Keine Spritzeisbahnen
Dienstag, 05. Januar 2010, 11:50 Uhr
Im Kyffhäuserkreis wird es wohl auch diesen Winter keine Spritzeisbahnen geben. Ein Rundruf von kn bei den meisten Stadtverwaltungen ergab, dass keine Konzeption in den Schubladen liegt. Lichtblicke in Wiehe und Sondershausen...
Es ist seit Tagen kalt, heute morgen zeigte das Thermometer schon eine recht tiefe Temperatur an(der Sensor liegt etwas dicht an der Hauswand, da muss man noch zwei Grad zuschlagen), die, wenn man den Wetterdiensten trauen kann, sogar noch weiter abrutschen kann und auch längere Zeit anhalten soll.
Teiche und Seen sind, gerade wenn auch viel Schnee liegt, nicht gerade eine sichere Bank für ein schnelles Durchfrieren, die Voraussetzung für eine ausreichend dicke Eisdecke um gefahrlos Eislaufen zu können. Beste Sicherheit bieten da natürlich Spritzeisbahnen und künstlich geflutete flache Flächen. In einem Rundruf hat kn in den Stadtverwaltungen des Kyffhäuserkreises nachgefragt, ob in den Schubladen eine Konzeption für so einen Fall bereitliegt.
Um es kurz zu machen, sichere Eislaufflächen werden im Kyffhäuserkreis nur dort entstehen können, wo Vereine in Eigenregie etwas unternehmen werden. Und selbst das wird schwierig werden, weil oft die Flächen dazu fehlen. Schon im Dezember hatte kn Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc dazu befragt. Er verweis dabei eher auf die flachen Wasserflächen bei Seehausen, die schnell genug zufrieren.
Schlechte Erfahrungen halten Artern ab, so etwas zu organisieren. Die Leiterin des Bau- und Ordnungsamtes, Frau Große, erinnert sich, dass die Feuerwehr mit viel Aufwand so etwas mal im Salinepark angelegt hatte, aber Mopedfahrer alles kaputtgefahren hatten.
Wenn die Vereine etwas machen wollen, dann werden wir sie nicht bremsen, aber als Stadt Roßleben werden wir nichts unternehmen, so Bauamtsleiter Herr Arnold. Ich bin froh, so Arnold, wenn mal nicht Schnee und Eis auf Straßen beseitigt werden müssen, dann kann ich wenigsten den Leuten frei geben, die schon über 400 Überstunden angesammelt haben. Ähnlich äußerte sich Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt.
Greußens Bürgermeister Joachim Steinmetz verwies auf seine sehr gut genutzte Rodelbahn. Außerdem würden vielen Kindern Mittlererweise schon die Ausrüstung für das Eislaufen fehlen, so dass sich so ein Aufwand schon nicht mehr lohnen würde. Neben einer fehlenden Fläche verwies Großenehrichs Bürgermeister Maik Göllert darauf, dass Aufwand und geringer Anzahl der Kinder in keinem Verhältnis stehen würden.
Ein Lichtblick gibt es für Wiehe. Bürgermeisterin Dagmar Dittmer meinte am Telefon, sie haben mich da auf eine Idee gebracht, dass wir eine bestimmte Stelle fluten könnten. Das will sie noch heute am Abend im Hauptausschuss ansprechen.
Auch Sondershausen wird keine Spritzeisbahn in Betrieb nehmen, wie Kulturamtsleiter Dr. Klaus Buchmann im Auftrage des Bürgermeisters informierte. Man werde aber den Zulauf für den kleinen Parkteich stoppen, damit der Teich besser und gleichmäßiger zufrieren kann (Bild oben). Aber zurzeit ist die Eisdecke noch zu dünn. Auch lässt sich der Schnee auf dem bisherigen Eis nicht beseitigen, um ein schnelleres Zufrieren zu fördern.
Autor: khhEs ist seit Tagen kalt, heute morgen zeigte das Thermometer schon eine recht tiefe Temperatur an(der Sensor liegt etwas dicht an der Hauswand, da muss man noch zwei Grad zuschlagen), die, wenn man den Wetterdiensten trauen kann, sogar noch weiter abrutschen kann und auch längere Zeit anhalten soll.
Teiche und Seen sind, gerade wenn auch viel Schnee liegt, nicht gerade eine sichere Bank für ein schnelles Durchfrieren, die Voraussetzung für eine ausreichend dicke Eisdecke um gefahrlos Eislaufen zu können. Beste Sicherheit bieten da natürlich Spritzeisbahnen und künstlich geflutete flache Flächen. In einem Rundruf hat kn in den Stadtverwaltungen des Kyffhäuserkreises nachgefragt, ob in den Schubladen eine Konzeption für so einen Fall bereitliegt.
Um es kurz zu machen, sichere Eislaufflächen werden im Kyffhäuserkreis nur dort entstehen können, wo Vereine in Eigenregie etwas unternehmen werden. Und selbst das wird schwierig werden, weil oft die Flächen dazu fehlen. Schon im Dezember hatte kn Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc dazu befragt. Er verweis dabei eher auf die flachen Wasserflächen bei Seehausen, die schnell genug zufrieren.
Schlechte Erfahrungen halten Artern ab, so etwas zu organisieren. Die Leiterin des Bau- und Ordnungsamtes, Frau Große, erinnert sich, dass die Feuerwehr mit viel Aufwand so etwas mal im Salinepark angelegt hatte, aber Mopedfahrer alles kaputtgefahren hatten.
Wenn die Vereine etwas machen wollen, dann werden wir sie nicht bremsen, aber als Stadt Roßleben werden wir nichts unternehmen, so Bauamtsleiter Herr Arnold. Ich bin froh, so Arnold, wenn mal nicht Schnee und Eis auf Straßen beseitigt werden müssen, dann kann ich wenigsten den Leuten frei geben, die schon über 400 Überstunden angesammelt haben. Ähnlich äußerte sich Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt.
Greußens Bürgermeister Joachim Steinmetz verwies auf seine sehr gut genutzte Rodelbahn. Außerdem würden vielen Kindern Mittlererweise schon die Ausrüstung für das Eislaufen fehlen, so dass sich so ein Aufwand schon nicht mehr lohnen würde. Neben einer fehlenden Fläche verwies Großenehrichs Bürgermeister Maik Göllert darauf, dass Aufwand und geringer Anzahl der Kinder in keinem Verhältnis stehen würden.
Ein Lichtblick gibt es für Wiehe. Bürgermeisterin Dagmar Dittmer meinte am Telefon, sie haben mich da auf eine Idee gebracht, dass wir eine bestimmte Stelle fluten könnten. Das will sie noch heute am Abend im Hauptausschuss ansprechen.
Auch Sondershausen wird keine Spritzeisbahn in Betrieb nehmen, wie Kulturamtsleiter Dr. Klaus Buchmann im Auftrage des Bürgermeisters informierte. Man werde aber den Zulauf für den kleinen Parkteich stoppen, damit der Teich besser und gleichmäßiger zufrieren kann (Bild oben). Aber zurzeit ist die Eisdecke noch zu dünn. Auch lässt sich der Schnee auf dem bisherigen Eis nicht beseitigen, um ein schnelleres Zufrieren zu fördern.

