Rauf und runter
Mittwoch, 09. Dezember 2009, 13:35 Uhr
Was diese Überschrift mit den Preisen des Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wipper (TZ) zu tun hat, erfahren Sie hier...
Der TAZ hatte jüngst getagt und informierte über die neuen Gebühren für trink- und Abwasser. Beim Geschäftsführer des TAZ in Sondershausen, Wilhelm Schreier, hat sich kn die aktuell für die ab neuen Jahr /01.01.2010 geltenden Gebühren informiert. Wobei die Zahlen immer noch inoffiziell sind, denn die müssen erst noch amtlicherseits abgesegnet werden, so Wilhelm Schreier gegenüber kn.
Und wie sehen die neuen Gebühren Trinkwasser aus? Nun, es wird Gewinner und Verlierer geben, wenn man es mal so salopp formulieren darf.
Beispiel Wasserzähler QN 2,5 (normale Haushaltsgröße)
Grundpreis alt 134,40 Euro /Jahr – neu 150,00 Euro / a
Mengenpreis alt 1,97 Euro / m3 - neu 1,92 Euro / m 3
Hier hängt es einfach vom Gesamtverbrauch ab, wie die Waage beim Verbraucher ausschlägt. Kleine Haushalte mit weniger Verbrauch könnten mehr belastet werden, während größere Haushalt sogar entlastet werden.
Und wie sieht es beim Abwasser aus? Ähnliche Tendenzen kann man da nur sagen.
Beispiel Wasserzähler QN 2,5 (normale Haushaltsgröße)
Grundpreis alt 194,40 Euro /Jahr – neu 104,40 Euro / a
Volleinleiter alt 1,93 Euro / m3 - neu 1,87 Euro / m 3
Teileinleiter alt 0,53 Euro/ m3 - neu 1,01 Euro / m3
Fäkalienschlamm alt 27,56 Euro / m3 - neu 17,54 Euro / m3
Bei den Gebühren für Niederschlagswasser sieht es wie folgt aus:
Privathaushalt alt 0,38 Euro / m3 und a – neu 0,44 Euro / m3 und a
Öffentlicher Haushalt alt 0,38 Euro / m3 und a – neu 0,64 Euro / m3 und a
Bei der so genannten öffentlichen Hand langt der TAZ bei den Gebühren für das Niederschlagswasser kräftig zu. Sicher ist richtig, wenn Schreier zu dem Problem sagt, die höheren Gebühren dürfen die Kommunen nicht auf den Bürger umlegen, aber fehlen wird das Geld in der Kommune trotzdem, denn wenn ich das Hemd vorn runterziehe, rutscht es hinten hoch. Mehr Ausgaben für Niederschlagswasser, weniger Ausgaben sich bei Investitionen oder anderen Dingen möglich, fällt also trotzdem auf die Bürger zurück.
Wenn die offiziellen Zahlen vorliegen, wird kn berichten. Bis dahin können Sie rechnen, ob Sie besser oder schlechter dran sind. Die angeführten Tarifen sollen die nächsten vier Jahre gelten. Wie Wilhelm Schreier gegenüber kn betonte, wird die durchschnittliche Erhöhung insgesamt unter zwei Prozent liegen, und das auf die nächsten vier Jahre bezogen. Damit habe man fast konstante preis und liege deutlich unter der Inflationsrate, so Schreier abschließend.
Autor: khhDer TAZ hatte jüngst getagt und informierte über die neuen Gebühren für trink- und Abwasser. Beim Geschäftsführer des TAZ in Sondershausen, Wilhelm Schreier, hat sich kn die aktuell für die ab neuen Jahr /01.01.2010 geltenden Gebühren informiert. Wobei die Zahlen immer noch inoffiziell sind, denn die müssen erst noch amtlicherseits abgesegnet werden, so Wilhelm Schreier gegenüber kn.
Und wie sehen die neuen Gebühren Trinkwasser aus? Nun, es wird Gewinner und Verlierer geben, wenn man es mal so salopp formulieren darf.
Beispiel Wasserzähler QN 2,5 (normale Haushaltsgröße)
Grundpreis alt 134,40 Euro /Jahr – neu 150,00 Euro / a
Mengenpreis alt 1,97 Euro / m3 - neu 1,92 Euro / m 3
Hier hängt es einfach vom Gesamtverbrauch ab, wie die Waage beim Verbraucher ausschlägt. Kleine Haushalte mit weniger Verbrauch könnten mehr belastet werden, während größere Haushalt sogar entlastet werden.
Und wie sieht es beim Abwasser aus? Ähnliche Tendenzen kann man da nur sagen.
Beispiel Wasserzähler QN 2,5 (normale Haushaltsgröße)
Grundpreis alt 194,40 Euro /Jahr – neu 104,40 Euro / a
Volleinleiter alt 1,93 Euro / m3 - neu 1,87 Euro / m 3
Teileinleiter alt 0,53 Euro/ m3 - neu 1,01 Euro / m3
Fäkalienschlamm alt 27,56 Euro / m3 - neu 17,54 Euro / m3
Bei den Gebühren für Niederschlagswasser sieht es wie folgt aus:
Privathaushalt alt 0,38 Euro / m3 und a – neu 0,44 Euro / m3 und a
Öffentlicher Haushalt alt 0,38 Euro / m3 und a – neu 0,64 Euro / m3 und a
Bei der so genannten öffentlichen Hand langt der TAZ bei den Gebühren für das Niederschlagswasser kräftig zu. Sicher ist richtig, wenn Schreier zu dem Problem sagt, die höheren Gebühren dürfen die Kommunen nicht auf den Bürger umlegen, aber fehlen wird das Geld in der Kommune trotzdem, denn wenn ich das Hemd vorn runterziehe, rutscht es hinten hoch. Mehr Ausgaben für Niederschlagswasser, weniger Ausgaben sich bei Investitionen oder anderen Dingen möglich, fällt also trotzdem auf die Bürger zurück.
Wenn die offiziellen Zahlen vorliegen, wird kn berichten. Bis dahin können Sie rechnen, ob Sie besser oder schlechter dran sind. Die angeführten Tarifen sollen die nächsten vier Jahre gelten. Wie Wilhelm Schreier gegenüber kn betonte, wird die durchschnittliche Erhöhung insgesamt unter zwei Prozent liegen, und das auf die nächsten vier Jahre bezogen. Damit habe man fast konstante preis und liege deutlich unter der Inflationsrate, so Schreier abschließend.
