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Es geht leicht nach oben

Freitag, 27. November 2009, 11:38 Uhr
Immer zum Ende eines Monats sagen uns die Statistiker, was in dem imaginären Warenkorb teurer oder was billiger geworden ist. So war das auch im November und wir haben Zahlen und Grafiken für Sie aufbereitet...

Index (Foto: TLS) Index (Foto: TLS)

Der Verbraucherpreisindex für Thüringen weist im November genau wie im Oktober 2009 einen Indexstand von 106,2 Prozent aus. Die Jahresteuerung liegt nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erstmals seit sechs Monaten mit 0,1 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau.

Im Vergleich zum Vormonat gab es sehr differenzierte Preisentwicklungen, die sich insgesamt betrachtet ausgeglichen haben. Im Jahresvergleich liegen nur noch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (- 2,0 Prozent), für die Nachrichtenübermittlung (- 1,9 Prozent) und für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (- 0,8 Prozent) unter dem Vorjahresniveau.

Index (Foto: TLS) Index (Foto: TLS)

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich im November gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Deutlich teuerer wurden Speisefette und Öle (5,8 Prozent), darunter besonders die Butter (15,0 Prozent), Gemüse (4,0 Prozent), hier saisonbedingt: Kopf- und Eisbergsalat (51,2 Prozent), Blumenkohl (37,6 Prozent), Tomaten(12,4 Prozent) sowie Fische und Fischwaren (1,1 Prozent).

Verbraucherfreundlich entwickelten sich im Nahrungsmittelbereich die Preise für Nüsse und Backzutaten (- 5,8 Prozent) sowie für einzelne Obstsorten wie z. B. Zitronen (- 16,6 Prozent), Apfelsinen (- 12,5 Prozent) und Äpfel (- 4,4 Prozent). Nennenswert sind auch die Preisrückgänge für Gemüse, wie z.B. Wirsing (- 16,8 Prozent) und Möhren (- 10,6 Prozent).

Index (Foto: TLS) Index (Foto: TLS)

Betrachtet man die Nahrungsmittelpreise im Jahresvergleich so sind sie um 2,1 Prozent günstiger als im November 2008. Gemüse wurde um 7,1 Prozent billiger, Molkereiprodukte und Eier um 4,8 Prozent und Obst um 1,9 Prozent.

Im Bereich Verkehr ziehen die Preise sowohl im Vergleich zum Vormonat (0,8 Prozent) als auch im Jahresvergleich (2,0 Prozent) wieder an. Spürbar wahrgenommen, die Verteuerung der Kraftstoffpreise um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat Oktober und um 3,8 Prozent im Vergleich zum November 2008.
Die Heizölpreise erhöhten sich im November im Vergleich zum Oktober 2009 um 4,5 Prozent, sind aber immer noch mit 21,3 Prozent billiger als vor einem Jahr.

Daraus resultiert u. a. auch die geringe Jahresteuerung in der Hauptgruppe Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (- 0,8 Prozent). Indexwirksam sind auch die saisonbedingt niedrigeren Preise für Pauschalreisen (- 2,4 Prozent) sowie die Miete für Ferienwohnungen (- 7,1 Prozent) im Vergleich zum Vormonat.
Autor: nnz/kn

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