Arbeit offiziell aufgenommen (1)
Dienstag, 08. Dezember 2009, 16:16 Uhr
"Lernen vor Ort" das neue Bundesprogramm hat heute in Sondershausen in den Räumen der Erfurterstraße (frühre Führerscheinstelle) seine Arbeit aufgenommen. Bei der Eröffnung war kn natürlich vor Ort...
Den offizielle Auftakt des Projektes "Lernen vor Ort" gab Landrat Peter Hengstermann (CDU) vor zahlreichen Vertreter von Einrichtungen, Institutionen, Unternehmen und Organisationen. So kamen u.a. Victor Liebrenz vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Thomas Heimann, Ausbildungskoordinator bei der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, ist doch die WAGO-Stiftung als Pate wird für dieses Projekt gewonnen werden. Über Bürgermeister Joachim Kreyer, Vertreter der Kyffhäusersparkasse und der VR-Bank bis hin zu SGW, und vielen Lehrern reichte die Palette der Gäste.
Bevor es allerdings zum eigentlichen Projektstart ging, mahnte Landrat Hengstermann Veränderungen im Schulwesen, speziell im Berufsschulwesen an. Es müsse, so Hengstermann möglich sein, auch mal bestimmte Klassenstärken bei den Berufsschulen unterschreiten zu dürfen, ohne dass gleich Klassen aufgelöst werden müssen und die Jugendlichen beim Erlernen bestimmter Berufe bis nach Heiligenstadt oder Mühlhausen müssen, was besonders für Bewerber aus dem Osten des Kreises nicht gerade ermutigend ist.
Rund 150 Landkreise und kreisfreie Städte in ganz Deutschland hatten sich um eine Förderung durch das Bundesprojekt beworben. Der Kyffhäuserkreis und die Stadt Erfurt gehören zu den 40 Kommunen, die in den kommenden drei Jahren im Rahmen dieses Projektes gefördert werden. Ein großer Erfolg für die Region!
Vizelandrat Georg Schäfer (SPD), der sich besonders stark für die umfangreiche Bewerbung eingesetzt hatte, sagte, neben den drei Jahren Förderzeitraum könnte es noch eine Option für weitere zwei Jahr geben. Finanziert wird dieses Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Bezugnehmend auf die Situation im Schulwesen sagte er, BRD sollte bedeuten "Bildungsrepublik Deutschland", wobei wir aber leider noch ein ganzes Stück entfernt seien. Bilder sei teuer, aber keine Bildung wird noch teurer.
Stabsmäßig, so Schäfer, ist das Projekt "Lernen vor Ort" dem 1. Beigeordneten unterstellt und der Projektleiter werden an den entsprechen Stabssitzungen des Landrates teilnehmen. Das Bildungssystem ist in Deutschland so kompliziert wie das Steuersystem, und das erfordert viele Steuerberater, warum soll es da nicht auch Bildungsberater geben, denn in dieser Form sieht er das Projekt. In den Kyffhäuserkreis fließen für das Projekt in den nächsten drei Jahren insgesamt 930.000 Euro.
Und wie sieht Projekt aus? Ausgehend von der Auffassung, dass Lernen ein individueller, lebenslanger Prozess und Bildung eine wesentliche Möglichkeit zur Selbstverwirklichung ist, wollen der Kyffhäuserkreis und dessen Verbundpartner Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. ein ganzheitliches regionales Bildungsmanagement entwickeln und dieses nachhaltig
implementieren. Unter den Überschriften "Anpacken und Verändern!" (Kyffhäuserkreis) sowie "Mitmachen und Teilhaben!" (Kreisjugendring) soll Bewährtes aufgegriffen, dieses (noch) besser vernetzt und vorhandene Defizite reduziert werden.
Der Gesprächsbedarf schon zur Eröffnung der Veranstaltung war so groß, dass kn Mühe hatte, alle wichtigen Akteure vor die Kamera zu holen. Von links beginnend Cornelia Naumann ("Chefin" des Kreisjugendrings als Kooperationspartner, aber kein direktes Projektmitglied), Claudia Hoffmann (Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit), Sabine Meier (Demografischer Wandel und Ehrenamtsarbeit), Janin Panse (Bildungsübergänge), Projektleiter Dr. Andreas Räuber, und Yvonne Welzel (Bildungsberatung). Erkrankt waren leider Stephanie Juhnke ((Demokratie und Kultur) und Maria Ende (Bildungsmonitoring), weshalb die beiden per Fotomontage von links nach rechts ins Bild eingefügt wurden.
Geleitet wird das Projekt im Kyffhäuserkreis durch Herr Dr. Andreas Räuber. Ihm zur Seite stehen vier Mitarbeiterinnen des Kyffhäuserkreises, die in den Handlungsfeldern Bildungsmonitoring, Bildungsberatung und Bildungsübergänge tätig sind. Die zwei Mitarbeiterinnen des Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. im Projektteam bearbeiten die Handlungsfelder Demokratie und Kultur sowie demographischer Wandel und Ehrenamt. Großes Schmunzeln im Saal gab es, als Janin Panse bei der Vorstellung der einzelnen Akteure ein schöner Satz über die Lippen ging, als es um den Projektleiter ging: "Der Projektleiter hat mir seinen sechs Frauen bestimmt genug zu tun." Wollen wir mal doch hoffen, dass er sich auch andere dingen widmen kann. Bei dem Umfang des Projektes wird kn sicher nicht das letzte mal über das Projekt berichtet haben.
