Alles geht zurück
Freitag, 20. November 2009, 10:29 Uhr
Die Thüringer haben im September ihre Kauflust verloren. Unmittelbare Folge davon ist, dass Beschäftigte im Einzelhandel ihre Jobs verloren haben. Hier die aktuellen Zahlen, Daten und Übersichten...
Im September 2009 hatte der Thüringer Einzelhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik sowohl einen Umsatzrückgang als auch ein Absinken der Beschäftigtenzahlen zu verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die realen (preisbereinigten) Umsätze um 1,8 Prozent und die nominalen Umsätze (in jeweiligen Preisen) um 2,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent zurück. Dabei sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stärker (- 2,1 Prozent) als die Zahl der Teilzeitbeschäftigten (- 0,7 Prozent).
Im Vergleich dazu gingen die Einzelhandelsumsätze im bundesweiten Durchschnitt deutlich stärker zurück als in Thüringen. So wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im September 2009 im deutschen Einzelhandel real 3,9 Prozent und nominal 4,8 Prozent weniger umgesetzt als im September 2008. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage.
Der nach Umsätzen bedeutendste Bereich des Thüringer Einzelhandels, der 'Einzelhandel mit Waren verschiedener Art' (Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte), hatte im September 2009 sowohl reale (- 2,6 Prozent) als auch nominale (- 3,5 Prozent) Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten sank in dieser Branche leicht um 0,2 Prozent.
Stärkere Umsatzeinbußen musste im Vergleich zum Vorjahresmonat der 'Einzelhandel mit Motorkraftstoffen' (Tankstellen) mit real - 3,8 Prozent und nominal - 15,5 Prozent und der 'Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen' (Brennstoffhandel, Internet- und Versandhandel) mit real - 20,8 Prozent und nominal - 33,3 Prozent verkraften, die auch jeweils mit einem stärkeren Rückgang in der Beschäftigung verbunden waren (siehe Tabelle).
Im 'Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten usw.' waren hingegen Umsatzzuwächse um real + 1,7 Prozent und nominal + 5,1 Prozent zu verbuchen. Auch hier sank jedoch die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5 Prozent.
Von Januar bis September 2009 verringerte sich der Umsatz im Thüringer Einzelhandel real um 1,8 Prozent und nominal um 2,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent zurück.
Autor: nnz/knIm September 2009 hatte der Thüringer Einzelhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik sowohl einen Umsatzrückgang als auch ein Absinken der Beschäftigtenzahlen zu verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die realen (preisbereinigten) Umsätze um 1,8 Prozent und die nominalen Umsätze (in jeweiligen Preisen) um 2,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent zurück. Dabei sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stärker (- 2,1 Prozent) als die Zahl der Teilzeitbeschäftigten (- 0,7 Prozent).
Im Vergleich dazu gingen die Einzelhandelsumsätze im bundesweiten Durchschnitt deutlich stärker zurück als in Thüringen. So wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im September 2009 im deutschen Einzelhandel real 3,9 Prozent und nominal 4,8 Prozent weniger umgesetzt als im September 2008. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage.
Der nach Umsätzen bedeutendste Bereich des Thüringer Einzelhandels, der 'Einzelhandel mit Waren verschiedener Art' (Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte), hatte im September 2009 sowohl reale (- 2,6 Prozent) als auch nominale (- 3,5 Prozent) Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten sank in dieser Branche leicht um 0,2 Prozent.
Stärkere Umsatzeinbußen musste im Vergleich zum Vorjahresmonat der 'Einzelhandel mit Motorkraftstoffen' (Tankstellen) mit real - 3,8 Prozent und nominal - 15,5 Prozent und der 'Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen' (Brennstoffhandel, Internet- und Versandhandel) mit real - 20,8 Prozent und nominal - 33,3 Prozent verkraften, die auch jeweils mit einem stärkeren Rückgang in der Beschäftigung verbunden waren (siehe Tabelle).
Im 'Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten usw.' waren hingegen Umsatzzuwächse um real + 1,7 Prozent und nominal + 5,1 Prozent zu verbuchen. Auch hier sank jedoch die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5 Prozent.
Von Januar bis September 2009 verringerte sich der Umsatz im Thüringer Einzelhandel real um 1,8 Prozent und nominal um 2,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent zurück.


