekt bewirtschaften, in der sie Selbständig Regie führen. Die Trägergesellschaft soll den rechtlichen Rahmen bilden, der auch die Beantragung von Krediten und Fördergelder beinhalten soll.
Sicher eine blendende Idee, wie Stadträtin Bärbel Thormann (Volkssolidarität) bescheinigte. Leider gibt es aber auch einige Fragezeichen bei der ganzen Sache, speziell wenn es um die Immobilie des ehemaligen Cafe Pille geht, und auch bei der Projektidee selbst, so Thormann.
Pferdefuß des ganzen Projektes ist in jedem Fall, dass man an einem Vorzeigeobjekt in Saalfeld über die Planungsphase seit über zwei Jahren noch nicht hinaus gekommen ist. Sicher auch einer Tatsache, dass dort einer der Träger abgesprungen war. Trotz der sicher nicht schlechten Idee bleibt der Fakt, dass sich so ein Projekt in der Funktionalität erst beweisen muss und das über viele Jahre.
Bürgermeister Joachim Kreyer betonte sowohl am Anfang der Veranstaltung, als auch in der Diskussion :Es ist noch nichts entschieden! Wenn also ein anderer Betreiber ein schlüssiges Konzept für die Immobilie vorlegen kann, dann wird der Stadtrat entscheiden müssen, ob er die Immobilie verkauft, oder nicht.
Aber auch hinsichtlich des Betreibens des Cafe Pille durch einen gemeinnützigen Verein könnte Konflikte hervorrufen, wie in der Diskussion angeklungen ist, wenn eben der Kaffee deutlich billiger angeboten wird, als bei den eigentlichen wirtschaftlichen Betrieben der Stadt. Der Verein darf ja nur in begrenztem Maße Gewinn machen. Ein Hürde die man nicht unterschätzen sollte.
Wie soll das Projekt denn laufen? Gründet wird ein gemeinnütziger Verein, in dem sich möglichst Mitglieder in der Altergruppe 50 bis 75 Jahre finden, welche gemeinsam unter Schirmherrschaft eines noch zu findenden Trägers die Immobilie betreiben werden. Diese Gemeinschaft arbeitet sich sein Regeln aus, unter der die Gemeinschaft geführt werden soll. Im Prinzip funktioniert es wie eine Genossenschaft, die noch als Stütze den Träger braucht.
Es bedarf sicher noch viele Informationsveranstaltungen, ehe hier genügend Interessenten gefunden werden, zumal auch Eigenmittel zur Verfügung zu stellen sind, in Saalfeld immerhin 3.333 Euro pro Kopf. Auch ist noch nicht geklärt, wie sich die Altersstruktur im laufe der Jahre entwickeln soll. Je kleiner die Gruppe, desto schwieriger wird es auf Dauer werden. Man darf auf die Entwicklung des Projektes gespannt sein, zumal am Ende auch der Stadtrat mitentscheiden muss! Das Objekt muss ja wieder verkauft werden!
Autor: khhVorgestellt wurde das Projekt von Herbert Knopf und Pia Wehner aus Norwestuckermark. Das Projekt beinhaltet die Etablierung von gemeinnützigen Genossenschaften zur Bewältigung der sozial-ökonomischen Folgen von Hochaltrigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit und den Veränderungen in der Generationsstruktur. Konkret heißt das, in Zusammenarbeit mit einer sozialen träger soll sich eine Genossenschaft von älteren Menschen finden, die ein gemeinsames Wohnobjekt bewirtschaften, in der sie Selbständig Regie führen. Die Trägergesellschaft soll den rechtlichen Rahmen bilden, der auch die Beantragung von Krediten und Fördergelder beinhalten soll.
Sicher eine blendende Idee, wie Stadträtin Bärbel Thormann (Volkssolidarität) bescheinigte. Leider gibt es aber auch einige Fragezeichen bei der ganzen Sache, speziell wenn es um die Immobilie des ehemaligen Cafe Pille geht, und auch bei der Projektidee selbst, so Thormann.
Pferdefuß des ganzen Projektes ist in jedem Fall, dass man an einem Vorzeigeobjekt in Saalfeld über die Planungsphase seit über zwei Jahren noch nicht hinaus gekommen ist. Sicher auch einer Tatsache, dass dort einer der Träger abgesprungen war. Trotz der sicher nicht schlechten Idee bleibt der Fakt, dass sich so ein Projekt in der Funktionalität erst beweisen muss und das über viele Jahre.
Bürgermeister Joachim Kreyer betonte sowohl am Anfang der Veranstaltung, als auch in der Diskussion :Es ist noch nichts entschieden! Wenn also ein anderer Betreiber ein schlüssiges Konzept für die Immobilie vorlegen kann, dann wird der Stadtrat entscheiden müssen, ob er die Immobilie verkauft, oder nicht.
Aber auch hinsichtlich des Betreibens des Cafe Pille durch einen gemeinnützigen Verein könnte Konflikte hervorrufen, wie in der Diskussion angeklungen ist, wenn eben der Kaffee deutlich billiger angeboten wird, als bei den eigentlichen wirtschaftlichen Betrieben der Stadt. Der Verein darf ja nur in begrenztem Maße Gewinn machen. Ein Hürde die man nicht unterschätzen sollte.
Wie soll das Projekt denn laufen? Gründet wird ein gemeinnütziger Verein, in dem sich möglichst Mitglieder in der Altergruppe 50 bis 75 Jahre finden, welche gemeinsam unter Schirmherrschaft eines noch zu findenden Trägers die Immobilie betreiben werden. Diese Gemeinschaft arbeitet sich sein Regeln aus, unter der die Gemeinschaft geführt werden soll. Im Prinzip funktioniert es wie eine Genossenschaft, die noch als Stütze den Träger braucht.
Es bedarf sicher noch viele Informationsveranstaltungen, ehe hier genügend Interessenten gefunden werden, zumal auch Eigenmittel zur Verfügung zu stellen sind, in Saalfeld immerhin 3.333 Euro pro Kopf. Auch ist noch nicht geklärt, wie sich die Altersstruktur im laufe der Jahre entwickeln soll. Je kleiner die Gruppe, desto schwieriger wird es auf Dauer werden. Man darf auf die Entwicklung des Projektes gespannt sein, zumal am Ende auch der Stadtrat mitentscheiden muss! Das Objekt muss ja wieder verkauft werden!