Im zweiten teil des Berichtes erfahren Sie, wie das Projekt zentral eingebunden ist.
Autor: khhDen offizielle Auftakt des Projektes "Lernen vor Ort" gab Landrat Peter Hengstermann (CDU) vor zahlreichen Vertreter von Einrichtungen, Institutionen, Unternehmen und Organisationen. So kamen u.a. Victor Liebrenz vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Thomas Heimann, Ausbildungskoordinator bei der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, ist doch die WAGO-Stiftung als Pate wird für dieses Projekt gewonnen werden. Über Bürgermeister Joachim Kreyer, Vertreter der Kyffhäusersparkasse und der VR-Bank bis hin zu SGW, und vielen Lehrern reichte die Palette der Gäste.
Bevor es allerdings zum eigentlichen Projektstart ging, mahnte Landrat Hengstermann Veränderungen im Schulwesen, speziell im Berufsschulwesen an. Es müsse, so Hengstermann möglich sein, auch mal bestimmte Klassenstärken bei den Berufsschulen unterschreiten zu dürfen, ohne dass gleich Klassen aufgelöst werden müssen und die Jugendlichen beim Erlernen bestimmter Berufe bis nach Heiligenstadt oder Mühlhausen müssen, was besonders für Bewerber aus dem Osten des Kreises nicht gerade ermutigend ist.
Rund 150 Landkreise und kreisfreie Städte in ganz Deutschland hatten sich um eine Förderung durch das Bundesprojekt beworben. Der Kyffhäuserkreis und die Stadt Erfurt gehören zu den 40 Kommunen, die in den kommenden drei Jahren im Rahmen dieses Projektes gefördert werden. Ein großer Erfolg für die Region!
Vizelandrat Georg Schäfer (SPD), der sich besonders stark für die umfangreiche Bewerbung eingesetzt hatte, sagte, neben den drei Jahren Förderzeitraum könnte es noch eine Option für weitere zwei Jahr geben. Finanziert wird dieses Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Bezugnehmend auf die Situation im Schulwesen sagte er, BRD sollte bedeuten "Bildungsrepublik Deutschland", wobei wir aber leider noch ein ganzes Stück entfernt seien. Bilder sei teuer, aber keine Bildung wird noch teurer.
Stabsmäßig, so Schäfer, ist das Projekt "Lernen vor Ort" dem 1. Beigeordneten unterstellt und der Projektleiter werden an den entsprechen Stabssitzungen des Landrates teilnehmen. Das Bildungssystem ist in Deutschland so kompliziert wie das Steuersystem, und das erfordert viele Steuerberater, warum soll es da nicht auch Bildungsberater geben, denn in dieser Form sieht er das Projekt. In den Kyffhäuserkreis fließen für das Projekt in den nächsten drei Jahren insgesamt 930.000 Euro.
Und wie sieht Projekt aus? Ausgehend von der Auffassung, dass Lernen ein individueller, lebenslanger Prozess und Bildung eine wesentliche Möglichkeit zur Selbstverwirklichung ist, wollen der Kyffhäuserkreis und dessen Verbundpartner Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. ein ganzheitliches regionales Bildungsmanagement entwickeln und dieses nachhaltig
implementieren. Unter den Überschriften "Anpacken und Verändern!" (Kyffhäuserkreis) sowie "Mitmachen und Teilhaben!" (Kreisjugendring) soll Bewährtes aufgegriffen, dieses (noch) besser vernetzt und vorhandene Defizite reduziert werden.
Der Gesprächsbedarf schon zur Eröffnung der Veranstaltung war so groß, dass kn Mühe hatte, alle wichtigen Akteure vor die Kamera zu holen. Von links beginnend Cornelia Naumann ("Chefin" des Kreisjugendrings als Kooperationspartner, aber kein direktes Projektmitglied), Claudia Hoffmann (Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit), Sabine Meier (Demografischer Wandel und Ehrenamtsarbeit), Janin Panse (Bildungsübergänge), Projektleiter Dr. Andreas Räuber, und Yvonne Welzel (Bildungsberatung). Erkrankt waren leider Stephanie Juhnke ((Demokratie und Kultur) und Maria Ende (Bildungsmonitoring), weshalb die beiden per Fotomontage von links nach rechts ins Bild eingefügt wurden.
Geleitet wird das Projekt im Kyffhäuserkreis durch Herr Dr. Andreas Räuber. Ihm zur Seite stehen vier Mitarbeiterinnen des Kyffhäuserkreises, die in den Handlungsfeldern Bildungsmonitoring, Bildungsberatung und Bildungsübergänge tätig sind. Die zwei Mitarbeiterinnen des Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. im Projektteam bearbeiten die Handlungsfelder Demokratie und Kultur sowie demographischer Wandel und Ehrenamt. Großes Schmunzeln im Saal gab es, als Janin Panse bei der Vorstellung der einzelnen Akteure ein schöner Satz über die Lippen ging, als es um den Projektleiter ging: "Der Projektleiter hat mir seinen sechs Frauen bestimmt genug zu tun." Wollen wir mal doch hoffen, dass er sich auch andere dingen widmen kann. Bei dem Umfang des Projektes wird kn sicher nicht das letzte mal über das Projekt berichtet haben.
Im zweiten teil des Berichtes erfahren Sie, wie das Projekt zentral eingebunden ist.












