Gute Idee vertagt
Freitag, 04. Dezember 2009, 07:02 Uhr
Am Mittwoch tagte in Bad Frankenhausen der Jugendhilfeausschuss des Kreistages des Kyffhäuserkreises. Hier einige Informationen dazu ...
Im Jugendhilfeplan des Kyffhäuserkreises wurde die Bedarfsplanung für das Jahr 2010 einstimmig festgeschrieben. Danach gibt es im Kyffhäuserkreis 56 Kindereinrichtungen, wovon 29 in freier Trägerschaft sind. In der Altersgruppe der 3 bis 6 jährigen Kinder können rund 93 % der Kinder eine Kindereinrichtung besuchen.
Ausgehend vom Programm Guter Start ins Kinderleben, der Kyffhäuserkreis war einer der acht Modellstandort, und dem Problem der sogenannten Schreibabys war die Idee aufgekommen, eine Schreiambulanz im Kyffhäuserkreis zu installieren. Keine schlechte Idee, denn man sagt landläufig, rund 20 % der Babys sind Schreibabys. Viele junge Mütter sind mit solchen Situationen oft schlechtweg überfordert, was nicht nur zu Wutausbrüchen sondern schlimmsten Falls auch zu Kindesmisshandlungen führen kann.
Ein Unterstützung junger Mütter (und hoffentlich auch junger Väter) wäre da ein guter Ansatz, denn die Probleme können immerhin in den ersten drei Lebensjahren ganz schön belasten. Allerdings wurde die Umsetzung erst mal verschoben. Hintergrund dazu ist ein angekündigtes Landesprogramm zum Kinderschutz in Thüringen. Wenn hier der Kyffhäuserkreis mit der Idee der Schreiambulanz vorprescht, könnte man vielleicht später Probleme bei der Umsetzung des Landesprogramms bekommen, so die möglichen Befürchtungen. Da im Kyffhäuserkreis das Hausbesuchprogramm für Kinder besteht, dass auch Probleme der Schreibabys anreißt, sei diese Verschiebung durchaus gerechtfertigt, so Sozialdezernentin Sabine Bräunicke gegenüber kn. Aufgeschoben heißt in diesem Falle nicht aufgehoben.
Autor: khhIm Jugendhilfeplan des Kyffhäuserkreises wurde die Bedarfsplanung für das Jahr 2010 einstimmig festgeschrieben. Danach gibt es im Kyffhäuserkreis 56 Kindereinrichtungen, wovon 29 in freier Trägerschaft sind. In der Altersgruppe der 3 bis 6 jährigen Kinder können rund 93 % der Kinder eine Kindereinrichtung besuchen.
Ausgehend vom Programm Guter Start ins Kinderleben, der Kyffhäuserkreis war einer der acht Modellstandort, und dem Problem der sogenannten Schreibabys war die Idee aufgekommen, eine Schreiambulanz im Kyffhäuserkreis zu installieren. Keine schlechte Idee, denn man sagt landläufig, rund 20 % der Babys sind Schreibabys. Viele junge Mütter sind mit solchen Situationen oft schlechtweg überfordert, was nicht nur zu Wutausbrüchen sondern schlimmsten Falls auch zu Kindesmisshandlungen führen kann.
Ein Unterstützung junger Mütter (und hoffentlich auch junger Väter) wäre da ein guter Ansatz, denn die Probleme können immerhin in den ersten drei Lebensjahren ganz schön belasten. Allerdings wurde die Umsetzung erst mal verschoben. Hintergrund dazu ist ein angekündigtes Landesprogramm zum Kinderschutz in Thüringen. Wenn hier der Kyffhäuserkreis mit der Idee der Schreiambulanz vorprescht, könnte man vielleicht später Probleme bei der Umsetzung des Landesprogramms bekommen, so die möglichen Befürchtungen. Da im Kyffhäuserkreis das Hausbesuchprogramm für Kinder besteht, dass auch Probleme der Schreibabys anreißt, sei diese Verschiebung durchaus gerechtfertigt, so Sozialdezernentin Sabine Bräunicke gegenüber kn. Aufgeschoben heißt in diesem Falle nicht aufgehoben.
