Barocke Klänge im Schloss
Montag, 09. November 2009, 14:43 Uhr
Barocke Musik steht im Mittelpunkt des 1. Schlosskonzertes, das das Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank am 15. November um 11 Uhr im Blauen Saal im Schloss Sondershausen spielt.
Georg Friedrich Händel, an dessen 250. Todestag man sich in diesem Jahr erinnerte, hatte sein Concerto grosso C-Dur ursprünglich in sein großes Oratorium Alexanderfest integriert. Mit seinem spannenden musikalischen Wettstreit zwischen solistischen Geigen und Cello einerseits und Orchester andererseits erklingt es jedoch bis heute auch häufig davon losgelöst im Konzertsaal.
Johann Wilhelm Hertel komponierte glänzende Konzerte für Trompete und Orchester. Sein Konzert in D-Dur spielt ein Musiker aus dem Loh-Orchester: Ralf Glitscher, der seit 2002 Solotrompeter im Loh-Orchester Sondershausen ist. Dieser frisch-bewegten Barockmusik von Händel und Hertel aus dem 18. Jahrhundert ist an diesem Sonntagvormittag barock inspirierte Musik aus dem 20. Jahrhundert an die Seite gestellt. Denn Igor Strawinsky verband in seinem 1937 komponierten Concerto in Es (Dumbarton Oaks) die Sprache des alten Concerto grosso auf großartige Weise mit seiner eigenen und bezog sich dabei auf den von ihn verehrten Meister Johann Sebastian Bach und seine Brandenburgischen Konzerte.
Auch Edvard Grieg schrieb mit der Suite Aus Holbergs Zeit bereits 1884/85 eine Musik, in der die Tonsprache französischer Barockmusik und romantische Klänge gleichermaßen zu hören sind.
Für die Konzertbesucher gibt es an diesem Vormittag noch etwas Besonderes: Im Anschluss an das Konzert im Blauen Saal können die Gäste fürstlich speisen. Das Team vom Schlossrestaurant Sondershausen bietet ein kalt-warmes Buffet zum Preis von 15 Euro pro Person an, ein Glas Sekt inbegriffen. Reservierung erbeten unter (0 36 32) 66 70 66.
Karten für das Konzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzGeorg Friedrich Händel, an dessen 250. Todestag man sich in diesem Jahr erinnerte, hatte sein Concerto grosso C-Dur ursprünglich in sein großes Oratorium Alexanderfest integriert. Mit seinem spannenden musikalischen Wettstreit zwischen solistischen Geigen und Cello einerseits und Orchester andererseits erklingt es jedoch bis heute auch häufig davon losgelöst im Konzertsaal.
Johann Wilhelm Hertel komponierte glänzende Konzerte für Trompete und Orchester. Sein Konzert in D-Dur spielt ein Musiker aus dem Loh-Orchester: Ralf Glitscher, der seit 2002 Solotrompeter im Loh-Orchester Sondershausen ist. Dieser frisch-bewegten Barockmusik von Händel und Hertel aus dem 18. Jahrhundert ist an diesem Sonntagvormittag barock inspirierte Musik aus dem 20. Jahrhundert an die Seite gestellt. Denn Igor Strawinsky verband in seinem 1937 komponierten Concerto in Es (Dumbarton Oaks) die Sprache des alten Concerto grosso auf großartige Weise mit seiner eigenen und bezog sich dabei auf den von ihn verehrten Meister Johann Sebastian Bach und seine Brandenburgischen Konzerte.
Auch Edvard Grieg schrieb mit der Suite Aus Holbergs Zeit bereits 1884/85 eine Musik, in der die Tonsprache französischer Barockmusik und romantische Klänge gleichermaßen zu hören sind.
Für die Konzertbesucher gibt es an diesem Vormittag noch etwas Besonderes: Im Anschluss an das Konzert im Blauen Saal können die Gäste fürstlich speisen. Das Team vom Schlossrestaurant Sondershausen bietet ein kalt-warmes Buffet zum Preis von 15 Euro pro Person an, ein Glas Sekt inbegriffen. Reservierung erbeten unter (0 36 32) 66 70 66.
Karten für das Konzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

