kn: Neues aus Berlin (2)
Freitag, 27. November 2009, 14:18 Uhr
DIE LINKE im Bundestag hatte gestern die aktuellen Studentenproteste auf die Tagesordnung gebracht. Sie unterstützt die Forderungen der Studierenden und fordert die Bundesregierung dazu auf, schnell die Missstände zu beseitigen, so Kersten Steinke (Die Linke) gegenüber kn...
"Das Bachelor-Master-System in seiner derzeitigen Form ist zum Scheitern verurteilt", so Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Die Arbeitsbelastung für die Studierenden ist zu hoch und das Angebot zu begrenzt. Außerdem gibt es auch nicht genügend Master-Studienplätze für alle. Somit entsteht eine neue Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft an den Hochschulen. DIE LINKE fordert daher Master-Studienplätze für alle Bachelor-Absolventen.
Die Bundesregierung erwartet von den Studierenden, ihr Studium konzentriert und in schnellstmöglicher Zeit abzuschließen, ohne sie mit den notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten. Studiengebühren und zu geringes BAföG belegen die widersinnige Erwartungshaltung der Regierung. Dass die CDU-Bildungsministerin Schavan nun ein Bildungssparen ähnlich dem Bausparen vorschlägt, ist ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik der Union. Sie beweist, dass die Bundesregierung sich von der Devise "Bildung für alle" längst verabschiedet hat. Die neue Bundesregierung strebt eher dem Ziel "Bildung für Wohlhabende" entgegen.
DIE LINKE fordert daher eine sofortige Abschaffung der Studiengebühren, eine tiefgreifende Neustrukturierung des Bachelor-Master-Studiensystems und die Erhöhung des BAföGs, unabhängig vom Einkommen der Eltern, so Steinke zum Abschluss.
Autor: khh"Das Bachelor-Master-System in seiner derzeitigen Form ist zum Scheitern verurteilt", so Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Die Arbeitsbelastung für die Studierenden ist zu hoch und das Angebot zu begrenzt. Außerdem gibt es auch nicht genügend Master-Studienplätze für alle. Somit entsteht eine neue Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft an den Hochschulen. DIE LINKE fordert daher Master-Studienplätze für alle Bachelor-Absolventen.
Die Bundesregierung erwartet von den Studierenden, ihr Studium konzentriert und in schnellstmöglicher Zeit abzuschließen, ohne sie mit den notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten. Studiengebühren und zu geringes BAföG belegen die widersinnige Erwartungshaltung der Regierung. Dass die CDU-Bildungsministerin Schavan nun ein Bildungssparen ähnlich dem Bausparen vorschlägt, ist ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik der Union. Sie beweist, dass die Bundesregierung sich von der Devise "Bildung für alle" längst verabschiedet hat. Die neue Bundesregierung strebt eher dem Ziel "Bildung für Wohlhabende" entgegen.
DIE LINKE fordert daher eine sofortige Abschaffung der Studiengebühren, eine tiefgreifende Neustrukturierung des Bachelor-Master-Studiensystems und die Erhöhung des BAföGs, unabhängig vom Einkommen der Eltern, so Steinke zum Abschluss.
