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Ich spucke nicht

Mittwoch, 25. November 2009, 15:39 Uhr
War das heute eine Künstlerin ihrem jugendlichen Publikum zurief und was es mit der „Kunscht der Liebe“ auf sich hat, erfahren Sie hier..

„Kunscht der Liebe“? Dies ist kein Druckfehler, sondern der Titel eines Theaterstückes von Lilly Walden, dass sich besonders an Jugendliche wendet. Der Titel verrät wohl schon, um was es da gehen könnte, oder? Statt als „Kunst“ will sie die Sache eher etwas überspitzt darstellen und bezeichnete das Ganze mal einfach als „Kunscht“.

Kunscht der Liebe (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kunscht der Liebe (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Warum es zu dem im Titel genannten Ausspruch kam? Lilly Walden hatte einfach versucht, eine der in den hinteren reihen sitzenden Jugendlichen in die ersten Reihen des Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen lotsen wollen, was nur mit mäßigem Erfolg funktionierte.

Lilly Walden stand bereits im vergangenen Jahr im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen auf Bühne und sensibilisierte mit dem Stück "Der Schatten der Lawine" über 280 Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Vergewaltigung und Umgang in der Gesellschaft damit.
In diesem Jahr wurde gemeinsam mit ihr das Stück "Kunscht der Liebe" ausgewählt, welches die Themen Sexualität, Umgang mit dem eigenen Körper und Schönheitswahn behandelt. Themen, mit denen sich Jugendliche sicher oft beschäftigen. Dazu waren heute Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Franzbergschule, des beruflichen Gymnasiums und Jugendliche, die ihr freiwilliges soziales Jahr in Sondershausen ableisten (aus ganz Thüringen) eingeladen.

Aber auch etwas anderes funktionierte nicht. Die oben genannten Schülergruppen konnte per E-Mail schon vorab Fragen stellen. Wer die direkte Art von Lilly Walden kennt, wundert sich sicher nicht, wenn sie los polterte: „Keine Sau von Euch hat mir eine E-Mail geschrieben, da muss ich auf Fragen von anderen Veranstaltungen zurückgreifen“

Kunscht der Liebe (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kunscht der Liebe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Veranstaltung wendet sich an Jugendliche der Klassenstufen 10 bis 12 Organisiert wurde das Ganze von den beiden Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Angela Böhme, und Landkreises, Jana Schulz. Die Begrüßung hatte Angela Böhme übernommen.
Autor: khh

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