"Lernen vor Ort" in Roßleben
Dienstag, 05. Januar 2010, 19:08 Uhr
Zu einem Arbeitsgespräch zum BMBF-Verbundprojekt "Lernen vor Ort" weilte Projektkoordinator Dr. Andreas Räuber auf Einladung der UNESCO-Projektschule im Gespräch mit Bildungsakteuren der Region Roßleben/ Hohe Schrecke am runden Tisch in Roßleben. Mit wem er da Gespräche führte informiert Dr. Jürgen König...
Zu einem Arbeitsgespräch zum kürzlich in Sondershausen eröffneten BMBF-Verbundprojekt "Lernen vor Ort" trafen sich am runden Tisch Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen Roßlebens in einem Gespräch zu aktuellen Perspektiven und Potentialen. Im Brennpunkt des Eingangsgespräches mit H.J. Weilepp standen die zukünftige Schulsanierung der Regelschule und daraus erwachsende Möglichkeiten für die nachhaltige Bildung in der Region.
Die aktuellen Gestaltungsmöglichkeiten im Zuge des Naturschutz-Großprojektes "Hohe Schrecke" sollen dabei genutzt werden. Nunmehr zum 14. ausgezeichnet als "Umweltschule in Europa" und "Internationale Agemnda-21-Schule" verfügt die "Grünste Schule Thüringens", die Staatl. Regelschule G.H. Roßleben über Potentiale und Möglichkeiten zur Bildung tragfähiger Netzwerke sowohl in den schulisch / außerschulischen als auch generationenübergreifenden Bereichen. Begabtenförderung, auch im Sinne nachhaltiger und demokratischer Entwicklung, fand einhellig die Zustimmung in der Gesprächsrunde.
Ein Ziel des BMBF-Projektes besteht in der Schaffung effizienter Datenbanken, zur Information über bestehende Bildungsangebote und Netzwerke. Die Erweiterung von fakultativen Bildungsprojekten der Regelschule auf die Grundschulen in Bottendorf und Wiehe (ferner Oldisleben und Heldrungen) stellt nicht nur eine interinstitutionelle Erweiterung dar, sondern bietet auch die Möglichkeit, wissenschaftlich an der Hohen Schrecke und Unstrut tätig zu werden. Schul- und Naturschutzprojekte bedürfen der attraktiven Jugendarbeit um zu leben. Laufende Umweltbildungsprojekte in der Grundschule Bottendorf weckten bei den Kindern bereits Interesse, sagte Ines Siebenhüner (Schulleiterin in Bottendorf).
Mit der Eröffnung von Bildungschancen (auch für die berufliche Entwicklung) werden der jungen Generationen Perspektiven geboten. Frau Liliane Meyer, Schulleiterin der Klosterschule Roßleben, begrüßte die Zusammenarbeit auf den Sektoren Umweltbildung und Sport. Zum einen werden jeweils am Ende des Schuljahres gemeinsame Sportfeste stattfinden können, zum anderen steht es den Klosterschülern offen, im Rahmen der Roßlebener Umweltkolloquien an Umwelt-AG´s im MGH teilzunehmen. Dankenswerterweise haben auch weiterhin die Jugendlichen Roßlebens die Möglichkeit, bei entsprechendem Verhalten die Beachvolleyballanlage der Klosterschule zu nutzen - zukünftig vielleicht auch unter Flutlicht.
Im Gespräch: Frau L. Meyer, Schulleiterin der Klosterschule Roßleben, Herrn Dr. A. Räuber (BMBF-Projektkoordinator) und Stadträtin S. Kammlodt (Gastgeberin).
Ziel des Fördervereins der UNESCO-Projektschule Roßleben ist der Aufbau nachhaltiger Netzwerke der Umweltbildung in der Region und deren Anerkennung als UNESCO-Dekade Projekt. Vorgesehen als regionaler Koordinator des BMBF-Projektes im Raum Hohe Schrecke / Unstruttal ist Dr. König. Die nächste Gesprächsrunde wird an selber Stelle am 20. Jan., 10.00 Uhr starten. Interessenten sind herzlich eingeladen und können sich gerne im Mehrgenerationenhaus anmelden (Tel. 034672-93783).
