Ortsverband feierte 15.
Freitag, 13. November 2009, 07:02 Uhr
Der Ortsverband des VdK Sondershausen feierte seinen 15. Geburtstag. Wie es da zuging und wer auch ausgezeichnet wurde schildert uns Klaus Henze...
"Wir befinden uns im Jahr der Jubiläen" stellte die Vizebürgermeisterin von Sondershausen Cornelia Kraffzick am 12. November im Sportlerheim Jecha fest und schloss die umfangreiche Aufzählung der diesjährigen Höhepunkte mit der Feststellung "und der VdK-Ortsverband Sondershausen- Jecha wird 15 Jahre!" Selbst Mitglied in diesem Ortsverband seit über 10 Jahren würdigte sie das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder, insbesondere des Vorstandes, ganz besonders der beiden Vorsitzenden Otto Börold, Mitbegründer des VdK in Sondershausen, erster Vorsitzender dieses Ortsverbandes und heute Ehrenvorsitzender, sowie Hans-Dieter Dünkel, welcher von ihm 2006 den Staffelstab übernahm. Sie sagte ihnen ein herzliches Dankeschön auch im Namen der Stadt, welche wohl manches Problem mehr hätte ohne die Ehrenamtler.
Das inoffizielle Präsidium: Peter Krause, Hans-Dieter Dünkel, Cornelia Kraffzick, Bernd Reiber und Erika Missner.
Wie lebendig die Verbandsarbeit in diesem Ortsverband, einem von 14 im Kreisverband Nordthüringen ist, hatte Hans-Dieter Dünkel zuvor mit einem kleinen Rückblick gegeben. Im Altkreis Sondershausen wurde ja bereits am 20. November 1990 der VdK gegründet und bereits damals stand Otto Börold an der Spitze. Um die Arbeit effektiver zu gestalten, erfolgte dann 1994 die Gründung von Ortsverbänden, am 9. November des Ortsverbandes Sondershausen-Jecha. Gerade bei so einem Verbandsjubiläum ist die Entwicklung des einstigen Verbandes für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene zum Sozialverband VdK sichtbar. Otto Börold hatte in den ersten Jahren noch viel mit Anträgen auf Renten für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene zu tun.
Heute beschäftigten sich fachlich qualifizierte Berater und Juristen des Verbandes vor allem mit Renten- Behindertenrecht und Hartz-IV-Problemen. Das unterstreicht schon, dass sich nicht nur der Charakter des Verbandes, sondern auch das Alter der Mitglieder verändert hat. Dünkel freute sich, dass der Ortsverband in den letzten Monaten fünf neue Mitglieder aufnehmen konnte, zwei von ihnen erhielten auch an diesem Tag ihre Mitgliedskarte.
Die Vize-Bürgermeisterin Cornelia Kraffzick (SPD) ließ es sich nicht nehmen Hans-Dieter Dünkel die Ehrennadel anzuheften.
Im Ortsverband wird auf die Erfahrungen der älteren Mitglieder gebaut. Sie werden geachtet und ihre Betreuung nimmt einen wichtigen Platz in der Verbandsarbeit ein. Doch das ist nur möglich, weil unter deren Anleitung eine jüngere Generation das Zepter übernommen hat und sich von den Erfahrenen gern beraten lässt. Das fand seinen Ausdruck darin, dass man auch zur Jubiläumsveranstaltung die Ehrung der Mitglieder, die 15 Jahre und länger im Verband sind, nicht vergaß. Auch jene, welche mit der Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet wurden, waren Mitglieder, welche bereits viele Erfahrungen eingebracht hatten: Otto Börold, Heinz Schmidt, Gerda Knapp und Erika Missner. Kreisvorsitzender Bernd Reiber fügte in die Reihe dann Hans-Dünkel hinzu, welcher den Staffelstab gut aufgenommen hat.
Aus den Händen seines Nachfolgers Hans-Dieter Dünkel empfing der Ehrenvorsitzende Otto Börold erneut die Ehrennadel des VdK-Landesverbandes. Er ist bereits Träger der Ehrenplakette am Bande in Gold.
Bernd Reiber machte mit seinem Rückblick auf die Geschichte des Verbandes noch einmal die Wandlung von der Selbsthilfeorganisation der Kriegsopfer zum echten Sozialverband deutlich. Nach all den Reden wurde natürlich gefeiert, die Geburtstagtorte lockte - und schmeckte. Viele Erinnerungen wurden dann bei der Kaffeerunde noch ausgetauscht - man bewies sich einmal mehr als echte VdK-Familie.
