Teuerer Weihnachtsbaum
Mittwoch, 25. November 2009, 12:58 Uhr
Das Aufstellen des diesjährigen Weihnachtsbaums für den Sondershäuser Weihnachtsmarkt kann so richtig teuer werden. Für wen, erfahren Sie hier...
Heute Vormittag erhielt Sondershausen seinen Weihnachtsbaum für den diesjährigen Weihnachtsmarkt. Gespendet wurde er dieses Jahr von Theo Weiß aus Sondershausen. Der sehr schöne Baum hat eine geschätzte Länge von 10 bis 12 Meter. Der Weihnachtsbaum wurde auch zügig von Mitarbeitern des Bauhofes aufgestellt. (siehe Bildergalerie). Bevor es aber so weit kam, gab es jede Menge Aufregung.
Eigentlich sollte gegen 10:00 Uhr das Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Markt von Sondershausen beginnen. Bald kam auch schon das Begleitfahrzeug der Polizei in die Carl-Schroeder eingefahren. Aber dann stockte der Konvoi aus Polizeiauto, Transportfahrzeug von der Sondershäuser Fa. Huke und Söhne und dem Kranwagen von der Fa. Wiemann aus Gotha. Was war geschehen?
Gleich drei Fahrzeugführer (innen) hatten offensichtlich gedacht, die an mehreren Stellen aufgestellten Schilder des absoluten Halteverbotes hat die Stadt aus Jux und Tollerei aufgestellt, und ihre Autos laut Parkscheibe auf 10:00 Uhr gestellt
Ende vom Lied, der LKW mit dem Weihnachtsbaum kam nicht weiter. Die Polizei und Vertreter der Stadt suchten krampfhaft nach den Fahrern. Die vielen zahleichen Zuschauer stellten recht schnell die Forderung, holt endlich den Abschleppdienst, was natürlich dann auch veranlasst wurde. Zusätzlich ließ man einen der Fahrzeugführer über sein KfZ-Kennzeichen in der benachbarten Galerie ausrufen.
Während zwei Fahrzeugführerinnen wohl nur mit einem Knöllchen davon kommen werden, sie waren wohl gerade noch rechtzeitig vor Bestellung des Abschleppwagens (hier ist die Rechtslage sicher problematisch), wird es den BMW-Fahrer mit Sicherheit voll treffen. Und auch eine andere Rechnung könnte ihm drohen. Von den Zuschauern wurde gefordert, dem Autofahrer auch die Kranwartezeit blechen zu lassen. Auch wenn es nur eine halbe Stunde war, könnte die Rechnung hoch ausfallen, denn so eine Kranstunden kann locker schon mal im vierstelligen Bereich liegen, da wird es selbst bei einer halben Stunde so richtig teuer.
Einer der Männer vom Bauhof sagte gegenüber kn, ich mache beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes schon seit 18 Jahren mit, aber so einen Zirkus hatte ich noch nie. Wie sagt man so schön, es gibt für fast alles ein erstes Mal.
Autor: khhHeute Vormittag erhielt Sondershausen seinen Weihnachtsbaum für den diesjährigen Weihnachtsmarkt. Gespendet wurde er dieses Jahr von Theo Weiß aus Sondershausen. Der sehr schöne Baum hat eine geschätzte Länge von 10 bis 12 Meter. Der Weihnachtsbaum wurde auch zügig von Mitarbeitern des Bauhofes aufgestellt. (siehe Bildergalerie). Bevor es aber so weit kam, gab es jede Menge Aufregung.
Eigentlich sollte gegen 10:00 Uhr das Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Markt von Sondershausen beginnen. Bald kam auch schon das Begleitfahrzeug der Polizei in die Carl-Schroeder eingefahren. Aber dann stockte der Konvoi aus Polizeiauto, Transportfahrzeug von der Sondershäuser Fa. Huke und Söhne und dem Kranwagen von der Fa. Wiemann aus Gotha. Was war geschehen?
Gleich drei Fahrzeugführer (innen) hatten offensichtlich gedacht, die an mehreren Stellen aufgestellten Schilder des absoluten Halteverbotes hat die Stadt aus Jux und Tollerei aufgestellt, und ihre Autos laut Parkscheibe auf 10:00 Uhr gestellt
Ende vom Lied, der LKW mit dem Weihnachtsbaum kam nicht weiter. Die Polizei und Vertreter der Stadt suchten krampfhaft nach den Fahrern. Die vielen zahleichen Zuschauer stellten recht schnell die Forderung, holt endlich den Abschleppdienst, was natürlich dann auch veranlasst wurde. Zusätzlich ließ man einen der Fahrzeugführer über sein KfZ-Kennzeichen in der benachbarten Galerie ausrufen.
Während zwei Fahrzeugführerinnen wohl nur mit einem Knöllchen davon kommen werden, sie waren wohl gerade noch rechtzeitig vor Bestellung des Abschleppwagens (hier ist die Rechtslage sicher problematisch), wird es den BMW-Fahrer mit Sicherheit voll treffen. Und auch eine andere Rechnung könnte ihm drohen. Von den Zuschauern wurde gefordert, dem Autofahrer auch die Kranwartezeit blechen zu lassen. Auch wenn es nur eine halbe Stunde war, könnte die Rechnung hoch ausfallen, denn so eine Kranstunden kann locker schon mal im vierstelligen Bereich liegen, da wird es selbst bei einer halben Stunde so richtig teuer.
Einer der Männer vom Bauhof sagte gegenüber kn, ich mache beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes schon seit 18 Jahren mit, aber so einen Zirkus hatte ich noch nie. Wie sagt man so schön, es gibt für fast alles ein erstes Mal.



















