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Martinsbrot verteilt

Dienstag, 10. November 2009, 19:51 Uhr
Die Ökumenische Martinsfeier am heutigen 10. November 2009 wich etwas von den vorjährigen Feiern ab. Was da heute in Sondershausen anders war, erfahren Sie hier...

Die Sondershäuser Trinitatisgemeinde, die St. Elisabeth-Gemeinde und die Kreisdiakoniestelle hatten alle Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Tanken, Onkel usw. herzlich zur ökumenischen Martinsfeier eingeladen. Und unzählige Teilnehmer waren gekommen. Die Martinsfeier begann wie immer um 17:00 Uhr in der katholische St. Elisabeth-Kirche mit dem Martinsspiel. Anschließend ging es mit einem Lampionumzug zur evangelischen Trinitatiskirche (siehe Bildergalerie).

Martinsfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Martinsfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dort ging es aber anders zu als gewohnt. In der Trintatiskirche war eine Mauer aufgebaut worden. Auch das 20 jährige Jubiläum des Mauerfalls war heute ein Thema in der Schlussandacht. Thomas H. Weinrich erläuterte kindgerecht, wie es vor dem Mauerfall war und was da vor 20 Jahren passierte, als die Mauer fiel. Auch heute wurde die Mauer symbolisch abgetragen.

Martinsfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Martinsfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber heute blieb ein Stück Mauer stehen, um daran zu erinnern, dass es immer noch Gewalt, Krieg und ungerechte Verteilung des Geldes gibt. Symbolisch hatte Weinrich Steinbrocken mitgebracht und an die Kinder verteilt, damit auch diese Mauer bald abgetragen werden kann. Nach dem Schlussgebet wurde das Martinsbrot geteilt.
Autor: khh

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