Text und Fotos: Klaus Henze
Autor: khh"Wir befinden uns im Jahr der Jubiläen" stellte die Vizebürgermeisterin von Sondershausen Cornelia Kraffzick am 12. November im Sportlerheim Jecha fest und schloss die umfangreiche Aufzählung der diesjährigen Höhepunkte mit der Feststellung "und der VdK-Ortsverband Sondershausen- Jecha wird 15 Jahre!" Selbst Mitglied in diesem Ortsverband seit über 10 Jahren würdigte sie das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder, insbesondere des Vorstandes, ganz besonders der beiden Vorsitzenden Otto Börold, Mitbegründer des VdK in Sondershausen, erster Vorsitzender dieses Ortsverbandes und heute Ehrenvorsitzender, sowie Hans-Dieter Dünkel, welcher von ihm 2006 den Staffelstab übernahm. Sie sagte ihnen ein herzliches Dankeschön auch im Namen der Stadt, welche wohl manches Problem mehr hätte ohne die Ehrenamtler.
Das inoffizielle Präsidium: Peter Krause, Hans-Dieter Dünkel, Cornelia Kraffzick, Bernd Reiber und Erika Missner.
Wie lebendig die Verbandsarbeit in diesem Ortsverband, einem von 14 im Kreisverband Nordthüringen ist, hatte Hans-Dieter Dünkel zuvor mit einem kleinen Rückblick gegeben. Im Altkreis Sondershausen wurde ja bereits am 20. November 1990 der VdK gegründet und bereits damals stand Otto Börold an der Spitze. Um die Arbeit effektiver zu gestalten, erfolgte dann 1994 die Gründung von Ortsverbänden, am 9. November des Ortsverbandes Sondershausen-Jecha. Gerade bei so einem Verbandsjubiläum ist die Entwicklung des einstigen Verbandes für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene zum Sozialverband VdK sichtbar. Otto Börold hatte in den ersten Jahren noch viel mit Anträgen auf Renten für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene zu tun.
Heute beschäftigten sich fachlich qualifizierte Berater und Juristen des Verbandes vor allem mit Renten- Behindertenrecht und Hartz-IV-Problemen. Das unterstreicht schon, dass sich nicht nur der Charakter des Verbandes, sondern auch das Alter der Mitglieder verändert hat. Dünkel freute sich, dass der Ortsverband in den letzten Monaten fünf neue Mitglieder aufnehmen konnte, zwei von ihnen erhielten auch an diesem Tag ihre Mitgliedskarte.
Die Vize-Bürgermeisterin Cornelia Kraffzick (SPD) ließ es sich nicht nehmen Hans-Dieter Dünkel die Ehrennadel anzuheften.
Im Ortsverband wird auf die Erfahrungen der älteren Mitglieder gebaut. Sie werden geachtet und ihre Betreuung nimmt einen wichtigen Platz in der Verbandsarbeit ein. Doch das ist nur möglich, weil unter deren Anleitung eine jüngere Generation das Zepter übernommen hat und sich von den Erfahrenen gern beraten lässt. Das fand seinen Ausdruck darin, dass man auch zur Jubiläumsveranstaltung die Ehrung der Mitglieder, die 15 Jahre und länger im Verband sind, nicht vergaß. Auch jene, welche mit der Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet wurden, waren Mitglieder, welche bereits viele Erfahrungen eingebracht hatten: Otto Börold, Heinz Schmidt, Gerda Knapp und Erika Missner. Kreisvorsitzender Bernd Reiber fügte in die Reihe dann Hans-Dünkel hinzu, welcher den Staffelstab gut aufgenommen hat.
Aus den Händen seines Nachfolgers Hans-Dieter Dünkel empfing der Ehrenvorsitzende Otto Börold erneut die Ehrennadel des VdK-Landesverbandes. Er ist bereits Träger der Ehrenplakette am Bande in Gold.
Bernd Reiber machte mit seinem Rückblick auf die Geschichte des Verbandes noch einmal die Wandlung von der Selbsthilfeorganisation der Kriegsopfer zum echten Sozialverband deutlich. Nach all den Reden wurde natürlich gefeiert, die Geburtstagtorte lockte - und schmeckte. Viele Erinnerungen wurden dann bei der Kaffeerunde noch ausgetauscht - man bewies sich einmal mehr als echte VdK-Familie.
Text und Fotos: Klaus Henze