Text und Foto: Dr. Jürgen König
Autor: khhZu einem Arbeitsgespräch zum kürzlich in Sondershausen eröffneten BMBF-Verbundprojekt "Lernen vor Ort" trafen sich am runden Tisch Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen Roßlebens in einem Gespräch zu aktuellen Perspektiven und Potentialen. Im Brennpunkt des Eingangsgespräches mit H.J. Weilepp standen die zukünftige Schulsanierung der Regelschule und daraus erwachsende Möglichkeiten für die nachhaltige Bildung in der Region.
Die aktuellen Gestaltungsmöglichkeiten im Zuge des Naturschutz-Großprojektes "Hohe Schrecke" sollen dabei genutzt werden. Nunmehr zum 14. ausgezeichnet als "Umweltschule in Europa" und "Internationale Agemnda-21-Schule" verfügt die "Grünste Schule Thüringens", die Staatl. Regelschule G.H. Roßleben über Potentiale und Möglichkeiten zur Bildung tragfähiger Netzwerke sowohl in den schulisch / außerschulischen als auch generationenübergreifenden Bereichen. Begabtenförderung, auch im Sinne nachhaltiger und demokratischer Entwicklung, fand einhellig die Zustimmung in der Gesprächsrunde.
Ein Ziel des BMBF-Projektes besteht in der Schaffung effizienter Datenbanken, zur Information über bestehende Bildungsangebote und Netzwerke. Die Erweiterung von fakultativen Bildungsprojekten der Regelschule auf die Grundschulen in Bottendorf und Wiehe (ferner Oldisleben und Heldrungen) stellt nicht nur eine interinstitutionelle Erweiterung dar, sondern bietet auch die Möglichkeit, wissenschaftlich an der Hohen Schrecke und Unstrut tätig zu werden. Schul- und Naturschutzprojekte bedürfen der attraktiven Jugendarbeit um zu leben. Laufende Umweltbildungsprojekte in der Grundschule Bottendorf weckten bei den Kindern bereits Interesse, sagte Ines Siebenhüner (Schulleiterin in Bottendorf).
Mit der Eröffnung von Bildungschancen (auch für die berufliche Entwicklung) werden der jungen Generationen Perspektiven geboten. Frau Liliane Meyer, Schulleiterin der Klosterschule Roßleben, begrüßte die Zusammenarbeit auf den Sektoren Umweltbildung und Sport. Zum einen werden jeweils am Ende des Schuljahres gemeinsame Sportfeste stattfinden können, zum anderen steht es den Klosterschülern offen, im Rahmen der Roßlebener Umweltkolloquien an Umwelt-AG´s im MGH teilzunehmen. Dankenswerterweise haben auch weiterhin die Jugendlichen Roßlebens die Möglichkeit, bei entsprechendem Verhalten die Beachvolleyballanlage der Klosterschule zu nutzen - zukünftig vielleicht auch unter Flutlicht.
Im Gespräch: Frau L. Meyer, Schulleiterin der Klosterschule Roßleben, Herrn Dr. A. Räuber (BMBF-Projektkoordinator) und Stadträtin S. Kammlodt (Gastgeberin).
Ziel des Fördervereins der UNESCO-Projektschule Roßleben ist der Aufbau nachhaltiger Netzwerke der Umweltbildung in der Region und deren Anerkennung als UNESCO-Dekade Projekt. Vorgesehen als regionaler Koordinator des BMBF-Projektes im Raum Hohe Schrecke / Unstruttal ist Dr. König. Die nächste Gesprächsrunde wird an selber Stelle am 20. Jan., 10.00 Uhr starten. Interessenten sind herzlich eingeladen und können sich gerne im Mehrgenerationenhaus anmelden (Tel. 034672-93783).
Text und Foto: Dr. Jürgen König

