Enkeltrick-Betrüger gefasst
Samstag, 14. November 2009, 08:37 Uhr
In Nordthüringen ist gestern Nachmittag ein Enkeltrick-Betrüger festgenommen worden. Hier die Einzelheiten...
Der Mann hatte sich telefonisch bei einem 82-Jährigen in Heiligenstadt gemeldet und sich als dessen Enkel ausgegeben. Er bat um eine größere Menge Bargeld für einen Hauskauf. Der Rentner nahm sofort Kontakt zu Verwandten auf und erkundigte sich, ob sein Enkel tatsächlich ein Haus kaufen will. So flog der Schwindel rasch auf und die Polizei wurde alarmiert.
In nachfolgenden Telefonaten zwischen dem Täter und dem Rentner wurde die Übergabe von 15.000 Euro vereinbart. Als es an der Tür des 82-Jährigen klingelte, schnappte die Falle zu. Die Polizei wartete schon hinter der Tür auf den als Notar angekündigten Täter.
Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann, gegen den bereits in anderen Städten wegen ähnlicher Straftaten ermittelt wird. Er steht darüber hinaus im Verdacht in vier weiteren Fällen in Heiligenstadt und Teistungen sich als Enkel ausgegeben zu haben, um an Geld zu gelangen. In allen Fällen wurde durch die Betroffenen zeitnah die Polizei alarmiert.
Leider reagieren nicht immer alle Betroffenen so hellhörig. Die Polizei warnt vor dieser Art und Weise ahnungslose Menschen, häufig ältere Leute, um ihr Geld zu bringen. Beim sogenannten Enkeltrickbetrug geben sich die Täter, meist zunächst telefonisch, als Angehörige aus und verlangen unter fadenscheinigen Gründen Bargeld. Das sehen die Geschädigten dann natürlich nie wieder.
Deshalb, bei Unsicherheiten lieber noch mal in der eigenen Familie rückversichern, sich nicht mit scheinbaren Cousins oder Enkeln treffen und Geld herausgeben oder gar zur nächsten Bank gehen, um Bares abzuheben. Merken Sie sich Besonderheiten der Stimme oder, wenn es zum persönlichen Kontakt kommt, Auffälligkeiten am Äußeren der Person. Melden Sie den Sachverhalt sofort bei der Polizei, rät Thomas Soszynski von der Nordhäuser Polizeidirektion.
Autor: nnzDer Mann hatte sich telefonisch bei einem 82-Jährigen in Heiligenstadt gemeldet und sich als dessen Enkel ausgegeben. Er bat um eine größere Menge Bargeld für einen Hauskauf. Der Rentner nahm sofort Kontakt zu Verwandten auf und erkundigte sich, ob sein Enkel tatsächlich ein Haus kaufen will. So flog der Schwindel rasch auf und die Polizei wurde alarmiert.
In nachfolgenden Telefonaten zwischen dem Täter und dem Rentner wurde die Übergabe von 15.000 Euro vereinbart. Als es an der Tür des 82-Jährigen klingelte, schnappte die Falle zu. Die Polizei wartete schon hinter der Tür auf den als Notar angekündigten Täter.
Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann, gegen den bereits in anderen Städten wegen ähnlicher Straftaten ermittelt wird. Er steht darüber hinaus im Verdacht in vier weiteren Fällen in Heiligenstadt und Teistungen sich als Enkel ausgegeben zu haben, um an Geld zu gelangen. In allen Fällen wurde durch die Betroffenen zeitnah die Polizei alarmiert.
Leider reagieren nicht immer alle Betroffenen so hellhörig. Die Polizei warnt vor dieser Art und Weise ahnungslose Menschen, häufig ältere Leute, um ihr Geld zu bringen. Beim sogenannten Enkeltrickbetrug geben sich die Täter, meist zunächst telefonisch, als Angehörige aus und verlangen unter fadenscheinigen Gründen Bargeld. Das sehen die Geschädigten dann natürlich nie wieder.
Deshalb, bei Unsicherheiten lieber noch mal in der eigenen Familie rückversichern, sich nicht mit scheinbaren Cousins oder Enkeln treffen und Geld herausgeben oder gar zur nächsten Bank gehen, um Bares abzuheben. Merken Sie sich Besonderheiten der Stimme oder, wenn es zum persönlichen Kontakt kommt, Auffälligkeiten am Äußeren der Person. Melden Sie den Sachverhalt sofort bei der Polizei, rät Thomas Soszynski von der Nordhäuser Polizeidirektion.
